Ich ergänze die bisherigen Ausführungen mit einigen Fakten aus der Materialwissenschaft:
Spanplatten, wie sie bei Malm Betten verwendet werden, besitzen eine Struktur, die besonders auf Feuchtigkeit reagiert. Wie bereits angesprochen, führt dies zu minimalem Quellen und Schwinden. Ein weiterer Faktor ist die Alterung der Verbindungsmittel selbst: Schrauben können mit der Zeit das Holz regelrecht „ausleiern“, vor allem wenn sie mehrfach aus- und eingeschraubt werden.
Daher ist bei besonders lauten Betten manchmal der Austausch der Schrauben oder das Nachbohren mit größeren Dübeln hilfreich.
Eine dauerhaft stabile Verbindung verhindert Bewegungen, die Geräusche erzeugen.
Zudem spielen die Bauform und die Art des Lattenrostes ebenfalls eine Rolle. Manche Lattenroste sind schwerer und übertragen mehr Scherkräfte auf das Rahmenholz.
Das passt auch sehr gut zu meinen Beobachtungen.
Spanplatten, wie sie bei Malm Betten verwendet werden, besitzen eine Struktur, die besonders auf Feuchtigkeit reagiert. Wie bereits angesprochen, führt dies zu minimalem Quellen und Schwinden. Ein weiterer Faktor ist die Alterung der Verbindungsmittel selbst: Schrauben können mit der Zeit das Holz regelrecht „ausleiern“, vor allem wenn sie mehrfach aus- und eingeschraubt werden.
Daher ist bei besonders lauten Betten manchmal der Austausch der Schrauben oder das Nachbohren mit größeren Dübeln hilfreich.
Eine dauerhaft stabile Verbindung verhindert Bewegungen, die Geräusche erzeugen.
Zudem spielen die Bauform und die Art des Lattenrostes ebenfalls eine Rolle. Manche Lattenroste sind schwerer und übertragen mehr Scherkräfte auf das Rahmenholz.
Nathanaelk schrieb:
Ungleichmäßige Belastung, zum Beispiel durch eine härtere Matratze auf einer weichen Unterlage, kann Zugkräfte auf den Rahmen übertragen und so das Bewegungsspiel der Teile erhöhen.
Das passt auch sehr gut zu meinen Beobachtungen.
Das Thema kenne ich gut, mein Malm Bett hat eine Weile ebenfalls gequietscht und das hat mich echt gestresst. Besonders wenn man abends müde ist und das Bett einen ständig in den Wahnsinn treibt…
Mich hat dann geholfen, die Sache systematisch anzugehen: Erst mit Geduld Schrauben nachziehen, dann vorsichtig alle beweglichen Teile mit einem trockenen Polsterband isolieren. Das hat wirklich geholfen, die nervenden Geräusche einzudämmen.
Ich kann nur empfehlen: Versucht in Ruhe, jede Kontaktstelle zu prüfen und euch nicht frustrieren lassen.
Ja, definitiv – ich habe festgestellt, dass mein Bett im Sommer fast gar nicht quietscht, aber im Winter, wenn die Luft trocken ist, öfter.
Mich hat dann geholfen, die Sache systematisch anzugehen: Erst mit Geduld Schrauben nachziehen, dann vorsichtig alle beweglichen Teile mit einem trockenen Polsterband isolieren. Das hat wirklich geholfen, die nervenden Geräusche einzudämmen.
Ich kann nur empfehlen: Versucht in Ruhe, jede Kontaktstelle zu prüfen und euch nicht frustrieren lassen.
teodorotau schrieb:
Oder spielen Umgebungsfaktoren wie Luftfeuchtigkeit eine Rolle?
Ja, definitiv – ich habe festgestellt, dass mein Bett im Sommer fast gar nicht quietscht, aber im Winter, wenn die Luft trocken ist, öfter.
Hallo teodorotau,
ich möchte deine Frage noch einmal zusammenfassen und auf Basis meiner Erfahrung und einiger Standardtipps ergänzen:
Quietschen bei Malm Betten entsteht hauptsächlich durch lose Verbindungen, Reibung zwischen Holz und Metall, sowie materialbedingte Veränderungen durch Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Ob das Bett mehr oder weniger quietscht, hängt daher maßgeblich von:
- der präzisen Montage (richtige Anzugsmomente der Schrauben)
- der Belastung (Lattenrost + Matratze)
- der Umgebungsfeuchte
- und baulichen Besonderheiten (unebener Boden, Holzspannung)
Regelmäßiges Nachziehen der Schrauben und die Verwendung von geeigneten Gleitmitteln an Kontaktstellen (z.B. Wachs) helfen am meisten, das Quietschen zu minimieren.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine kleine Checkliste zur Geräuschbeseitigung senden.
ich möchte deine Frage noch einmal zusammenfassen und auf Basis meiner Erfahrung und einiger Standardtipps ergänzen:
Quietschen bei Malm Betten entsteht hauptsächlich durch lose Verbindungen, Reibung zwischen Holz und Metall, sowie materialbedingte Veränderungen durch Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Ob das Bett mehr oder weniger quietscht, hängt daher maßgeblich von:
- der präzisen Montage (richtige Anzugsmomente der Schrauben)
- der Belastung (Lattenrost + Matratze)
- der Umgebungsfeuchte
- und baulichen Besonderheiten (unebener Boden, Holzspannung)
Regelmäßiges Nachziehen der Schrauben und die Verwendung von geeigneten Gleitmitteln an Kontaktstellen (z.B. Wachs) helfen am meisten, das Quietschen zu minimieren.
Wenn du möchtest, kann ich dir auch eine kleine Checkliste zur Geräuschbeseitigung senden.
N
Nathanaelk06.02.24 11:28Jukin schrieb:
Regelmäßiges Nachziehen der Schrauben und die Verwendung von geeigneten Gleitmitteln an Kontaktstellen (z.B. Wachs) helfen am meistenDas stimmt genau. Ergänzend dazu: Wenn du besonders viel Wert auf Ruhe legst, kannst du auch überlegen, ob du anaerobe Schraubensicherung (Loctite) an den Schrauben anwendest.
Diese verhindert, dass sich das Gewinde durch Vibrationen lockert, ohne dass du die Schrauben dauerhaft festkleben musst. Wichtig ist natürlich, dass die Montage erst korrekt abgeschlossen ist, bevor das Mittel angewendet wird.
koduga schrieb:
Abends müde ist und das Bett einen ständig in den Wahnsinn treibtAbsolut nachvollziehbar! Die kleinen Geräusche können sich dann hochschaukeln. Daher würde ich auch immer mit systematischem Vorgehen raten und Schritt für Schritt alle potenziellen Quellen eliminieren.
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