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indemar

Architekt mit Festpreis ohne HOAI Gebührenordnung

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Hallo zusammen,

wir haben ein Grundstück erhalten und sind nun auf der Suche nach einem Architekten, der unser Haus plant.
Nach einem intensiven Erfahrungsaustausch mit Verwandten und Freunden bezüglich empfehlenswerten Architekten, haben wir uns gestern mit einem Architekten unverbindlich am Grundstück getroffen. Nach kurzer Erläuterung unserer Wünsche und einer Aufzählung seiner Leistungen, hat er uns mitgeteilt, dass er nicht mit der HOAI Gebührenordnung abrechnet. Er splittet ein pauschales Honorar von ca. 10.000€ zzgl. MWST. in 3 Rechnungen für 3 "Bauphasen".

Geplant ist ein "einfaches" EFH unterkellert mit der ungefähren Größe von 12x12m. Sein geschätzter Preis für das Haus waren gestern bei dem Termin etwa 300.000€.

Nach recherche im Internet und der HOAI Honorarabrechnung würden wir nach HOAI etwa 25.000€ zahlen müssen.

Uns bietet sich an für die selben Leistungen weniger zu bezahlen.

Haben wir dadurch ein Risiko oder Nachteil, wenn der Architekt nicht nach HOAI abrechnet?

Vielen Dank für eure Antworten.
 
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Ja, Festpreise unter Mindestsatz verstoßen gegen die HOAI und sind ungültig. Aber wo kein Kläger da kein Richter.
Welche Leistungsphasen sollen den. enthalten sein?

Seine Preisschätzung für das Haus ist aber interessant. Sind das Nettobaukosten?
Zwei Geschosse oder nur eines plus Keller?
 
Leistungsphasen die enthalten sind: Leistungsphasen 1-5; Teilweise 7 und 8.
Außerdem könnte man Ihn jederzeit anrufen, falls man Fragen oder Probleme auf der Baustelle hat. Er würde kurzfristig vorbei kommen und bei den Dingen die anstehen unterstützen. Laut den Schilderungen der Bekannten, hat dies auch immer Problemlos funktioniert und alle waren mit seiner Arbeit zufrieden.

Soll ein EG mit einem ausgebautem Dachgeschoss werden, da nur ein Vollgeschoss erlaubt ist. Plus Keller.

Die Preisschätzung war jetzt auch nur grob über den Daumen in einem mündlichen Gespräch. Nichts worauf ich dann später Bezug nehmen werde. Ich bin ein Fan von klaren Worten und keine Aussagen wie "kommt immer drauf an was man haben will" oder sowas. Solange jemand Bodenständig baut mit einem gewissen Grad von Luxus (elek. Jalousie etc.) und keine vergoldete Schüssel haben möchte, sollte eine grobe Schätzung anhand von Erfahrungswerten möglich sein. Durch die Baupreise anderer in der Region mit vergleichbaren Gebäuden, die in den letzten Jahren um die 250.000€ gekostet haben, kam mir sein Wert sehr realistisch vor.
Er errechnete es grob über das Raumvolumen multipliziert mit einem Preis pro Raumvolumen.
 
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