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PeoDaniel13.10.22 11:15Hallo alle zusammen, zu dem Thema kann ich ergänzen, dass ich mit einem Malm-Bett folgenden Weg gegangen bin:
- Erstens habe ich alle Schrauben regelmäßig, mindestens alle 2 Monate, nachgezogen, da sie sich durch Bewegungen lockern können.
- Zweitens habe ich Holzkeile unter die Bettbeine geschoben, um kleine Unebenheiten auszugleichen. Das reduziert das Wackeln erheblich.
- Drittens habe ich anstelle von Metallwinkeln stabile Eckverbindungen mit Holzleisten auf der Innenseite befestigt, was meiner Meinung nach die Stabilität ohne Risiko für das Material verbessert hat.
Wenn man sich Zeit nimmt und systematisch vorgeht, kann man somit auch ältere Malm-Betten sehr stabil bekommen. Falls nötig, kann man auch den Lattenrost tauschen, denn manche günstige Varianten neigen dazu, nicht fest zu sitzen.
- Erstens habe ich alle Schrauben regelmäßig, mindestens alle 2 Monate, nachgezogen, da sie sich durch Bewegungen lockern können.
- Zweitens habe ich Holzkeile unter die Bettbeine geschoben, um kleine Unebenheiten auszugleichen. Das reduziert das Wackeln erheblich.
- Drittens habe ich anstelle von Metallwinkeln stabile Eckverbindungen mit Holzleisten auf der Innenseite befestigt, was meiner Meinung nach die Stabilität ohne Risiko für das Material verbessert hat.
Wenn man sich Zeit nimmt und systematisch vorgeht, kann man somit auch ältere Malm-Betten sehr stabil bekommen. Falls nötig, kann man auch den Lattenrost tauschen, denn manche günstige Varianten neigen dazu, nicht fest zu sitzen.
bapar schrieb:
1. Alle Schrauben, insbesondere die am Mittelholm, mit einem Innensechskantschlüssel festziehen – Achtung, nicht zu fest, um das Holz nicht zu beschädigen.Es ist interessant, diesen Punkt zu betrachten – was bedeutet „nicht zu fest“ genau? Bei Pressspanplatten kann man schnell den Gewindegang kaputtmachen. Was wären da deiner Meinung nach die besten Drehmomentwerte oder eine alternative Montage-Technik, um ein Überdrehen zu verhindern?
Des Weiteren frage ich mich, ob das Wackeln nicht auch auf strukturelle Schwächen zurückzuführen ist, die man durch bloßes Nachziehen nicht beheben kann. Habt ihr Erfahrung mit einfachen Verstärkungen, etwa das Einleimen oder zusätzliche Querstreben?
faso31 schrieb:
Was bedeutet „nicht zu fest“ genau?Das ist in der Tat ein schwieriges Thema, da IKEA keine offiziellen Drehmomentwerte angibt. Erfahrene Heimwerker orientieren sich daran, den Schraubkopf gerade so weit anzuziehen, dass das Holz nicht eindrückt oder ausbeult. Es ist mehr Gefühlssache als Messbarkeit.
faso31 schrieb:
Habt ihr Erfahrung mit einfachen Verstärkungen, etwa das Einleimen oder zusätzliche Querstreben?Ja, ich habe in einigen Fällen Holzleim in den Verbindungsstellen verwendet, nachdem ich die Teile wieder gelöst habe, um die Passgenauigkeit zu verbessern. Das Einleimen plus Schrauben erhöht die Festigkeit erheblich. Querstreben aus 18 mm Leimholz zwischen Mittelholm und Außenrahmen können, wenn es zugänglich ist, wirkliche Wunder bewirken. Eine weitere Möglichkeit ist das Anbringen von Metallwinkeln innen, allerdings wie erwähnt mit Vorsicht, da sie Spannungen ins Holz bringen können.
B
benmatteo13.10.22 14:22bapar schrieb:
Erfahrene Heimwerker orientieren sich daran, den Schraubkopf gerade so weit anzuziehen, dass das Holz nicht eindrückt oder ausbeult.Das hilft mir sehr weiter, da ich mit meinem Akkuschrauber keine Drehmomentbegrenzung habe und daher etwas unsicher war.
bapar schrieb:
Einleimen plus Schrauben erhöht die Festigkeit erheblich.Wäre es möglich, statt Holzleim auch Montagekleber zu verwenden, der flexibler ist? Oder ist gewöhnlicher Holzleim wegen der Festigkeit besser?
Danke auch allen anderen für die Tipps, ich denke, ich versuche das mit Holzleisten und Schrauben in Verbindung mit Filzgleitern. Sobald ich das probiert habe, melde ich mich wieder.
Zur Ergänzung bezüglich Klebstoff: Holzleim (PVAC-basierter Leim) ist die beste Wahl, weil er extrem belastbar aushärtet und leicht mit Wasser zu reinigen ist, sollte mal etwas daneben gehen.
Montagekleber ist oft flexibler, kann jedoch mit der Zeit spröde werden oder nicht die gewünschte Festigkeit bei Holz-Holz-Verbindungen erreichen. Außerdem erschwert Montagekleber die spätere Demontage.
In Bezug auf das Wackeln ist es meiner Erfahrung nach wichtig, dass nicht nur die Verbindungsstellen an sich, sondern auch die Lagerung des Lattenrosts korrekt sitzt. Kleine Gummipuffer oder Silikonstopper zwischen Lattenrost und Seitenteilen können an diesen Stellen das Spiel reduzieren und somit das Wackeln minimieren.
Montagekleber ist oft flexibler, kann jedoch mit der Zeit spröde werden oder nicht die gewünschte Festigkeit bei Holz-Holz-Verbindungen erreichen. Außerdem erschwert Montagekleber die spätere Demontage.
In Bezug auf das Wackeln ist es meiner Erfahrung nach wichtig, dass nicht nur die Verbindungsstellen an sich, sondern auch die Lagerung des Lattenrosts korrekt sitzt. Kleine Gummipuffer oder Silikonstopper zwischen Lattenrost und Seitenteilen können an diesen Stellen das Spiel reduzieren und somit das Wackeln minimieren.
B
benmatteo13.10.22 15:38Lorukeo schrieb:
Holzleim (PVAC-basierter Leim) ist die beste Wahl, weil er extrem belastbar aushärtetDanke, das klingt überzeugend. Ich werde mit Holzleim arbeiten.
Gummipuffer oder Silikonstopper sind zwar keine Idee, auf die ich gekommen wäre. Wo genau würdest du die platzieren? Direkt unter den Lattenrostleisten oder an den Verbindungsstellen zum Rahmen?
Kann jemand noch eine Einschätzung geben, ob es bei den Malm Betten typisch ist, dass die Füße an der unteren Querleiste nicht ganz fest sitzen, da dies auch bei mir ein kleiner Spielraum ist?
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