CHENFAR schrieb:
Zur Rückwand: Wenn die Rückwand nur getackert ist, kannst du sie mit kleinen Holzschrauben nacharbeiten.Genau, das ist die Stelle, an der IKEA gern spart – und wir zahlen den Preis mit wackelnden Möbeln. Warum eigentlich nicht serienmäßig zusätzliche Verstärkung? Aber der Komfort des schnellen Aufbaus ist wohl wichtiger als Stabilität...
Ich würde dir empfehlen, gerade bei der Malm mehr als die Standardmaße und -techniken anzuwenden. Manche Leute setzen verzinkte Metallwinkel ein, verleimen gezielt die Verbindungen oder bringen Querstreben an. Standard ist oft nicht genug, besonders wenn die Kommode mehr belastet wird. Was meinst du, hat jemand schon mal Querstreben unter die Malm gesetzt?
Ibrahimgu schrieb:
Gibt es da einen Trick, wie man die Winkel ideal anbringt, ohne die Wand zu beschädigen, falls man später umpositioniert?Ich weiß, wie unangenehm das sein kann, wenn man keine Löcher in die Wand bohren will – ich stand vor demselben Problem. Meiner Erfahrung nach sind Winkel mit längeren Schrauben und gut gesetzten Dübeln die beste Sicherheit. Wenn es wirklich nicht anders geht, könntest du auch doppelseitiges Klebeband für leicht belastbare Möbel ausprobieren, aber das ist nur für Notfälle und wenig belastete Teile zu empfehlen.
Mach dir keine Sorgen, jede Kommode hat ein bisschen Wackeln am Anfang. Mit der Zeit wird es meist weniger, sobald das Holz sich gesetzt hat und du die Schrauben nochmal anziehst. Wenn du aber dauerhaft Sicherheit suchst, sind Schrauben die beste Lösung.
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