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teodorotau04.02.24 18:07Warum quietschen manche Malm Betten mehr als andere?
Ich habe mir vor kurzem ein Malm Bett von IKEA gekauft und bemerkt, dass es ziemlich quietscht, wenn ich mich drehe oder aufstehe. Ich habe von anderen gehört, dass ihre Malm Betten gar nicht oder viel weniger quietschen. Mich interessiert, woran das liegen kann.
Liegt das an der Montage, Materialunterschieden, Abnutzung, oder an der Art der Matratze? Oder spielen Umgebungsfaktoren wie Luftfeuchtigkeit eine Rolle?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dem spezifischen Phänomen bei Malm Betten und kann mir erklären, warum manche deutlich lauter sind als andere – und was man dagegen tun kann.
Ich habe mir vor kurzem ein Malm Bett von IKEA gekauft und bemerkt, dass es ziemlich quietscht, wenn ich mich drehe oder aufstehe. Ich habe von anderen gehört, dass ihre Malm Betten gar nicht oder viel weniger quietschen. Mich interessiert, woran das liegen kann.
Liegt das an der Montage, Materialunterschieden, Abnutzung, oder an der Art der Matratze? Oder spielen Umgebungsfaktoren wie Luftfeuchtigkeit eine Rolle?
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dem spezifischen Phänomen bei Malm Betten und kann mir erklären, warum manche deutlich lauter sind als andere – und was man dagegen tun kann.
Das Quietschen bei Malm Betten lässt sich in der Regel auf mechanische Ursachen zurückführen.
Die Konstruktion des Bettes besteht meist aus Holzspanplatten und Metallverbindungen. Wenn Schrauben nicht ausreichend angezogen sind oder sich im Laufe der Zeit lockern, entstehen durch kleine Bewegungen Reibungsgeräusche.
Auch die Verbindung zwischen Lattenrost und Rahmen kann eine Rolle spielen, ebenso wie mangelnde Polsterung zwischen den Kontaktstellen.
Genauso ist es: Unterschiede in der Montagequalität und Wartung führen zu unterschiedlich starkem Quietschen. Luftfeuchtigkeit kann das Holz quellen lassen, was die Passform verändert und zu Geräuschen beiträgt.
Die Konstruktion des Bettes besteht meist aus Holzspanplatten und Metallverbindungen. Wenn Schrauben nicht ausreichend angezogen sind oder sich im Laufe der Zeit lockern, entstehen durch kleine Bewegungen Reibungsgeräusche.
Auch die Verbindung zwischen Lattenrost und Rahmen kann eine Rolle spielen, ebenso wie mangelnde Polsterung zwischen den Kontaktstellen.
teodorotau schrieb:
Vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit dem spezifischen Phänomen bei Malm Betten und kann mir erklären, warum manche deutlich lauter sind als andere
Genauso ist es: Unterschiede in der Montagequalität und Wartung führen zu unterschiedlich starkem Quietschen. Luftfeuchtigkeit kann das Holz quellen lassen, was die Passform verändert und zu Geräuschen beiträgt.
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Nathanaelk04.02.24 18:53Ich schließe mich KAULIS an, möchte aber noch etwas technischer werden:
Das Quietschen entsteht meist durch Reibung zwischen zwei festen Flächen oder beweglichen Teilen, vor allem an den Verbindungsstellen. Im Malm-Bett sind das typischerweise:
- Schrauben und Bolzen, die die Seitenteile mit Kopf- und Fußteil verbinden
- Kontaktstellen des Lattenrostes mit der Auflagefläche
- Bewegliche Verbindungen des Bettrahmens
Wenn diese Stellen nicht fest genug sitzen, reiben Holzfasern aneinander oder Metallteile an Holz, und es entstehen Schwingungen, die wir als Quietschen wahrnehmen.
Interessant ist, dass manche Betten trotz vermeintlich gleicher Montage unterschiedlich quietschen - hier spielen Materialvariationen mit rein. Spanplatten können aufgrund von Fertigungstoleranzen minimal unterschiedlich reagieren bei Belastung. Auch das Einschrauben der Schrauben variiert von Mensch zu Mensch, was die Spannung der Verbindungen beeinflusst.
Zu Deiner Frage nach der Matratze: Ungleichmäßige Belastung, zum Beispiel durch eine härtere Matratze auf einer weichen Unterlage, kann Zugkräfte auf den Rahmen übertragen und so das Bewegungsspiel der Teile erhöhen.
Das ist ein wichtiger Punkt: Zum Beispiel bei trockener Heizungsluft im Winter können Holzverbindungen etwas schrumpfen und mit steigender Luftfeuchte wieder quellen, was das Quietschen beeinflusst.
Das Quietschen entsteht meist durch Reibung zwischen zwei festen Flächen oder beweglichen Teilen, vor allem an den Verbindungsstellen. Im Malm-Bett sind das typischerweise:
- Schrauben und Bolzen, die die Seitenteile mit Kopf- und Fußteil verbinden
- Kontaktstellen des Lattenrostes mit der Auflagefläche
- Bewegliche Verbindungen des Bettrahmens
Wenn diese Stellen nicht fest genug sitzen, reiben Holzfasern aneinander oder Metallteile an Holz, und es entstehen Schwingungen, die wir als Quietschen wahrnehmen.
Interessant ist, dass manche Betten trotz vermeintlich gleicher Montage unterschiedlich quietschen - hier spielen Materialvariationen mit rein. Spanplatten können aufgrund von Fertigungstoleranzen minimal unterschiedlich reagieren bei Belastung. Auch das Einschrauben der Schrauben variiert von Mensch zu Mensch, was die Spannung der Verbindungen beeinflusst.
Zu Deiner Frage nach der Matratze: Ungleichmäßige Belastung, zum Beispiel durch eine härtere Matratze auf einer weichen Unterlage, kann Zugkräfte auf den Rahmen übertragen und so das Bewegungsspiel der Teile erhöhen.
KAULIS schrieb:
Luftfeuchtigkeit kann das Holz quellen lassen, was die Passform verändert und zu Geräuschen beiträgt.
Das ist ein wichtiger Punkt: Zum Beispiel bei trockener Heizungsluft im Winter können Holzverbindungen etwas schrumpfen und mit steigender Luftfeuchte wieder quellen, was das Quietschen beeinflusst.
Also ich finde, ein bisschen Quietschen gehört fast schon dazu, so als wäre das Bett lebendig und gibt dir zurück, dass es gerade benutzt wird, oder? 🙂
Aber im Ernst: Ich glaube, das „mehr oder weniger quietschen“ kommt auch daher, wie das Bett steht. Wenn der Boden uneben ist oder das Bett minimal wackelt, dann wirkt sich das auf die Bewegungen der Teile aus und das wird lauter wahrgenommen.
Außerdem habe ich mal gelesen, dass kleine Plastikunterlagen oder Filzgleiter an den Kontaktstellen zwischen Metall und Holz das Quietschen dämpfen können.
Ich würde sagen, ein bisschen von allem! Man muss da wie bei einem guten Tanzpartner alles schön synchron bekommen, damit es harmonisch wird.
Aber im Ernst: Ich glaube, das „mehr oder weniger quietschen“ kommt auch daher, wie das Bett steht. Wenn der Boden uneben ist oder das Bett minimal wackelt, dann wirkt sich das auf die Bewegungen der Teile aus und das wird lauter wahrgenommen.
Außerdem habe ich mal gelesen, dass kleine Plastikunterlagen oder Filzgleiter an den Kontaktstellen zwischen Metall und Holz das Quietschen dämpfen können.
teodorotau schrieb:
Mich interessiert, woran das liegen kann. Liegt das an der Montage, Materialunterschieden, Abnutzung, oder an der Art der Matratze?
Ich würde sagen, ein bisschen von allem! Man muss da wie bei einem guten Tanzpartner alles schön synchron bekommen, damit es harmonisch wird.
Haha, vin_leo, ich muss dir recht geben – ein völlig lautloses Bett wäre ja irgendwie fast zu steril 😉
Aber Spaß beiseite: Ich hatte mal das Problem, dass mein Malm Bett vor allem morgens beim Aufstehen gequietscht hat – was mich fast zum Wahnsinn gebracht hat.
Lösung war bei mir letztlich das Nachziehen aller Schrauben und zusätzlich ein bisschen Seifenwasser an den holzmetall-Rändern aufzutragen. Die Schmierung macht gerade beim Holz einen großen Unterschied.
Manchmal lohnt es sich auch, die Schrauben einfach mal komplett zu lösen und dann mit Gefühl nochmal gleichmäßig festzuziehen.
Was denkt ihr, ist das Nachziehen der Verschraubungen euer erster Schritt, oder greift ihr eher sofort zu neuen Polsterungen/Gleitern?
Aber Spaß beiseite: Ich hatte mal das Problem, dass mein Malm Bett vor allem morgens beim Aufstehen gequietscht hat – was mich fast zum Wahnsinn gebracht hat.
Lösung war bei mir letztlich das Nachziehen aller Schrauben und zusätzlich ein bisschen Seifenwasser an den holzmetall-Rändern aufzutragen. Die Schmierung macht gerade beim Holz einen großen Unterschied.
Manchmal lohnt es sich auch, die Schrauben einfach mal komplett zu lösen und dann mit Gefühl nochmal gleichmäßig festzuziehen.
Was denkt ihr, ist das Nachziehen der Verschraubungen euer erster Schritt, oder greift ihr eher sofort zu neuen Polsterungen/Gleitern?
meGreg schrieb:
Lösung war bei mir letztlich das Nachziehen aller Schrauben und zusätzlich ein bisschen Seifenwasser an den holzmetall-Rändern aufzutragen.Das ist aus technischer Sicht ein sehr guter Tipp. Das Nachziehen kompensiert das Nachlassen der Verbindungen durch Materialdehnung oder Setzungen über Zeit.
Die Schmierung mit Seife oder Graphitpulver reduziert die Reibung und verhindert das Entstehen von Schwingungen an kritischen Stellen. Es sollte jedoch kein Öl verwendet werden, da das Holz dadurch aufquellen könnte.
meGreg schrieb:
Was denkt ihr, ist das Nachziehen der Verschraubungen euer erster SchrittDefinitiv. Eine korrekt ausgerichtete und fest verschraubte Konstruktion ist die Basis, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.
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