Hallo zusammen, ich habe kürzlich mein IKEA Malm Bett komplett neu aufgebaut und sogar einige Teile ausgetauscht, da das Bett leider immer wieder quietscht. Trotz neuer Schrauben, Muttern und Lattenroste ist das nervige Quietschen nicht verschwunden. Die Geräusche sind vor allem beim Umdrehen im Schlaf oder beim Aufstehen bemerkbar, meistens im Bereich der Seitenblenden und der Bettfüße.
Ich vermute, es könnte mehrere Gründe geben – eventuell eine falsche Montage, Holz, das sich noch „setzt“ oder verborgene Konstruktionsmängel?
Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Ursachen könnten noch in Frage kommen, wenn schon alle häufig empfohlenen Teile erneuert wurden? Ich wäre sehr dankbar für wirklich spezifische Hinweise, da ich das Problem eingrenzen und dauerhaft lösen möchte.
Ich vermute, es könnte mehrere Gründe geben – eventuell eine falsche Montage, Holz, das sich noch „setzt“ oder verborgene Konstruktionsmängel?
Hat jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht? Welche Ursachen könnten noch in Frage kommen, wenn schon alle häufig empfohlenen Teile erneuert wurden? Ich wäre sehr dankbar für wirklich spezifische Hinweise, da ich das Problem eingrenzen und dauerhaft lösen möchte.
S
Sinan-meo10.11.22 21:43laufar schrieb:
Die Geräusche sind vor allem beim Umdrehen im Schlaf oder beim Aufstehen bemerkbar, meistens im Bereich der Seitenblenden und der Bettfüße.Das ist ein sehr hilfreicher Hinweis! In meiner Erfahrung liegt das Quietschen bei Malm-Betten häufig an den Kontaktstellen zwischen Seitenteilen und Bettfüßen bzw. den Verbindungsleisten. Auch wenn du die Schrauben schon erneuert hast, können winzige Bewegungen zwischen den Holzverbindungen unabhängig von der Schraubenqualität Geräusche erzeugen.
Ich empfehle dir, zusätzlich zum festen Anziehen aller Schrauben etwas Montagekleber oder Holzleim an den Kontaktflächen zu verwenden – natürlich sparsam und nur punktuell, damit keine spätere Demontage unmöglich wird.
Wichtig ist auch, die Schrauben über Kreuz und in mehreren Durchgängen anzuziehen, um Spannungen gleichmäßig zu verteilen. Eventuell lohnt sich auch der Einbau von dünnen Filz- oder Gummiunterlagen an den Verbindungsstellen, um Reibung zu mindern.
Sinan-meo schrieb:
In meiner Erfahrung liegt das Quietschen bei Malm-Betten häufig an den Kontaktstellen zwischen Seitenteilen und Bettfüßen bzw. den Verbindungsleisten.Oh ja, das kenne ich nur zu gut – dieses heimliche Quietschen kann einem echt den Schlaf rauben! 😄
Neben dem Tipp mit dem Montagekleber würde ich noch vorschlagen, dass du mal überprüfst, ob alle Holzteile wirklich plan aufeinander liegen. Manchmal reicht schon eine minimale Unebenheit, und die Bewegungen im Holz verstärken das Geräusch.
Ich habe bei meinem Malm-Bett damals kleine Gummipuffer zwischen Lattenrost und Rahmen geklemmt – hat geholfen, die Geräuschentwicklung stark zu reduzieren. Vielleicht also auch mal an den Lattenrosten schauen?
Und keine Sorge – mit ein bisschen Geduld bekommt man so ein Quietschmonster in den Griff! 🙂
Ich gehe da gerne etwas technischer ran. Wenn trotz kompletter Teileerneuerung noch Quietschen auftritt, deutet das auf mechanische Spannungen oder Mikrobewegungen an den Verbindungsstellen hin.
Folgendes Vorgehen würde ich empfehlen:
1. Prüfe die Passgenauigkeit der einzelnen Holzteile gründlich. Trotz scheinbar identischer Teile können kleine Verzerrungen oder Ungenauigkeiten beim Nachkauf auftreten.
2. Schrauben: Achte darauf, dass die Schrauben den richtigen Anzugsmoment haben. Zu locker? Bewegung möglich, zu straff? Holz verzieht sich und kann dadurch quietschen.
3. Holzfeuchte und Material: Neue Holzteile können sich erst noch akklimatisieren. Unterschiedliche Feuchtegrade zwischen den Altteilen und Neuteilen können Spannungen verursachen.
4. Verbindungspunkte systematisch auf Bewegung untersuchen - auch Seitenblenden, Querleisten, Kopf- und Fußteil. Manchmal hilft ein leichter Austausch von Schrauben gegen größere oder längere, um mehr Stabilität zu erzeugen.
5. Nutze eventuell eine kombinierte Lösung aus Gummiunterlagen und Holzleim, aber trage Leim möglichst nur an nicht permanenter Stelle auf, um zukünftiges Auseinanderbauen zu gewährleisten.
Abschließend würde ich gern wissen: Hast du das Bett auf Teppich oder einem harten Boden stehen, und ist der Boden absolut eben? Unebenheiten können den Rahmen zusätzlich belastet und Geräusche provozieren.
Folgendes Vorgehen würde ich empfehlen:
1. Prüfe die Passgenauigkeit der einzelnen Holzteile gründlich. Trotz scheinbar identischer Teile können kleine Verzerrungen oder Ungenauigkeiten beim Nachkauf auftreten.
2. Schrauben: Achte darauf, dass die Schrauben den richtigen Anzugsmoment haben. Zu locker? Bewegung möglich, zu straff? Holz verzieht sich und kann dadurch quietschen.
3. Holzfeuchte und Material: Neue Holzteile können sich erst noch akklimatisieren. Unterschiedliche Feuchtegrade zwischen den Altteilen und Neuteilen können Spannungen verursachen.
4. Verbindungspunkte systematisch auf Bewegung untersuchen - auch Seitenblenden, Querleisten, Kopf- und Fußteil. Manchmal hilft ein leichter Austausch von Schrauben gegen größere oder längere, um mehr Stabilität zu erzeugen.
5. Nutze eventuell eine kombinierte Lösung aus Gummiunterlagen und Holzleim, aber trage Leim möglichst nur an nicht permanenter Stelle auf, um zukünftiges Auseinanderbauen zu gewährleisten.
Abschließend würde ich gern wissen: Hast du das Bett auf Teppich oder einem harten Boden stehen, und ist der Boden absolut eben? Unebenheiten können den Rahmen zusätzlich belastet und Geräusche provozieren.
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