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Fertighaus vs. Massivhaus - Bitte dringend um Rat!!

4,30 Stern(e) 4 Votes
was soll denn so ein BLÖDSINN (TomTom) - es gibt gute und schlechte Hausbauer
ob Massiv oder Fertigteile , beide haben Vorteile ...
Viel wichtiger; als schwarz oder weiß ist :

a) KUNDENREFERENZ : geht doch mal zu einem richtigen Hausbesitzer der mit dem Hausberater und der Hausfirma gebaut hat .. Wenn das "Verhältnis" beider Vertragspartner entspannt ist , ist dies ein sehr gutes Zeichen . und wenn Ihr noch alleine mit denen sprechen könnt , = positiv

b) was Kostet das ganze: das ganze mit " billiger geht immer " "wieviel Rabatt bekomme ich " "Schnäppchen nur heute " :
Kaufmännische Grundregel : wer wenig bezahlt . bekommt auch nur eine geringe Leistung ....aber super teuer muß nicht immer super besser sein. Eine Mischung macht es.
Deshalb gibt es auch ein Steak im Supermarkt für 3 € und ein Biosteak für 10 € . oder für die Autofreaks : ein Kombi neu für 8.500 € wird wohl anders gebaut sein als ein A4 für 30.000 € . oder? was fahren Sie für ein Auto ? Aber ein Haus soll Ihnen 30 Jahre freude bereiten.
Für die Billigheimer: einfach Fernsehen , da gibts auf VOX , ARD , etc. regelmäßig Sendungen von denen die dachten,daß bei 100.000 € Häusern alles inklusive ist .sogar der Keller (Schmunzel ... ) und der kostet nun mal 30-50.000 € . das ist nun mal so

c) HAFTUNG / Zahlungen /Fertigstellungsgarantie /Zeit etc.

So ein Forum sollte der sachlichen Information dienen und nicht der EIGENWERBUNG!!! und innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich so einiges getan in Sachen Deutschland und dem Hausbau.
Warum denn so aggressiv?

Da sind wir uns ja in den meisten Punkten einig. Schade finde ich nur, dass ich mich hier beschimpfen lassen muss:confused: nur weil ich meine Meinung vertrete. Ich halte nun mal nicht viel von Fertighäusern, dennoch habe ich eingeräumt dass die mittlerweile eine gute Qualität bieten.
und was heißt hier EIGENWERBUNG. Ich habe vor 10 Jahren mein Haus mit dem Holzspanschalungsstein gebaut und habe damit SEHR GUTE Erfahrungen gemacht und ich wurde von der Hausfirma optimal betreut, deshalb erlaube ich mir diese auch zu empfehlen.

Auf meiner Homepage dokumentiere ich die Sanierung einer alten Fabrik ( BJ 1950, Ziegelbauweise ) und den Umbau zu einem Loft in Eigenleistung (worauf ich mächtig stolz bin:D). Während der vielen Jahre die ich nun schon in Eigenleistung diverse Häuser gebaut und saniert habe habe ich mir einiges an Informationen und Wissen zusammengetragen und schon so einige Erfahrungen gemacht die diese untermauern. So hatten wir in unserem Loft kurz nachdem wir eingezogen sind einen kleinen Wasserschaden da ein Ventil undicht war. Bemerkt haben wir dass erst als sich Schimmel an der Wand gezeigt hat. Einen Ähnlichen Vorfall hatten wir in unserem Holzspanschalungsstein Haus aber hier hat sich dass durch einen großen Wasserfleck an der Wand gezeigt, auf Schimmel warten wir dort bis heute.

Zum Thema Wertbeständigkeit kann ich nur raten: unterhaltet euch mal mit einem Immobilienmakler, der Wiederverkaufswert eines Fertighauses liegt mit Sicherheit 10-15% unter dem eines vergleichbaren Massivhauses. Ob dass für heute gebaute Fertighäuser noch gerechtfertigt ist kann ich nicht beurteilen, aber dass ist nun mal TATSACHE.

So ein Forum sollte der sachlichen Information und dem Erfahrungsaustausch dienen und innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich so einiges getan in Sachen Deutschland und dem Hausbau - und die Bausanierer reiben sich jetzt schon die Hände. Weil es eben noch lange nicht damit getan ist wenn man sein Haus winddicht einpackt oder von außen mit Styropor beklebt.

Danke für die Automarkt Analyse, dass Problem ist nur in einem Auto müssen wir nicht wohnen, selbst in einem Maybach für 500.000,- €. ´Soll heißen der Preis ist überhaupt kein verlässlicher Indikator - die bauphysikalischen Eigenschaften müssen stimmen und ein gesundes Wohnklima zulassen. Aber richtig geschenkt bekommt man beim Hausbau nichts.

Freundliche Grüße

TomTom
 
...der Wiederverkaufswert eines Fertighauses liegt mit Sicherheit 10-15% unter dem eines vergleichbaren Massivhauses.

Nicht gerade bei einem Hufhaus,...aber der Lebenszyklus ist in der Tat kürzer.
 
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Vorurteil Wiederverkaufswert?

Ich habe mal auf einer Homepage eines Fertighaushersteller diesen Punkt gefunden:

Der Wiederverkaufswert ist geringer

Nichts genaues weiß man nicht. Wenn ein Stein- und ein Holzhaus in gleicher Ausstattung nebeneinander gebaut werden und beide nach 30 Jahren verkauft werden sollen, dann wird man wissen, ob da was dran ist. Unsere Kunden, die Ihr Steinhaus verkaufen wollen, um mit uns neu zu bauen, berichten übereinstimmend, das kaum ein Kaufinteressent nach der Bauweise fragt. Entweder ist der Garten zu groß, das Wohnzimmer zu klein, die Strasse zu nah, der Preis zu hoch usw. Aber Stein oder Holz?

Fangt damit an was ihr wollt. Ich fand es sehr interessant.
 
Naja, viel Sinn macht das nicht. Es gibt ja Fertighäuser die 30 Jahre alt sind.
Das Problem, sehe ich eher darin, dass man beim Wandaufbau mehr Fehler machen konnte oder die Spanplatten noch Formaldehyd enthalten.Ich habe gerade so einen Sanierungsfall, ein Okal Haus. Es riecht sehr muffig, die Außenwände müssen bis auf das Tragwerk komplett saniert werden. Bei den Decken die Spanplatten gegen GK getauscht werden, ich hoffe die Innenwände werden gehen,...lg parcus
 
@ parcus: Dass vor 30 Jahren problematische Mittel in den Baustoffen von Fertighäusern verbaut wurden, hat sich wahrscheinlich überall herum gesprochen. Deshalb ist solch ein Haus auch schwieriger zu verkaufen.
Aber was ist mit heute gebauten Fertighäusern in 30 Jahren, um die es doch bei der jetzigen Bauentscheidung von emrahx99 und anderen geht? Das kann doch keiner voraussehen. Wer weiß, ob sich dann nicht irgendwelche massiven Bauweisen, die heute unbedenklich sind, als problematisch erweisen?
"Nichts genaues weiß man nicht." Ich find den Blickwinkel des Fertighausherstellers, in meinem Zitat, erfrischend interessant!
 

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