Ist KNX Smart-Home die Zukunft?

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C

cybergnom

Das Schöne an KNX* ist ja, dass es ein Mercedes zum Preis eines VW ist (um beim Autovergleich zu bleiben). Dafür muss es aber professionell geplant werden.
Unsere Installation wird günstiger sein als die Angebote für ein proprietäres System (grüner Miniserver) waren und ist nur unwesentlich teurer als das verbaute Free@Home bei nem Kumpel. KNX im kompletten Haus gegen F@H nur im EG wohlgemerkt.

Das "Problem" für den Otto-Normal-Verbraucher ist, dass es in der KNX-Welt viele schwarze Schafe gibt, die bei Wunsch nach KNX sofort die Dollarzeichen in den Augen haben und absurde Preise aufrufen.
Da klingen die Versprechen der proprietären Hersteller viel verlockender...
Aber wenn man sich ein wenig mit der Materie beschäftigt führt an KNX kein Weg vorbei. Und auseinandersetzen sollte sich jeder damit, sonst bleibt das Thema SmartHome das, wofür es viele halten: eine Spielerei
 
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M

matte

Was nervt ist, dass hier alle anderen Systeme runtergemacht werden und so getan wird als wenn nur KNX das einzig wahre ist. Hätten wir das Geld gehabt, dann hätten wir uns die Spielerei (Smarthome) auch geleistet. Wir haben aber darauf verzichtet weil uns andere Dinge wichtiger waren. Wir vermissen auch nichts und sind voll zufrieden mit dem was wir haben. Wir brauchen keine automatischen Lichtszenen oder eine wetterabhängige Steuerung von Außenjalousien (haben nämlich keine )
Das ist alles schön und gut, spiegelt trotzdem nur die Aussage, welche du selbst hier kritisierst.
Das Geld war für KNX nicht da. Was halbgares wolltest du dir aber dann auch nicht einbauen. Anscheinend, weil es wenig überzeugt und somit dir das Geld nicht wert war.
Hier stellst du dich hin und schimpfst über die Aussage, dass andere Systeme als halbgar und Spielzeug abgetan werden. Gleichzeitig wäre für dich aber nur das Beste (KNX) in Frage gekommen, WENN Smart-Home...
 
S

SteffenBank

Ich werde das Gefühl nicht los, ihr wollt nicht verstehen was ich sagen will.
Ob KNX oder etwas anderes hängt doch voll davon ab, was und in welchem Umfang ich etwas machen will. Will ich das ganze Haus automatisieren, dann geht natürlich nichts an KNX vorbei. Will ich aber lediglich, wie ich schon geschrieben habe, 1-2Lampen + paar Steckdosen* schalten, dann brauche ich kein KNX, das geht mit anderen Systemen preiswerter.
Ja, wir habe uns gegen eine komplette Automatisierung entschieden, aber das heißt nicht, das wir nichts smartes haben. Es ist sehr wenig, aber wir haben z.B. eine Schaltbare Steckdose bei unserer Tochter, die sich nach Zeitplan ein und ausschaltet, sowie eine Lampe bei unserem kleinen die wir mittels Fernbedienung einschalten können. Realisiert über Osram Lightify. Beides lässt sich natürlich auch übers Smartphone steuern.
 
T

Tom1607

@SteffenBank : Die Grundlage der Diskussion war :
Moin,

plane aktuell den Bau eines EFH.
KNX interessiert mich. Schwanke noch zwischen Homematic IP Wired und KNX.

Im Prinzip beides durch Sternverkabelung ähnlich vom Aufwand. Konfigurationsaufwand ist bei HomeMatic Wired im Schaltschrank höher (1 Ader = 1 Kanal), bei KNX wird das KNX Kabel stumpf an den Aktor geklemmt und das Komplexe passiert in Software (ETS).
.
Hier ging es nicht darum eine paar Steckdosen zu schalten. Die Art der Fragestellung legt nahe das der Fragesteller nicht weiss was dahinter steht und damit rein auf Marketingaspekte reagiert. Mein Rat war nimm KNX. Ob er es macht oder nicht ist mir egal hab so oder so nichts davon. Und noch mal ich habe meine erste Homeautomation im entferntesten Sinne 1991 mit Siemens Logo gemacht. 1994 kam meine erste EIB Installation. Zwischendrinn habe ich diverse Altbauten saniert und da auch andere Systeme verbaut ,die es heute nicht mehr gibt. Deswegen mache ich seit 7 Jahren ausschließlich KNX. Ich war übrigen erst kürzlich bei der Kundin die 94 KNX bekam. War alles Gira. War ein Taster defekt (mechanisch). Hab den gegen einen neuen Gira getauscht und die Anlage tut wieder !!

Das sind MEINE Erfahrungen und das ist MEINE Meinung zu dem Thema. Ihr könnt machen was Ihr wollt aber ich werde NIEMALS jemanden der ein Haus neu baut zu einem Propritären System raten. Und was die Preise angeht. Ich gehe jede Wette ein das KNX NICHT teurer kommt als Homematic bei gleicher Funktionalität.
 
Mycraft

Mycraft

Moderator
@SteffenBank
Und wir werden das Gefühl nicht los, du weiß nicht wo die Unterscheidung zwischen smart und nicht-smart stattfindet.

Smart wird das Ganze erst, wenn Synergien und Interaktionen auf der untersten Softwareebene entstehen.

Das was du bei dir realisiert hast ist nur ein kleiner Teil und es reicht dir was völlig ok ist.

Es ist aber nichts smart dran. Es sind nur einfache Steckdosen und Leuchten hübsch verpackt mit einem zigBee Modul drin, wodurch das Ganze fernschaltbar wird und das es auch per Smartphone geht, heißt immer noch nicht, dass es smart ist. (Das ist nämlich immer das Argument Nummer eins. Sobald jemand seine Tischlampe mit seinem Telefon ein- und ausschalten kann ist es plötzlich ein Smarthome)

Röhrenfernseher und Videorecorder aus den letzten Jahrzehnten waren auch fernbedienbar, konnten zeitgesteuerte Funktionen auslösen und ausführen und als Gipfel konnten diese sogar anhand von Nummerncodes abgedruckt in einer Zeitschrift(Showview) gewünschte Sendungen minutengenau aufnehmen. Würde man das heutzutage als Smart bezeichnen? Ich denke, Nein.

Dasselbe ist es mit den Inselsystemen wie Lightyfy, Hue, Somfy usw. diese können vielleicht die Aufgaben ganz gut erledigen für die Sie konzipiert waren/sind. Smart wird es aber erst, wenn die unterschiedlichen Systeme anfangen miteinander zu agieren und auf die Umwelt und die Ereignisse drumherum zu reagieren. Nicht stupide (nur) nach Zeitplan und/oder nach Befehlseingabe durch den Menschen, sondern dynamisch und interaktiv.
 
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Zuletzt aktualisiert 25.06.2022
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