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Fertighaus vs. Massivhaus - Bitte dringend um Rat!!

4,30 Stern(e) 4 Votes
Der Wandaufbau ist schon OK so, die Klimawand 40 hat eine zusätzliche Installationsebene damit die Dampfsperre nicht verletzt wird durch Steckdosen, Schrauben usw.
 
zusätzliche Installationsebene
aber nicht in der Abbildung, dort sind nur noch einmal 60mm an Dämmung vorgestellt.
Die Vorwandinstallation müsste zwischen den 60mm Dämmung plus Dampfsperre und dem GK mit min. 40mm liegen.
 
Die Vorwandinstallation müsste zwischen den 60mm Dämmung plus Dampfsperre und dem GK mit min. 40mm liegen.
Ich kann dieser Erklärung nicht richtig folgen. Daher meine Bitte an parcus: Bitte schiebe, das deiner Meinung nach vorliegende Problem, in diese Aufzählung mit ein:
Wandaufbau Klimawand 40 von Aussen nach Innen: Kratzputz - WDVS - GFP - 140 mm Fachwerk inklusive 140 mm Dämmung - Dampfdiffusionsbremse - GFP - 60 mm Fachwerk inklusive 60 mm Dämmung (= Teil der Installationsebene) - GFP (= Teil der Installationsebene)
Danke!
 
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@hephta

Wichtig ist, das die Wärmedämmung nicht feucht wird, weder von außen durch den Putz, noch von innen durch Kondenswasser.
Es entstehen hierdurch primär 2 Probleme, die Unwirksamkeit der Wärmedämmung bzw. die Gefahr von Schimmel in der Dämmung.

Um das zu vermeiden, kommt von innen:

Vorwand:
12,5mm GK ideal zweilagig in Kreuzverlegung als Wärmespeicher gerne auch mehr
Vorwandinstallationsschicht 3-4cm als Lattung je nachdem wie viel Lagen GK
(das ist ein Hohlraum für Kabel, Leitungen,Steckdosen, Schalter,...)

Wand:
Dampfsperre verklebt, sodass diese auch einen Blowtest stand hält.
(so das kein Kondenswasser in die Wärmedämmung gelangen kann)
z.B. OSB Platte nach Statik. (Horizontalkräfte)
Holzständer mit Wärmedämmung
z.B. Holzwollplatte oder dergleichen als Abschluss.
Dampfdiffusionsbremse
(d.h. mögliche Feuchtigkeit kann aus der Dämmung austreten, aber keine Feuchtigkeit eintreten)

Fassade:
kann jetzt auch wieder z.B. eine hinterlüftete Lattung sein
Faserzementplatte, Holzschalung, Putzträgerplatte mit Sichtputz,...

Damit habe ich über die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht,
auch kann der Bauherr so problemlos den Innenausbau oder sogar Fassade selbst machen,
ohne an der Gewährleistung der Wand zu kratzen.

lg parcus
 
Zuletzt bearbeitet:
@ parcus: Also siehst Du einen fehlerhaften Wandaufbau aller STREIF-Wände?

STREIF verbaut "im Standard" seit mehreren Jahren Lüftungsanlagen, aktuell von Zehnder. Können diese Deiner Meinung nach das innere Feuchtigkeitsproblem verhindern?
Von Aussen sind wir also von der Dichtheit der Konstruktion (also ohne Dampfsperre) von Gipsfaserplatte, Wärmedämmverbundsystem und Kratzputz abhängig?
Ist der aktuelle Wandaufbau dann nicht ein (hohes) Gewährleistungsrisiko für STREIF?
 
@hephta

das mag durchaus sein, das hier die Lüftungsanlage wesentlich zum Raumluftkonzept beiträgt.

Nur gerade Okal und Streif waren hier in der Vergangenheit sehr anfällig.
Ich kann auch verstehen, dass man Kosten in der Fertigung sparen will.

Wenn ich dann aber sehe das sich renopan gerade darauf spezialisiert hat und "Exklusivpartner von Streif" ist. (lauf Homepage)

Dann drücke ich Dir die Daumen.

Ich würde mir auf jeden Fall kurz vor Ablauf der Gewährleistungsfrist die
Außenwand an der Nordseite etwas näher ansehen. ;)

lg parcus
 
Zuletzt bearbeitet:

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