Hallo zusammen,
ich habe vor einiger Zeit ein Malm-Bett von IKEA erworben, das zwar optisch super ist, aber leider ziemlich laut quietscht, sobald man sich bewegt. Meine Frage ist daher: Was hilft konkret gegen quietschende Malm-Möbel, insbesondere Bettgestelle? Gibt es bewährte und nachhaltige Lösungen, die über reines Ölen hinausgehen? Ich habe die Befürchtung, dass Scharniere, Holzverbindungen oder Metall-auf-Holz-Strukturen dafür verantwortlich sind.
Wäre super, wenn ihr eure Erfahrungen oder Tipps teilen könntet, idealerweise auch Hinweise, welche Mittel oder Vorgehensweisen bei Malm explizit geeignet oder ungeeignet sind.
ich habe vor einiger Zeit ein Malm-Bett von IKEA erworben, das zwar optisch super ist, aber leider ziemlich laut quietscht, sobald man sich bewegt. Meine Frage ist daher: Was hilft konkret gegen quietschende Malm-Möbel, insbesondere Bettgestelle? Gibt es bewährte und nachhaltige Lösungen, die über reines Ölen hinausgehen? Ich habe die Befürchtung, dass Scharniere, Holzverbindungen oder Metall-auf-Holz-Strukturen dafür verantwortlich sind.
Wäre super, wenn ihr eure Erfahrungen oder Tipps teilen könntet, idealerweise auch Hinweise, welche Mittel oder Vorgehensweisen bei Malm explizit geeignet oder ungeeignet sind.
Hallo Saunar,
deine Beschreibung trifft wohl auf viele Malm-Besitzer zu, da die Konstruktion recht simpel ist, es aber potenziell viele Reibungspunkte gibt.
Zunächst würde ich empfehlen, alle Schrauben und Verbindungen einmal gründlich nachzuziehen. Oft führt etwas Spiel oder eine lockere Schraube zum Quietschen.
Darüber hinaus hilft es, die Kontaktstellen (insbesondere Metall-auf-Holz) mit einem geeigneten Schmiermittel zu behandeln. Viele schwören auf Silikonspray, da es nicht klebrig wird und Holz nicht aufquellen lässt. Auch Graphitpulver ist gut, allerdings schwierig aufzutragen.
Was ich explizit nicht empfehlen kann, ist WD-40, da es Fett enthält und Schmutz anzieht, was langfristig zu mehr Problemen führen kann.
Wenn Holz stellenweise aneinander reibt, kann es helfen, Filzgleiter oder dünne Plastikstreifen an den Kontaktstellen anzubringen.
Schreibe gern, wenn du dort genauere Tipps brauchst oder zu den Funktionsweisen der Mechanik beim Malm Bett.
deine Beschreibung trifft wohl auf viele Malm-Besitzer zu, da die Konstruktion recht simpel ist, es aber potenziell viele Reibungspunkte gibt.
Zunächst würde ich empfehlen, alle Schrauben und Verbindungen einmal gründlich nachzuziehen. Oft führt etwas Spiel oder eine lockere Schraube zum Quietschen.
Darüber hinaus hilft es, die Kontaktstellen (insbesondere Metall-auf-Holz) mit einem geeigneten Schmiermittel zu behandeln. Viele schwören auf Silikonspray, da es nicht klebrig wird und Holz nicht aufquellen lässt. Auch Graphitpulver ist gut, allerdings schwierig aufzutragen.
Was ich explizit nicht empfehlen kann, ist WD-40, da es Fett enthält und Schmutz anzieht, was langfristig zu mehr Problemen führen kann.
Wenn Holz stellenweise aneinander reibt, kann es helfen, Filzgleiter oder dünne Plastikstreifen an den Kontaktstellen anzubringen.
Schreibe gern, wenn du dort genauere Tipps brauchst oder zu den Funktionsweisen der Mechanik beim Malm Bett.
Hallo alle zusammen,
ich ergänze den Beitrag von BeAndrea um ein paar technische Details. Das Quietschen entsteht meistens durch minimale Bewegungen zwischen zwei Teilen, wo Reibung entsteht. Bei Malm-Betten sind besonders die Verbindungen zwischen den Seiten- und Querleisten sowie die Lattenroste betroffen.
Neben dem Nachziehen der Schrauben rate ich dazu, die Schraubenlöcher auf Verschleiß zu kontrollieren. Wenn diese zu groß werden, kann sich das Bauteil bewegen und Geräusche produzieren. Hier hilft z.B. das Einfügen von Holzdübeln oder spezieller Holzleim, um die Passung wieder herzustellen.
Manchmal sitzt auch die Metallbeschläge nicht satt. Eine gelegentliche Demontage, Reinigung und Neujustierung hilft, eventuell zusammen mit einer leichten Schmierung (Silikonspray).
Falls jemand sich traut and der Konstruktion zu arbeiten, kann auch das Abschleifen kleiner Kanten hilfreich sein.
Warum ich das aufführe: Ich habe genau das bei meinem Malm-Bett gemacht und bin seit Monaten quittschfrei.
Gerade bei Möbeln mit Holzspanplatten sollte man vorsichtig sein, da zu viel Feuchtigkeit oder falsche Mittel das Material schädigen können.
ich ergänze den Beitrag von BeAndrea um ein paar technische Details. Das Quietschen entsteht meistens durch minimale Bewegungen zwischen zwei Teilen, wo Reibung entsteht. Bei Malm-Betten sind besonders die Verbindungen zwischen den Seiten- und Querleisten sowie die Lattenroste betroffen.
Neben dem Nachziehen der Schrauben rate ich dazu, die Schraubenlöcher auf Verschleiß zu kontrollieren. Wenn diese zu groß werden, kann sich das Bauteil bewegen und Geräusche produzieren. Hier hilft z.B. das Einfügen von Holzdübeln oder spezieller Holzleim, um die Passung wieder herzustellen.
Manchmal sitzt auch die Metallbeschläge nicht satt. Eine gelegentliche Demontage, Reinigung und Neujustierung hilft, eventuell zusammen mit einer leichten Schmierung (Silikonspray).
Falls jemand sich traut and der Konstruktion zu arbeiten, kann auch das Abschleifen kleiner Kanten hilfreich sein.
Warum ich das aufführe: Ich habe genau das bei meinem Malm-Bett gemacht und bin seit Monaten quittschfrei.
Gerade bei Möbeln mit Holzspanplatten sollte man vorsichtig sein, da zu viel Feuchtigkeit oder falsche Mittel das Material schädigen können.
BeAndrea schrieb:
Zunächst würde ich empfehlen, alle Schrauben und Verbindungen einmal gründlich nachzuziehen.Danke für den Starttipp! Ich habe tatsächlich einen Schraubenschlüssel schon bereitgelegt, aber war mir unsicher, ob ich die Schrauben nicht zu fest machen könnte und dadurch die Konstruktion gefährde. Foster63 schrieb:
Neben dem Nachziehen der Schrauben rate ich dazu, die Schraubenlöcher auf Verschleiß zu kontrollieren.Wie erkenne ich denn einen solchen Verschleiß an Schraubenlöchern am besten, ohne schon etwas kaputt zu machen? Wenn ich das Problem richtig zusammenfasse: also Spannung der Schrauben, Schmierung geeigneter Stellen und ggf. Anpassung an verschlissene Verbindungen.
Kann hier jemand erklären, wie man gezielt an den Metallbeschlägen dieses Bettmodells eine passende Schmierung anbringt? Wie genau sollte ich vorgehen? Sollte ich die Teile abmontieren oder direkt am eingebauten Bett arbeiten?
Saunar schrieb:
Wie erkenne ich denn einen solchen Verschleiß an Schraubenlöchern am besten, ohne schon etwas kaputt zu machen?Das ist tatsächlich eine Menge Gefühlssache, aber hier ein paar Anhaltspunkte: Wenn sich Schrauben trotz mehrfaches Festziehens immer wieder lockern oder man merkt, dass die Verbindung etwas hin und her wackelt, ist das ein Zeichen, dass die Löcher ausgeleiert sind.
Wenn das Holz rund um das Loch beschädigt oder eingerissen aussieht, ist das ebenfalls ein Indiz.
Ich würde an deiner Stelle versuchen, die Schraube vorsichtig zu lösen und mit einem dünnen Holzspachtel oder Holzleim die Löcher auszufüllen und ggf. mit einem passgenauen Holzdübel die Haltbarkeit wiederherstellen. Danach die Schraube wieder festsetzen.
Beim Schmieren empfiehlt es sich eher, die Metallteile im eingebauten Zustand zu behandeln, damit man sofort prüfen kann, ob das Quietschgeräusch nachlässt.
Silikonspray ist dabei ideal, weil es nicht klebt. Einfach aufsprühen, beweglich machen, und oft reicht das schon.
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