Hallo zusammen,
ich habe bei meinem Malm Bett bemerkt, dass es ausschließlich im Fußbereich quietscht. Das Geräusch tritt nur auf, wenn man sich näher am Fußende bewegt oder gelegentlich beim Hinsetzen dort. Interessanterweise hört man am Kopfteil keinerlei Geräusche, obwohl das Bett durchgehend aus den gleichen Materialien besteht und auch fest verschraubt ist.
Kennt jemand dieses spezifische Phänomen und kann erklären, warum das Quietschen nur am Fußbereich zu hören ist? Ich habe schon versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber leider ohne Erfolg. Vielleicht liegt es auch an der Konstruktion oder einer besonderen Belastung an dieser Stelle?
Ich freue mich auf Hinweise oder Erklärungen, die mir weiterhelfen, dieses Problem zu lösen, ohne gleich das ganze Bett auseinanderbauen zu müssen.
ich habe bei meinem Malm Bett bemerkt, dass es ausschließlich im Fußbereich quietscht. Das Geräusch tritt nur auf, wenn man sich näher am Fußende bewegt oder gelegentlich beim Hinsetzen dort. Interessanterweise hört man am Kopfteil keinerlei Geräusche, obwohl das Bett durchgehend aus den gleichen Materialien besteht und auch fest verschraubt ist.
Kennt jemand dieses spezifische Phänomen und kann erklären, warum das Quietschen nur am Fußbereich zu hören ist? Ich habe schon versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber leider ohne Erfolg. Vielleicht liegt es auch an der Konstruktion oder einer besonderen Belastung an dieser Stelle?
Ich freue mich auf Hinweise oder Erklärungen, die mir weiterhelfen, dieses Problem zu lösen, ohne gleich das ganze Bett auseinanderbauen zu müssen.
G
Gloriagl1018.01.24 14:11Das Quietschen im Fußbereich kommt oft von losen Schrauben oder von einer leicht beweglichen Querstrebe. Kontrolliere nochmal alle Schrauben dort und setze ggf. Unterlegscheiben ein, um die Stabilität zu erhöhen.
hedwig70 schrieb:
Warum quietscht das MALM Bett nur im Fußbereich?Das ist eine interessante Beobachtung, die tatsächlich mit der Konstruktionsweise des MALM Bettes zusammenhängt. Das MALM Bett besteht aus mehreren zusammengesetzten Teilen mit vorgefertigten Bohrungen und Verbindungselementen, die an bestimmten Stellen stärker belastet werden. Die Position im Fußbereich erfährt im Normalfall eine höhere punktuelle Belastung insbesondere beim Hinsetzen oder Aufstehen, was oft zu Mikrobewegungen im Holz oder den Verbindern führt.
Technisch gesehen verursachen geringe Bewegungen an Verbindungspunkten durch Reibung den quietschenden Geräuschpegel. Am Kopfteil hingegen sind die Verschraubungen oft dichter und steifer sowie die Belastung anders verteilt – daher weniger oder kein Quietschen.
Außerdem kann es an der Art und Weise liegen, wie die Lattenroste auf den Seitenleisten aufliegen. Wenn gerade im Fußbereich der Übergang zwischen Lattenrost und Rahmen nicht optimal sitzt oder ein minimaler Spalt besteht, können kleine Reibungen auftreten.
Mein Tipp ist, den Fußbereich gründlich zu prüfen und eventuell die Stellen, wo Metallteile auf Holz treffen, mit einem selbstklebenden Filz oder Silikonspray zu dämpfen. Außerdem hilft es, alle Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel ans richtige Maß anzuziehen, um Fehlbelastungen zu vermeiden.
Falls möglich, kannst du auch prüfen, ob die Bodenplatte oder die Auflagepunkte des Fußes des Bettes sich leicht bewegen lassen; das wäre ebenfalls eine Ursache.
Palenar schrieb:
…kannst du auch prüfen, ob die Bodenplatte oder die Auflagepunkte des Fußes des Bettes sich leicht bewegen lassen; das wäre ebenfalls eine Ursache.Ich möchte ergänzen, dass gerade bei dem MALM Bett oft die Verbindung zwischen den Seitenteilen und dem Fußteil leicht „spiel“ hat, was bei Belastung zu Quietschen führt. Es kann hilfreich sein, die Schrauben hier nicht nur festzuziehen, sondern auch zu prüfen, ob das Holz an der Verbindungsfläche uneben oder durch Feuchtigkeit leicht geschwollen ist.
Manchmal reicht es aus, in den Verbindungsstellen ganz vorsichtig Möbelwachs oder einen festen Holzölfilm dünn aufzutragen, um die Reibung zu verringern ohne die Stabilität zu beeinträchtigen.
Zudem sorgt eine regelmäßige Kontrolle der Schrauben, vor allem temperatur- oder feuchtigkeitsbedingt, dafür, dass erneut entstehende Quietschgeräusche vermieden werden.
Falls du noch handwerklich fit bist, kannst du die Stellen auch mit etwas feinem Schleifpapier an den Berührungspunkten behandeln, aber sehr vorsichtig, damit keine sichtbaren Schäden entstehen.
Am wichtigsten ist, systematisch vorzugehen und die Bereiche, an denen das Quietschen entsteht, genau zu lokalisieren und für die mechanische Belastung zu optimieren. Viel Erfolg!
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