Wohnzimmer unter Wasser - Zwei Tage nach Übergabe!

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Hallo zusammen,

ich bin ganz neu im Forum Und leider treibt mich ein echt unschöner Vorfall hierher.
Wir haben ein Haus gekauft, welches in einem Neubaugebiet steht, wo insgesamt 160 Häuser von einer Firma hingestellt wurden.

Die Ausbauarbeiten wurden von Subunternehmern ausgeführt, mit denen wir auch noch letzt Dinge planen konnten.
Im Hauptbad haben wir auf eine Duscharmatur verzichtet und wollten sie selbst einbauen statt die teure der Bäder-Firma zu kaufen.

Heißt also bei der Übergabe am Mittwoch fehlte dort natürlich die Armatur noch und die Leitungen, die aus der Wand kommen waren frei, aber verschlossen.

So weit, so gut! Als ich nun gestern das erste Mal nach Übergabe wieder ins Haus kam, stand im Wohnzimmer im EG eine große Pfütze und an der Decke war ein großer Wasserfleck um das für die Esstischlampe vorgesehene Kabel.

ich habe sofort bei der Baufirma angerufen, die sagten mir ich müsse mich damit an die Sanitär-Firma wenden. Das habe ich dann auch getan und es kam noch ein Monteur um die Ursache zu finden und zu beheben.

Das Problem lag bei den Rohren in der Dusche im Bad darüberer. Der Stopfen, der sie verschließen sollte, war nicht dicht und das Wasser lief hinter die Wand und suchte sich dort den Weg durch den Kabelschlitz nach unten ins Wohnzimmer.

Es ist nun erstmal behoben und tropft nicht mehr, was schonmal gut ist. Aber das schlechte Gefühl bleibt und wir wissen jetzt nicht wie wir damit umgehen sollen.

Wir haben beide keine Ahnung von sowas und der Sanitär-Mann sagt nur „Alles kein Problem, trocknet in ein paar Tagen wieder. Die Wand ist Kalksandstein, die nimmt das Wasser auf, trocknet es ab und alles ist wie vorher und die Decke zwischen EG und 1. Etage ist Beton, da passiert nichts!“

Für uns steht jetzt aber Wasser in der Zwischendecke, das doch gar nicht richtig abtrocknen kann. Wir haben Angst vor Schimmel oder sonstigen Problemen, die nun auftreten können an unserem nagelneuen Häuschen. Wir gehen jetzt schon davon aus, dass es von Baufirma und Sanitär heruntergespielt werden wird, wir selbst würden uns aber besser fühlen wenn sich ein unabhängiger Baugutachter das ansehen würde. Wer müsste diesen im Zweifel zahlen? Kann man die Sanitär-Firma da zur Verantwortung ziehen, da sie den Fehler verzapft hat?

Ich danke euch schonmal im Voraus und freue mich auf gute Tipps!

Viele Grüße und ein fußtrocknes Wochenende ;-)

jessica
 
Gleich mal professionelle Bautrocknung beginnen. Und den Schaden gut dokumentieren. Ob du oder die Firma für die Kosten aufkommen muss, kann ich nicht prognostizieren.

Und besser ein Grad wärmer einheizen und gut lüften sobald die professionell (!) durchgeführte Bautrocknung abgeschlossen ist.

Viel Glück, wenn du es jetzt gleich richtig angehst, wird sich das schon in den Griff kriegen lassen.
 
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Auf jeden Fall mit einem Feuchtemesser (Oberflächenmesser) an immer gleichen Punkten in regelmäßigen Abständen messen und dokumentieren.

bestimmte Bodenbelage können aufquillen z.B. Design/Vinylböden. Da kann Schaden entstehen. Ggf. dokumentieren für Versicherung falls man da was hat (Leitungswasserschäden).

Heizung in den Räumen einschalten bzw. lieber etwas höher schalten. Bautrockner ist auch hilfreich und dann die warme, feuchte Luft rauslüften. Es gibt so kleine Temperatur/Feuchtemesser die man in den Räumen aufstellen kann. Gibt es im großen online versandhandel mit Packung von 5 stück oder so.
 
Fliesen schon drauf?

Die Firma Sprint ist spezialisiert darauf und Deutschland weit, wir haben sie Leider auch in Anspruch nehmen müssen.
 
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