Wasserführender Kaminofen FBH, Wärmepumpe Fotovoltaik Neubau?

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G

GManuel

Ich wollte hier auch mal was Fragen auch wenn es nicht ganz dazu passt.

Ich baue im April ein Kfw55 Haus mit 120m², mit Luft/Wasser Wärmepumpe und zentraler Wohnraumbelüftung, und stehe derzeit vor der Frage ob ich zusätzlich noch einen Kamin einbauen lassen soll oder nicht.

Ist es denn Sinnvoll noch einen Ofen einzubauen, falls es im Winter doch mal kälter wird, damit die Wärmepumpe nicht so stark rackern muss?

Oder kann man getrost darauf verzichten.

Denn beim Kamin fallen ja doch Mehrkosten an, wie Kamin und Luftdruckwächter usw.
 
L

Lanini

@GManuel: Wir bauen ebenfalls im nächsten Jahr, unser Haus hat 160 m², vermutlich werden auch wir auf LWWP setzen (steht zu 99 %) und eine kwl verbauen. Auch wir haben lange überlegt, ob wir einen Holz-Ofen einbauen lassen. Auch aus dem Grund, dass einem von vielen Seiten eingeredet wird, dass eine LWWP nicht effizient genug ist und ich Angst habe/hatte, dass das Haus im Winter nicht warm genug wird und zudem alle bisherigen Bauherren in unserem Baugebiet einen Ofen verbauen und wir dann dachten, dass das schon seinen Grund haben wird. Allerdings sind wir beide nicht wirklich Ofen-Fans. Ja die Wärme ist ganz nett, aber ehrlich, wir haben in unserer derzeitigen Wohnung einen Ofen (der zweitweise auch als alleinige Heizquelle genutzt wird, um die Kosten für die Ölheizung in Grenzen zu halten (70er-Jahre-Haus)) und uns stört der Dreck und die Arbeit mit dem Ding. Wir haben dann intensiv überlegt, ob wir einen Ofen im Haus wirklich regelmäßig nutzen würden und dieser uns somit das Geld wert ist, ist ja nicht gerade wenig... Wir kamen dann zu dem Entschluss, dass es im Winter hin und wieder sicher ganz nett wäre aber im Alltag keiner von uns Lust auf die Arbeit und den Dreck hätte, inklusive Holz schleppen und lagern und Co. Es wäre wohl eher darauf hinausgelaufen, dass der Ofen jedes Jahr mal an Weihnachten für die schöne Stimmung angemacht wird und ansonsten nicht in Gebrauch wäre, mal krass ausgedrückt. Also haben wir uns dann gegen einen Ofen entschieden, es war uns zu teuer und wir hätten zudem bei unserem Grundriss auch keinen schönen Platz für den Ofen gehabt. Wir investieren das Geld lieber in Dinge, die uns wichtiger sind. Ich hoffe wir bereuen die Entscheidung nicht irgendwann, aber andererseits gibt es sicher auch Leute, die einen Ofen haben und ihn nicht nutzen und somit bereuen, soviel Geld dafür hingelegt zu haben.
 
BastianB

BastianB

@GManuelAuch aus dem Grund, dass einem von vielen Seiten eingeredet wird, dass eine LWWP nicht effizient genug ist und ich Angst habe/hatte, dass das Haus im Winter nicht warm genug wird und zudem alle bisherigen Bauherren in unserem Baugebiet einen Ofen verbauen und wir dann dachten, dass das schon seinen Grund haben wird
Im Vergleich zum Ofen sollte ein LWWP aber schon deutlich effizienter sein.
M.E. nach gibt es nur einen wirklich sinnvollen Grund für einen Ofen: Gemütlichkeit
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
Ein Ofen kostet, der gelegentlichen Gemütlichkeit gegenüber stehen Anschaffung, Verlust von Wohnraum und Betriebskosten...zudem kommt noch der Dreck dazu.

In meinen Augen steht das in keiner Relation zueinander...wir haben auf den Ofen bewusst verzichtet und bis jetzt nicht bereut...

Wenn die LWWP im Winter nicht ausreicht, dann werdet ihr eben mit Strom heizen, das ist dann auch nicht teurer als sich einen Ofen einbauen zu lassen.
 
Zuletzt aktualisiert 27.05.2022
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