ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
Eifelbau202323.11.22 23:29
Hallo zusammen, ich lese hier schon länger mit und wollte mal meine eigenen Erfahrungen einbringen.
Wir planen aktuell den Bau eines Einfamilienhaus in der Eifel, Unterschrift war Ende 2021 bei einem eher kleineren GU. Stelltermin ist anvisiert Mitte 2023. Der Hauspreis ohne Aufmusterung ist gekoppelt an den Baupreisindex, gedeckelt bei 10% Preissteigerung. Mit dem Wegfall der KfW Förderung war dann auch unser Vertrag ungültig (Stichwort "Auflösende Bedingung") und unser Hausbauer kündigte eine moderate Anpassung der Vertragsklausel zur Preisdeckelung an.
Vorschlag waren: 10% Preissteigerung zahlen wie geplant wir, die nächsten 3% übernimmt der Hausbauer, alles darüber hinaus wird 50/50 geteilt. Haben wir nach Bedenkzeit so akzeptiert, mit der Bedingung dass der Index von Q1 2023 als endgültiger Bemessungspunkt für den Hauspreis gilt, damit wir danach Ruhe vor weiteren Steigerungen haben. Stand Aktuell sind wir bei 14,3% Steigerung des Indexes seit Vertragsunterschrift. Die letzte Steigerung von Quartal 2 auf 3 war aber eher moderat, wir hoffen dass es in den verbleibenden 2 Quartalen nicht viel mehr wird.
Die Gewerke zum Innenausbau vergeben wir teilweise selbst an lokale Firmen, die wir kennen und vor Ort einen Ansprechpartner haben.
Die Erdwärmepumpe ist dabei vom ersten Angebot im April diesen Jahres, bis zum aktuellen Angebot in diesem Monat rund 1100€ teurer geworden, mit allem drum herum 1500€ seit dem ersten Angebot, bei gleich gebliebenem Modell. Lieferzeit mittlerweile ein Jahr, ziemlich unschön. Wir hatten (trotz meinem Drängen) leider vorher vom Hausbauer keine Angaben für die Heizlastberechnung bekommen, sodass wir die Wärmepumpe hätten bestellen können "Sie haben ja noch Zeit bis das Haus kommt.."
Auch sonst hören wir bei allem was wir anfragen (Küche, Bad, Elektro, ..) nur von Preissteigerungen und Lieferschwierigkeiten, weswegen wir das meiste jetzt bestellen.
Vorstellung des gesamten Projekts werde ich die Tage auch mal machen.
Wir planen aktuell den Bau eines Einfamilienhaus in der Eifel, Unterschrift war Ende 2021 bei einem eher kleineren GU. Stelltermin ist anvisiert Mitte 2023. Der Hauspreis ohne Aufmusterung ist gekoppelt an den Baupreisindex, gedeckelt bei 10% Preissteigerung. Mit dem Wegfall der KfW Förderung war dann auch unser Vertrag ungültig (Stichwort "Auflösende Bedingung") und unser Hausbauer kündigte eine moderate Anpassung der Vertragsklausel zur Preisdeckelung an.
Vorschlag waren: 10% Preissteigerung zahlen wie geplant wir, die nächsten 3% übernimmt der Hausbauer, alles darüber hinaus wird 50/50 geteilt. Haben wir nach Bedenkzeit so akzeptiert, mit der Bedingung dass der Index von Q1 2023 als endgültiger Bemessungspunkt für den Hauspreis gilt, damit wir danach Ruhe vor weiteren Steigerungen haben. Stand Aktuell sind wir bei 14,3% Steigerung des Indexes seit Vertragsunterschrift. Die letzte Steigerung von Quartal 2 auf 3 war aber eher moderat, wir hoffen dass es in den verbleibenden 2 Quartalen nicht viel mehr wird.
Die Gewerke zum Innenausbau vergeben wir teilweise selbst an lokale Firmen, die wir kennen und vor Ort einen Ansprechpartner haben.
Die Erdwärmepumpe ist dabei vom ersten Angebot im April diesen Jahres, bis zum aktuellen Angebot in diesem Monat rund 1100€ teurer geworden, mit allem drum herum 1500€ seit dem ersten Angebot, bei gleich gebliebenem Modell. Lieferzeit mittlerweile ein Jahr, ziemlich unschön. Wir hatten (trotz meinem Drängen) leider vorher vom Hausbauer keine Angaben für die Heizlastberechnung bekommen, sodass wir die Wärmepumpe hätten bestellen können "Sie haben ja noch Zeit bis das Haus kommt.."
Auch sonst hören wir bei allem was wir anfragen (Küche, Bad, Elektro, ..) nur von Preissteigerungen und Lieferschwierigkeiten, weswegen wir das meiste jetzt bestellen.
Vorstellung des gesamten Projekts werde ich die Tage auch mal machen.
Dogma23.11.22 23:41
se_na_23 schrieb:
Wer bläst denn 7500kwh im Jahr raus? Ist doch Irrsinn...Ist recht schnell geschafft. Wir (4 Personen) habe die letzten Jahre ca. 10.000kWh pro Jahr verbraucht. Ohne Wärmepumpe und E-Auto, aber viel halt viel schnick schnack (Klima, Kontrollierte-Wohnraumlüftung, Pool, Salzwasser Aquarium, Server, usw.) hab jetzt ein bisschen mal alte Technik ausgetauscht, so dass es wohl 2000kWh weniger werden.Ist halt so. 😎
xMisterDx23.11.22 23:42
Ich wundere mich immer über den irren Stromverbrauch im HomeOffice.
Und wie immer, wenn einem etwas merkwürdig vorkommt... dann fangen wir an zu rechnen:
Mein ZBook G7 verfeuert bei Vollgas um die 150 Watt (mehr gibt das Netzteil nicht her), mit Bildschirm usw. 250 Watt. Das rechnen wir großzügig auf 10 Stunden/Tag hoch und kommen bei 220 Arbeitstagen auf wahnwitzige 550 kWh. WENN wir davon ausgehen, dass mein Laptop 10 Stunden pro Tag unter Volldampf steht...
das tut er natürlich nicht... kein Computer arbeitet 10 Stunden/Tag Volllast, schon gar kein Office-Laptop, der nur Word, Excel, Teams und Outlook verarbeitet...
Also hört hier bitte auf, das HomeOffice als Feigenblatt für absurd hohe Verbräuche ins Feld zu führen...
Und wie immer, wenn einem etwas merkwürdig vorkommt... dann fangen wir an zu rechnen:
Mein ZBook G7 verfeuert bei Vollgas um die 150 Watt (mehr gibt das Netzteil nicht her), mit Bildschirm usw. 250 Watt. Das rechnen wir großzügig auf 10 Stunden/Tag hoch und kommen bei 220 Arbeitstagen auf wahnwitzige 550 kWh. WENN wir davon ausgehen, dass mein Laptop 10 Stunden pro Tag unter Volldampf steht...
das tut er natürlich nicht... kein Computer arbeitet 10 Stunden/Tag Volllast, schon gar kein Office-Laptop, der nur Word, Excel, Teams und Outlook verarbeitet...
Also hört hier bitte auf, das HomeOffice als Feigenblatt für absurd hohe Verbräuche ins Feld zu führen...
kbt0923.11.22 23:54
.. dann vergisst du aber, dass auch eine ordentliche Arbeitsplatzleuchte (ich habe da eine Tageslichtbeleuchtung), ein zweiter Monitor oder ein Zweitgerät, der Router hat Last, ein evtl. Drucker, usw. auch noch zum Homeoffice dazugehören. Dann ist man generell da, die Kaffeemaschine läuft, man hat vielleicht auch noch ein zweites Licht an usw. Alles Sachen, die nicht laufen, wenn man in der Firma ist.
face2623.11.22 23:55
xMisterDx schrieb:
Also hört hier bitte auf, das HomeOffice als Feigenblatt für absurd hohe Verbräuche ins Feld zu führen...Auf das Thema „Verbrauch 7500 kWh“ haben 4 User geantwortet nur einer hat HomeOffice genannt. Jedoch das auch nur als „Unter anderem“. Daneben noch 5 Punkte, die auf Grund der Formulierung als erkennbar schwerwiegender formuliert wurden.
Warum regst dich jetzt so darüber auf und verallgemeinerst genau den Punkt so?
xMisterDx24.11.22 00:01
kbt09 schrieb:
.. dann vergisst du aber, dass auch eine ordentliche Arbeitsplatzleuchte (ich habe da eine Tageslichtbeleuchtung), ein zweiter Monitor oder ein Zweitgerät, der Router hat Last, ein evtl. Drucker, usw. auch noch zum Homeoffice dazugehören. Dann ist man generell da, die Kaffeemaschine läuft, man hat vielleicht auch noch ein zweites Licht an usw. Alles Sachen, die nicht laufen, wenn man in der Firma ist.Das alles ist mit den 250 Watt, die ich veranschlage, locker abgedeckt. Solange du keine Catia V6-Workstation betreibst, die den ganzen Arbeitstag lang 3D-Modelle darstellt, ist man mit 250 Watt mehr als gut bedient. Das wird alles massiv überschätzt, darauf will ich hinaus...
Und das Fahrzeug, welches einen ins Büro befördert, bewegt sich in aller Regel auch nicht allein durch Liebe und schöne Worte, sondern benötigt Sprit oder elektrische Energie...
HomeOffice lohnt sich für nahezu jeden, auch finanziell...
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