Hallo zusammen,
ich habe ein Malm Bett (IKEA) und leider macht es zunehmend ein unangenehmes Quietschen, das vor allem dann auftritt, wenn ich mich auf das Bett setze oder bewege. Das Geräusch scheint tatsächlich beim Entstehen eines leichten Unterdrucks zwischen den Holzplatten zu kommen, also wenn die Lattenroste minimal auseinandergezogen werden oder sich das Bett leicht setzt.
Meine Frage ist daher: Welche Möglichkeiten gibt es, dieses Quietschen bei Unterdruck am Malm Bett zuverlässig zu beheben? Hat jemand Erfahrung, ob das an der Reibung der Holzflächen liegt oder ob vielleicht ein einfaches Nachziehen der Schrauben hilft? Ich würde gern eine langlebige Lösung finden, die nicht nur kurzfristig hilft.
Danke schon einmal für hilfreiche Tipps und Erklärungen!
ich habe ein Malm Bett (IKEA) und leider macht es zunehmend ein unangenehmes Quietschen, das vor allem dann auftritt, wenn ich mich auf das Bett setze oder bewege. Das Geräusch scheint tatsächlich beim Entstehen eines leichten Unterdrucks zwischen den Holzplatten zu kommen, also wenn die Lattenroste minimal auseinandergezogen werden oder sich das Bett leicht setzt.
Meine Frage ist daher: Welche Möglichkeiten gibt es, dieses Quietschen bei Unterdruck am Malm Bett zuverlässig zu beheben? Hat jemand Erfahrung, ob das an der Reibung der Holzflächen liegt oder ob vielleicht ein einfaches Nachziehen der Schrauben hilft? Ich würde gern eine langlebige Lösung finden, die nicht nur kurzfristig hilft.
Danke schon einmal für hilfreiche Tipps und Erklärungen!
Hallo deo61,
deine Beschreibung spricht stark dafür, dass das Quietschen durch Reibung an den Verbindungsstellen des Lattenrostes oder der Bettkonstruktion verursacht wird. Das Entstehen von Unterdruck beim Bewegen deutet darauf hin, dass die Holzlatten oder die Bettseiten unter Spannung stehen und gegeneinander arbeiten.
Folgende Schritte empfehle ich:
1. Schrauben und Verbindungen am Bettgestell systematisch überprüfen und gegebenenfalls nachziehen. IKEA-Möbel neigen dazu, sich im Gebrauch leicht zu lösen.
2. Reibflächen an den Holzlatten und -leisten gegebenenfalls leicht abschleifen (feines Schleifpapier) und mit einem Holzschutzöl oder -wachs behandeln. So wird die Gleitfähigkeit verbessert.
3. Zwischen die Holzverbindungen ggf. Filzgleiter oder dünne Teflon-Pads kleben. Diese reduzieren die Reibung.
4. Kontrolle des Lattenrosts: Wenn die Latten zu eng anliegen oder sich bewegen, kann das auch quietschen. Eventuell Gummiunterlagen unter die Latten legen.
Ein Nachziehen der Schrauben ist eine einfache und oft sehr effektive Maßnahme.
Hoffe das hilft dir weiter!
deine Beschreibung spricht stark dafür, dass das Quietschen durch Reibung an den Verbindungsstellen des Lattenrostes oder der Bettkonstruktion verursacht wird. Das Entstehen von Unterdruck beim Bewegen deutet darauf hin, dass die Holzlatten oder die Bettseiten unter Spannung stehen und gegeneinander arbeiten.
Folgende Schritte empfehle ich:
1. Schrauben und Verbindungen am Bettgestell systematisch überprüfen und gegebenenfalls nachziehen. IKEA-Möbel neigen dazu, sich im Gebrauch leicht zu lösen.
2. Reibflächen an den Holzlatten und -leisten gegebenenfalls leicht abschleifen (feines Schleifpapier) und mit einem Holzschutzöl oder -wachs behandeln. So wird die Gleitfähigkeit verbessert.
3. Zwischen die Holzverbindungen ggf. Filzgleiter oder dünne Teflon-Pads kleben. Diese reduzieren die Reibung.
4. Kontrolle des Lattenrosts: Wenn die Latten zu eng anliegen oder sich bewegen, kann das auch quietschen. Eventuell Gummiunterlagen unter die Latten legen.
Ein Nachziehen der Schrauben ist eine einfache und oft sehr effektive Maßnahme.
Hoffe das hilft dir weiter!
Hey deo61,
hach, so ein quietschendes Bett kann echt nerven, gerade wenn du eigentlich einfach nur chillen willst 🙂
Ich hatte mal fast dasselbe Problem mit meinem Malm-Bett und habe es so gelöst: Ich habe zwischen die Kontaktflächen der Latten Gleitfilz-Pads geklebt. Die dämpfen den Unterdruck und auch die Reibung.
Das hat mein Bett quasi geräuschlos gemacht. Plus Schrauben anziehen nicht vergessen – das kleine Einmaleins der Möbelpflege.
Kleiner Tipp: Falls mal wieder ein Holzknacken dazukommt, könntest du auch a bisserl Bienenwachs oder Sprühfett an den Verbindungsstellen ausprobieren. Macht das Bett gleich viel gemütlicher 😉
Viel Erfolg!
hach, so ein quietschendes Bett kann echt nerven, gerade wenn du eigentlich einfach nur chillen willst 🙂
Ich hatte mal fast dasselbe Problem mit meinem Malm-Bett und habe es so gelöst: Ich habe zwischen die Kontaktflächen der Latten Gleitfilz-Pads geklebt. Die dämpfen den Unterdruck und auch die Reibung.
tra_nina schrieb:
Zwischen die Holzverbindungen ggf. Filzgleiter oder dünne Teflon-Pads kleben
Das hat mein Bett quasi geräuschlos gemacht. Plus Schrauben anziehen nicht vergessen – das kleine Einmaleins der Möbelpflege.
Kleiner Tipp: Falls mal wieder ein Holzknacken dazukommt, könntest du auch a bisserl Bienenwachs oder Sprühfett an den Verbindungsstellen ausprobieren. Macht das Bett gleich viel gemütlicher 😉
Viel Erfolg!
Danke für die guten Hinweise!
Was mir noch unklar ist: Sollte ich das Holz tatsächlich abschleifen? Ich habe etwas Sorge, dass ich die Oberfläche beschädige oder danach einen Farbtonunterschied sehe.
Und wie genau kann man den Unterdruck in der Konstruktion "lösen"? Ich vermute ja, dass die Lattenroste leicht saugen, wenn sie anliegen.
Wäre interessant, ob andere hier schon Erfahrung mit Malm-Betten und den typischen Quietsch-Problemen gemacht haben.
Was mir noch unklar ist: Sollte ich das Holz tatsächlich abschleifen? Ich habe etwas Sorge, dass ich die Oberfläche beschädige oder danach einen Farbtonunterschied sehe.
Und wie genau kann man den Unterdruck in der Konstruktion "lösen"? Ich vermute ja, dass die Lattenroste leicht saugen, wenn sie anliegen.
Wäre interessant, ob andere hier schon Erfahrung mit Malm-Betten und den typischen Quietsch-Problemen gemacht haben.
Hallo deo61,
zum Thema Abschleifen: Es muss sich nicht immer um grobes Schleifen handeln. Es reicht oft, die Kontaktflächen nur sehr leicht mit feinem Schleifpapier (Körnigkeit 220 oder feiner) anzurauen, um minimale Unebenheiten zu beseitigen. Das hat vor allem den Effekt, dass die Holzflächen gleitfähiger werden, ohne sichtbar beschädigt zu werden.
Bezüglich des Unterdrucks: Das Quietschen entsteht meist, wenn zwei glatte Oberflächen in Kontakt sind und sich gegenläufig bewegen. Dabei kann sich ein kleiner Vakuum-ähnlicher Effekt aufbauen, der durch das „Anhaften“ beider Flächen Geräusche verursacht.
Eine Möglichkeit ist, durch Filzgleiter, dünne Kunststoff- oder Teflon-Pads an den Kontaktstellen die Reibfläche zu verringern, damit nicht mehr so stark angesaugt wird.
Falls der Lattenrost selber das Geräusch erzeugt, lohnt es sich, auch die Auflagepunkte auf dem Bettgestell mit Gummi- oder Filzstreifen zu versehen.
Noch ein Tipp: Wenn Schrauben oder Holzverbindungen nachziehen nicht hilft, kann es auch am Holzquellen oder feuchter Raumluft liegen. Dann hilft ein trockener Raum und eventuell eine Behandlung der Holzoberflächen mit Pflegeöl.
Falls du mit der Arbeit nicht vertraut bist, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen: Erst Schrauben prüfen, dann Filzfutter, danach leichtes Schleifen. So kannst du nach jeder Maßnahme das Ergebnis testen.
zum Thema Abschleifen: Es muss sich nicht immer um grobes Schleifen handeln. Es reicht oft, die Kontaktflächen nur sehr leicht mit feinem Schleifpapier (Körnigkeit 220 oder feiner) anzurauen, um minimale Unebenheiten zu beseitigen. Das hat vor allem den Effekt, dass die Holzflächen gleitfähiger werden, ohne sichtbar beschädigt zu werden.
Bezüglich des Unterdrucks: Das Quietschen entsteht meist, wenn zwei glatte Oberflächen in Kontakt sind und sich gegenläufig bewegen. Dabei kann sich ein kleiner Vakuum-ähnlicher Effekt aufbauen, der durch das „Anhaften“ beider Flächen Geräusche verursacht.
Eine Möglichkeit ist, durch Filzgleiter, dünne Kunststoff- oder Teflon-Pads an den Kontaktstellen die Reibfläche zu verringern, damit nicht mehr so stark angesaugt wird.
Falls der Lattenrost selber das Geräusch erzeugt, lohnt es sich, auch die Auflagepunkte auf dem Bettgestell mit Gummi- oder Filzstreifen zu versehen.
Noch ein Tipp: Wenn Schrauben oder Holzverbindungen nachziehen nicht hilft, kann es auch am Holzquellen oder feuchter Raumluft liegen. Dann hilft ein trockener Raum und eventuell eine Behandlung der Holzoberflächen mit Pflegeöl.
Falls du mit der Arbeit nicht vertraut bist, empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen: Erst Schrauben prüfen, dann Filzfutter, danach leichtes Schleifen. So kannst du nach jeder Maßnahme das Ergebnis testen.
Finde das Thema super spannend, weil so ein quietschendes Bett ja echt den Schlaf ruinieren kann. 😅
Ich hab meinem Malm-Bett einfach etwas Silikonspray am Holzrahmen gegönnt – natürlich nur ganz dezent, nicht zu viel. Seitdem ist Ruhe.
Die Kombination aus beidem kann wirklich Wunder wirken.
Also meine Empfehlung: Nachziehen, dann Filzgleiter drauf, und als letztes Silikonspray. Das Spray ist super, weil es eben nicht klebt, sondern für einen gleitenden Effekt sorgt und langanhaltend wirkt.
Hoffe, das hilft! 🙂
Ich hab meinem Malm-Bett einfach etwas Silikonspray am Holzrahmen gegönnt – natürlich nur ganz dezent, nicht zu viel. Seitdem ist Ruhe.
klo40 schrieb:
Filzgleiter, dünne Kunststoff- oder Teflon-Pads an den Kontaktstellen die Reibfläche zu verringern
Die Kombination aus beidem kann wirklich Wunder wirken.
Also meine Empfehlung: Nachziehen, dann Filzgleiter drauf, und als letztes Silikonspray. Das Spray ist super, weil es eben nicht klebt, sondern für einen gleitenden Effekt sorgt und langanhaltend wirkt.
Hoffe, das hilft! 🙂
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