Fertighaus vs. Massivhaus - Bitte dringend um Rat!!

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emrahx99

Hallo,

wir brauchen dringenden Rat:

Wir finden den Fertighausbauer HUF sehr schön. Die Häuser und Grundrisse sind im Stil genau unsere Richtung (Fachwerkhaus 2000). Leider ist der Preis auch heiss

Wir haben bereits ein Grundstück gekauft und benötigen nun "nur" noch das passende Haus.

Frage:

HUF ist sowas wie der Mercedes bei den Fertighausbauern. Wenn man ein Haus von den selbst in Massiv bauen lässt mit einigen Änderungen, aber ähnlich im Stil, könnte das eventuell günstiger werden?
Oder keine Chance? Sind Fertighausbauer immer günstiger als die Massivbauweise?

Über Antworten wären wir sehr dankbar!!!

PS: Die Architektenkosten (Statik, Planung, Bauantrag usw.) herausgerechnet, denn diese Kosten haben wir mit dem Grundstückskauf bereits herausgehandelt, denn das Grundstück gehörte einem Bauunternehmen.
 
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T

Timchen

Hallo emrahx99,

es gibt durchaus hochwertige Hausbauunternehmen,die massiv bauen und preislich sehr attraktiv liegen.Da ich nicht weiss,ob ich den Namen hier nennen darf,schick mir doch bei Interesse eine Email.
Gruss Timchen

Schau mal in unserem Ratgeber "Haus-Typen"


Hallo,

wir brauchen dringenden Rat:

Wir finden den Fertighausbauer HUF sehr schön. Die Häuser und Grundrisse sind im Stil genau unsere Richtung (Fachwerkhaus 2000). Leider ist der Preis auch heiss

Wir haben bereits ein Grundstück gekauft und benötigen nun "nur" noch das passende Haus.

Frage:

HUF ist sowas wie der Mercedes bei den Fertighausbauern. Wenn man ein Haus von den selbst in Massiv bauen lässt mit einigen Änderungen, aber ähnlich im Stil, könnte das eventuell günstiger werden?
Oder keine Chance? Sind Fertighausbauer immer günstiger als die Massivbauweise?

Über Antworten wären wir sehr dankbar!!!

PS: Die Architektenkosten (Statik, Planung, Bauantrag usw.) herausgerechnet, denn diese Kosten haben wir mit dem Grundstückskauf bereits herausgehandelt, denn das Grundstück gehörte einem Bauunternehmen.
 
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innovision

wichtig die EnEV 2009

neben des Geldes/ Kosten spielt natürlich auch die Leistung eine Rolle. Ab Herbst 2009 muß nach der neuen Energiesparverordnung 2enev2009 gebaut werden, sonst gibts keine Baugenehmigung. Da tun (werden) sich einige Massivbauer etwas schwer tun .

Also mein Tipp , das Thema Energiekosten mit berücksichtigen und da können "Fertigbauer" in der warmen Garage die Preise und Anforderungen einfacherer Kalkulieren und durchführen als auf der kalten Baustelle,

Achtung; es gibt ein "Festpreis" und eine Gesamtpreis:Festpreise dürfen von Gesetz aus um ca 15 % schwanken , oftmals nach oben und das sind dann mal leicht bis zu 40.000 € . Beim Fertigbauer steht der Gesamtpreis "fest".
 
T

TomTom

Hallo,
ich kann nur sagen lass die Finger vom Fertighaus . Die haben zwar schon den Vorteil, dass die Kosten transparent zu sein scheinen, aber auch hier wird erst der Vertrag gemacht und dann wird bemustert (da können noch ganz schöne Beträge für Änderungen zusammenkommen). Die Fertighäuser haben sich zwar in den letzten Jahren besonders in Sachen Qualität ganz toll entwickelt, aber an die Werthaltigkeit eines Massivhauses kommen sie einfach noch nicht ran. Wobei man fairerweise sagen muss, dass auch so einige Massive Bauweisen seit der EnEV ihre Probleme haben. So hat zum Beispiel die beliebte Ziegelbauweise ihre Probleme die geforderten Werte noch zu erreichen und gleichzeitig ihren Kampf mit den dichten Gebäudehüllen (Thema Schimmel: Ton nimmt nun mal die Feuchtigkeit lieber auf wie es sie wieder ab gibt und wenn so ein Ziegel erst mal voll ist kann man Champignons züchten.) Porenbeton fällt schon allein wegen des schlechten Schallschutzes und der mangelnden Wärmespeicherfähigkeit durch (für Beides braucht man Gewicht, egal was die da schön rechnen). Es gibt heute aber auch Systeme die die verschiedenen positiven Eigenschaften wie Diffusionsfähigkeit, Schallschutz, Wärmespeicherfähigkeit und Wärmedämmung miteinander verbinden.
Ich habe 1998 mit einem Holzspan-Schalungsstein gebaut und kann nur sagen Top Wohnqualität im Sommer schön kühl und vor allem nicht so schwül im Raum und im Winter warm. Bei mir war das ein Bausatzhaus, seit neustem bieten die auch ein massives Fertighaus an gebaut mit dem gleichen System, aber im Werk vorgefertigt und innerhalb von 5 Tagen erstellt incl. Innen und Außenputz, Fenster, Elektro. auf meiner Homepage habe ich die Firma verlinkt, weil die wirklich gut sind und vor allem in der Abwicklung total zuverlässig waren, kann ich nur empfehlen. Informieren kostet ja nichts.
Gruß Tomtom
 
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I

innovision

Unqualifizierte Antworten auf wichtige Fragen

was soll denn so ein BLÖDSINN (Tomtom) - es gibt gute und schlechte Hausbauer
ob Massiv oder Fertigteile , beide haben Vorteile ...
Viel wichtiger; als schwarz oder weiß ist :

a) KUNDENREFERENZ : geht doch mal zu einem richtigen Hausbesitzer der mit dem Hausberater und der Hausfirma gebaut hat .. Wenn das "Verhältnis" beider Vertragspartner entspannt ist , ist dies ein sehr gutes Zeichen . und wenn Ihr noch allein mit denen sprechen könnt , = positiv

b) was Kostet das ganze: das ganze mit " billiger geht immer " "wie viel Rabatt bekomme ich " "Schnäppchen nur heute " :
Kaufmännische Grundregel : wer wenig bezahlt . bekommt auch nur eine geringe Leistung ....aber super teuer muß nicht immer super besser sein. Eine Mischung macht es.
Deshalb gibt es auch ein Steak im Supermarkt für 3 € und ein Biosteak für 10 € . oder für die Autofreaks : ein Kombi neu für 8.500 € wird wohl anders gebaut sein als ein A4 für 30.000 € . oder? was fahren Sie für ein Auto ? Aber ein Haus soll Ihnen 30 Jahre Freude bereiten.
Für die Billigheimer: einfach Fernsehen , da gibts auf VOX , ARD , etc. regelmäßig Sendungen von denen die dachten,daß bei 100.000 € Häusern alles inklusive ist .sogar der Keller (Schmunzel ... ) und der kostet nun mal 30-50.000 € . das ist nun mal so

c) HAFTUNG / Zahlungen /Fertigstellungsgarantie /Zeit etc.

So ein Forum sollte der sachlichen Information dienen und nicht der EIGENWERBUNG!!! und innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich so einiges getan in Sachen Deutschland und dem Hausbau.


Hallo,
ich kann nur sagen lass die Finger vom Fertighaus . Die haben zwar schon den Vorteil, dass die Kosten transparent zu sein scheinen, aber auch hier wird erst der Vertrag gemacht und dann wird bemustert (da können noch ganz schöne Beträge für Änderungen zusammenkommen). Die Fertighäuser haben sich zwar in den letzten Jahren besonders in Sachen Qualität ganz toll entwickelt, aber an die Werthaltigkeit eines Massivhauses kommen sie einfach noch nicht ran. Wobei man fairerweise sagen muss, dass auch so einige Massive Bauweisen seit der EnEV ihre Probleme haben. So hat zum Beispiel die beliebte Ziegelbauweise ihre Probleme die geforderten Werte noch zu erreichen und gleichzeitig ihren Kampf mit den dichten Gebäudehüllen (Thema Schimmel: Ton nimmt nun mal die Feuchtigkeit lieber auf wie es sie wieder ab gibt und wenn so ein Ziegel erst mal voll ist kann man Champignons züchten.) Porenbeton fällt schon allein wegen des schlechten Schallschutzes und der mangelnden Wärmespeicherfähigkeit durch (für Beides braucht man Gewicht, egal was die da schön rechnen). Es gibt heute aber auch Systeme die die verschiedenen positiven Eigenschaften wie Diffusionsfähigkeit, Schallschutz, Wärmespeicherfähigkeit und Wärmedämmung miteinander verbinden.
Ich habe 1998 mit einem Holzspan-Schalungsstein gebaut und kann nur sagen Top Wohnqualität im Sommer schön kühl und vor allem nicht so schwül im Raum und im Winter warm. Bei mir war das ein Bausatzhaus, seit neustem bieten die auch ein massives Fertighaus an gebaut mit dem gleichen System, aber im Werk vorgefertigt und innerhalb von 5 Tagen erstellt incl. Innen und Außenputz, Fenster, Elektro. auf meiner Homepage habe ich die Firma verlinkt, weil die wirklich gut sind und vor allem in der Abwicklung total zuverlässig waren, kann ich nur empfehlen. Informieren kostet ja nichts.
Gruß Tomtom
 
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parcus

Hallo emrahx99,

hast Du Dir schon einmal überlegt mit einem fitten Architekten das HUF Haus "nach zu bauen" ?

Massiv kommst Du da schwer dran, insbesondere dort wo fast nur Glas ist, da Du ein Tragwerk brauchst.

Da ist schon einiges nach Region drin, ich habe mir z.B. vor kurzem einen Holzständerbausatz von einem kleineren Zimmermannsbetrieb umsetzen lassen und war doch überrascht wie viel "Spielraum" entstanden war.

Das die EnEV einzuhalten ist, sollte letztendlich im Interesse des Bauherren liegen, schließlich bietet die KfW und BAFA wie Andere nicht umsonst Anreizprogramme. Über den Lebenszyklus betrachtet, werden die Betriebskosten gerade in den nächsten 10 Jahren immer gewichtiger werden.

LG parcus
 

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