Grundrissoptionen Einfamilienhaus 130-150qm, 1,5 geschossig, Hanglage

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Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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J

jerimata

Ja, natürlich. Ein Kataloghaus ist entschieden empfehlenswerter als eine Zeichenknecht-Individualplanung (da nützt es wenig, wenn der Bauherr den Kreativteil schonmal vorgearbeitet hat).
Entweder ich vermische gerade Aussagen unterschiedlicher Personen, oder ich bin einfach nur verwirrt, oder habe meinen 1. April Detektor zu früh abgeschaltet - hatte ich bisher doch eher den Konsens - "Hanggrundstück mit aufgesetztem Serienhaus ist nonsense" - heraus gelesen. Wofür denn auch direkt zum Architekten wie du es empfiehlst, wenn ein Kataloghaus empfehlenswerter sei? :oops:

Ich hatte Albert Borland diese Woche schon zitiert: "das glaube ich nicht, Tim !" :)
Vielleicht auch diesen Punkt falsch dargestellt, aber im Leistungsverzeichnis ist klar geregelt, dass jeweils ein Angebot bei den entsprechenden Partnerfirmen eingeholt wird. Mir steht es frei, mit den erstellen Anfragen zusätzlich auf eigene Faust auf Suche zu gehen, aber das ist natürlich meine Freiheit/Spaß. Jetzt mag man natürlich Partnerfirmen kritisch hinterfragen, aber zumindest eine davon kenne ich persönlich gut genug (im Positiven) - mag Zufall sein, aber bei der Regionalität und Größe gehe ich da nicht von bösen Absichten aus.

Ein Klavier, ein Klavier ! (möchtest Du vielleicht noch eine Zickzackwand dazu ?)
Ich mochte keine Wände, bis ich festgestellt habe, das Wände auch Platz geben - wo sonst kommen die Einrichtungsgegenstände hin. Auch wenn ich mir unter einen Zickzackwand nichts vorstellen kann, darf ich also nicht mehr kategorisch nein sagen. ;)

Von einem Wohnkeller hatte ich mehr erwartet, als außer dem Eingang auch Gast und Sauna dort unterzubringen.
Jetzt hast du mich neugierig gemacht. a) Nach welcher Metrik würde sich aus deiner Sicht die Sinnhaftigkeit der Kellernutzung messen lassen und b) was wären denn Beispiele für einen erwartungsfüllenden oder zumindest dem Begriff gerecht werdenden Wohnkeller?
 
gutentag

gutentag

Gibt es zu dem Grundstück auch Höhen? Ebenso zu den Fertigfußboden der Etagen. Bezug sollte ein Festpunkt sein. Was steht da im Bebauungsplan?

Gab es hier noch keinen Vorschlag mit UG und EG?

Ich vermisse einen Plan wo das Haus im Grundstück eingeplant ist, mit Außenanlagen? Carport oder Garage?

Der Grundstück Plan sollte doch zu erst gefertigt werden.
 
J

jerimata

Vermessen ist es noch nicht, aber Haus im Grundstück mit zukünftiger Garage/Carport ist im Eingangspost mit Höhenlinien (1 Linie entspricht 1m). Ob Garage oder Carport hängt von der Vermessung, Budget und noch nicht entschiedenen Wünschen ab.

Geplant sind Holzbalkendecken, ab fertigem Fußboden/Rohbauhöhe im UG 2,30m/2,71m, im EG 2,40m/2,80m, im DG KN von 1,28m mit offenem Dachstuhl (Aufdachdämmung) mit 40º Dachneigung (in der Mitte 4,36m Höhe).

Was Fertigfußboden ist weiß ich leider nicht, ebenso wenig was mit dem Bezug gemeint ist. Bebauungsplan sagt 2 Geschosse mit Höhenbeschränkung (KN Befreiung eingeplant).

Was meinst du mit Vorschlag UG/EG?
 
11ant

11ant

hatte ich bisher doch eher den Konsens - "Hanggrundstück mit aufgesetztem Serienhaus ist nonsense" - heraus gelesen. Wofür denn auch direkt zum Architekten wie du es empfiehlst, wenn ein Kataloghaus empfehlenswerter sei?
a) Nach welcher Metrik würde sich aus deiner Sicht die Sinnhaftigkeit der Kellernutzung messen lassen und b) was wären denn Beispiele für einen erwartungsfüllenden oder zumindest dem Begriff gerecht werdenden Wohnkeller?
Ein Kataloghaus zu nehmen und hangbedingt auf einen Keller zu stellen, wird häufig "falsch" gemacht (im ökonomischen Sinne). Nämlich, indem man ein Hausmodell auswählt, das auch ohne den Keller das Raumprogramm vollständig erledigt. Dann ist besser, einen Architekten zu engagieren, um einen Entwurf zu erarbeiten, der das Raumprogramm geschickter verteilt. Gegenüber einer Individualplanung eines "Architekten" (also eines GU-Zeichenknechts) statt eines Architekten ist dann allerdings wiederum das Kataloghaus die hochwertigere Wahl. Und zwar so, daß man dann ein den Wohnkeller nutzendes (also um die dort untergebrachten Räume dann entsprechend oben kleineres) Modell wählt. Wo eine Hanglage einen Keller talseitig um (einschließlich Ausblick) Tageslichträume bereichert, würde ich dies auch nutzen. Mit Sauna und Gästezimmer tut man dies m.E. "schwach effizient". Wir reden in der Liga 130 bis 150 qm Wohnfläche ja noch nicht von einem gehobenen Raumprogramm, sondern lediglich von einem entspannten, wo andere Normalbürgers noch eine Handvoll sparsamer sein müßten. Ein Kataloghaus ist übrigens vereinfacht gesagt "so gut wie es oft gebaut wird".
im Leistungsverzeichnis ist klar geregelt, dass jeweils ein Angebot bei den entsprechenden Partnerfirmen eingeholt wird.
Verstehe ich recht: Dein "GU" ist eigentlich mehr ein Bauleiter und Bauhandwerker-Agent als ein klassischer GU, und besorgt Dir Angebote für alle Gewerke, auch wenn Du nur den Rohbau mit ihm durchziehen willst ?
Auch wenn ich mir unter einen Zickzackwand nichts vorstellen kann, darf ich also nicht mehr kategorisch nein sagen.
Guckstdu mit der Forensuche "Zickzackwand", dann kommst Du zu @chrisw81 (ich kam nur wegen des Klavieres darauf).
Was Fertigfußboden ist weiß ich leider nicht, ebenso wenig was mit dem Bezug gemeint ist.
Oberkante Fertigfußboden meint keine organisierte Kriminalität in Fürstenfeldbruck, sondern die Oberkante des Fertigfußbodens. Höhenangaben ohne Bezugspunkt dazu sind mehr oder weniger wertlos. Das Spektrum reicht von fließenden Bezugshöhen (ärgerlich, weil eher eine Strafe als eine Information) bis hin zu eindeutigen grundstücksindividuellen "einheitlichen Fußbodenhöhen" (angenehm laienverständlich, aber leider nicht Standard).
 
gutentag

gutentag

Dann frage ich anders. Wegen Fertigfußboden hat ja @11ant schon geantwortet. Gibt es einen Bebauungsplan? Was steht da drin wegen Höhen? Bezugspunkte usw.?

UG / EG bedeutet ohne Keller. UG als Wohnbereich.
 
Zuletzt aktualisiert 18.07.2024
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