ᐅ IKEA Malm Bett quietscht trotz festgezogener Schrauben – was tun?
Erstellt am: 21.01.21 08:37
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Yavuzmau30Y
Yavuzmau3021.01.21 08:37Hallo zusammen,
ich habe ein IKEA Malm Bett, das trotz festgezogener Schrauben immer noch quietscht, wenn ich mich bewege oder umdrehe. Ich habe bereits alle Schrauben mehrfach geprüft und nachgezogen, aber das nervige Knarren hört einfach nicht auf. Das Quietschen scheint dabei immer aus dem Bereich der mittleren Lattenrostauflage zu kommen, sodass ich vermute, dass sich irgendwo Metall oder Holz bewegt. Im Netz habe ich schon einige Tipps wie Filzgleiter oder Silikonspray gefunden, aber ich würde gerne wissen, ob hier jemand das Problem schon einmal hatte und welche Lösung wirklich geholfen hat. Gibt es vielleicht spezielle Techniken zum Entkanten, oder sollte man bei einem Malm-Bett vielleicht auf eine komplett andere Befestigungstechnik setzen? Ich hoffe auf eure Erfahrungen und Tipps, denn schlafen mit dem ständigen Quietschen ist echt nervig. Vielen Dank im Voraus!
ich habe ein IKEA Malm Bett, das trotz festgezogener Schrauben immer noch quietscht, wenn ich mich bewege oder umdrehe. Ich habe bereits alle Schrauben mehrfach geprüft und nachgezogen, aber das nervige Knarren hört einfach nicht auf. Das Quietschen scheint dabei immer aus dem Bereich der mittleren Lattenrostauflage zu kommen, sodass ich vermute, dass sich irgendwo Metall oder Holz bewegt. Im Netz habe ich schon einige Tipps wie Filzgleiter oder Silikonspray gefunden, aber ich würde gerne wissen, ob hier jemand das Problem schon einmal hatte und welche Lösung wirklich geholfen hat. Gibt es vielleicht spezielle Techniken zum Entkanten, oder sollte man bei einem Malm-Bett vielleicht auf eine komplett andere Befestigungstechnik setzen? Ich hoffe auf eure Erfahrungen und Tipps, denn schlafen mit dem ständigen Quietschen ist echt nervig. Vielen Dank im Voraus!
Hallo Yavuzmau30,
ich kenne das Problem gut, das Quietschen bei Malm Betten kann tatsächlich sehr lästig sein. Wichtig ist, das Quietschen genau zu lokalisieren. Du schreibst, dass es scheinbar aus der Mitte kommt, also solltest du prüfen, welche Teile sich dort berühren und ob Holz auf Metall oder Holz auf Holz reibt.
Ein häufiger Fehler ist, dass die Schrauben zwar festgezogen sind, sich aber die Verbindungselemente – etwa Metallwinkel und Holzteile – leicht gegeneinander bewegen können. Hier kann es helfen, die Kontaktstellen z.B. mit etwas Wachs oder Paraffin zu bearbeiten, das reduziert Reibung. Oder du probierst dünne Filzstreifen oder Möbelgleiter an den Holzverbindungen, um die Reibung zu dämpfen. Silikonspray würde ich eher am Metall anwenden, aber wenig am Holz, da das schlecht einzieht.
Manchmal lohnt es sich auch, alle Schrauben nochmal komplett zu lösen und dann mit etwas Holzleim an den Verbindungsstellen vorsichtig wieder zusammenzusetzen und dann neu anzuziehen – das stabilisiert häufig die Konstruktion dauerhaft.
Falls du magst, kann ich dir auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie ich das mal bei einem ähnlichen Bett gemacht habe. Sag einfach Bescheid!
ich kenne das Problem gut, das Quietschen bei Malm Betten kann tatsächlich sehr lästig sein. Wichtig ist, das Quietschen genau zu lokalisieren. Du schreibst, dass es scheinbar aus der Mitte kommt, also solltest du prüfen, welche Teile sich dort berühren und ob Holz auf Metall oder Holz auf Holz reibt.
Ein häufiger Fehler ist, dass die Schrauben zwar festgezogen sind, sich aber die Verbindungselemente – etwa Metallwinkel und Holzteile – leicht gegeneinander bewegen können. Hier kann es helfen, die Kontaktstellen z.B. mit etwas Wachs oder Paraffin zu bearbeiten, das reduziert Reibung. Oder du probierst dünne Filzstreifen oder Möbelgleiter an den Holzverbindungen, um die Reibung zu dämpfen. Silikonspray würde ich eher am Metall anwenden, aber wenig am Holz, da das schlecht einzieht.
Manchmal lohnt es sich auch, alle Schrauben nochmal komplett zu lösen und dann mit etwas Holzleim an den Verbindungsstellen vorsichtig wieder zusammenzusetzen und dann neu anzuziehen – das stabilisiert häufig die Konstruktion dauerhaft.
Falls du magst, kann ich dir auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, wie ich das mal bei einem ähnlichen Bett gemacht habe. Sag einfach Bescheid!
Hallo,
um das Problem effizient zu lösen, ist es wichtig, die Art des Quietschens genau zu analysieren. Quietschen entsteht typischerweise durch Reibung zwischen zwei festen Oberflächen, wobei oft spiel im Verbundholz oder in der Verbindung der Metallbeschläge ins Holz hinein ausschlaggebend sind.
Schrauben können zwar gut angezogen sein, dennoch können sich Holzteile aufgrund von Materialschwund, Trockenheit oder Temperaturschwankungen minimal bewegen – genau das erzeugt das Geräusch. Hier meine systematische Vorgehensweise:
1. Komplettes Abschrauben der Verbindungsstellen und Reinigung aller Holz- und Metallflächen (Staub, Schmutz und lose Holzfasern entfernen).
2. Nach einer sorgfältigen Trockenphase dünn säurefreies Schmierwachs oder Montagespray (Silikonöl nur in sehr geringen Mengen und punktuell) auf die Kontaktflächen auftragen. Dies vermindert Reibung und verhindert erneutes Knarren.
3. Bei sichtbarem Spiel in den Bohrlöchern: Holzleim vorsichtig in die Löcher geben, die Schrauben kurz herausnehmen und anschließend wieder fest anziehen. Dabei hält der Leim die Schrauben fest und verhindert Bewegung.
4. Verstärkung der Lattenrostauflage durch zusätzliche kleine Holzkeile oder filzunterlegte Leisten kann ebenfalls Geräusche reduzieren.
5. Abschließend alle Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel kontrollieren, um ein gleichmäßiges Anziehen sicherzustellen.
Könntest du beschreiben, ob das Quietschen bei Belastung über die gesamte Fläche oder nur punktuell auftritt? Auch relevant wäre: Verwendest du den mitgelieferten Lattenrost oder eine Eigenkonstruktion? Das hilft bei der Eingrenzung.
Als technischer Hinweis: Holz reagiert stark auf Luftfeuchtigkeit – falls das Zimmer sehr trocken oder feucht ist, kann das Quietschen ebenfalls begünstigt werden.
um das Problem effizient zu lösen, ist es wichtig, die Art des Quietschens genau zu analysieren. Quietschen entsteht typischerweise durch Reibung zwischen zwei festen Oberflächen, wobei oft spiel im Verbundholz oder in der Verbindung der Metallbeschläge ins Holz hinein ausschlaggebend sind.
Schrauben können zwar gut angezogen sein, dennoch können sich Holzteile aufgrund von Materialschwund, Trockenheit oder Temperaturschwankungen minimal bewegen – genau das erzeugt das Geräusch. Hier meine systematische Vorgehensweise:
1. Komplettes Abschrauben der Verbindungsstellen und Reinigung aller Holz- und Metallflächen (Staub, Schmutz und lose Holzfasern entfernen).
2. Nach einer sorgfältigen Trockenphase dünn säurefreies Schmierwachs oder Montagespray (Silikonöl nur in sehr geringen Mengen und punktuell) auf die Kontaktflächen auftragen. Dies vermindert Reibung und verhindert erneutes Knarren.
3. Bei sichtbarem Spiel in den Bohrlöchern: Holzleim vorsichtig in die Löcher geben, die Schrauben kurz herausnehmen und anschließend wieder fest anziehen. Dabei hält der Leim die Schrauben fest und verhindert Bewegung.
4. Verstärkung der Lattenrostauflage durch zusätzliche kleine Holzkeile oder filzunterlegte Leisten kann ebenfalls Geräusche reduzieren.
5. Abschließend alle Schrauben mit einem Drehmomentschlüssel kontrollieren, um ein gleichmäßiges Anziehen sicherzustellen.
Könntest du beschreiben, ob das Quietschen bei Belastung über die gesamte Fläche oder nur punktuell auftritt? Auch relevant wäre: Verwendest du den mitgelieferten Lattenrost oder eine Eigenkonstruktion? Das hilft bei der Eingrenzung.
Als technischer Hinweis: Holz reagiert stark auf Luftfeuchtigkeit – falls das Zimmer sehr trocken oder feucht ist, kann das Quietschen ebenfalls begünstigt werden.
Tudogo schrieb:
Manchmal lohnt es sich auch, alle Schrauben nochmal komplett zu lösen und dann mit etwas Holzleim an den Verbindungsstellen vorsichtig wieder zusammenzusetzenDas kann ich nur unterstreichen! Habe meinen Malm-Rahmen auch mal komplett auseinandergenommen, nicht nur wegen Quietschgeräuschen, sondern einfach so für Renovierung – und dabei festgestellt, dass ein bisschen Leim Wunder wirkt, wenn mal kleine Spielräume im Holz da sind.
paulu schrieb:
Lege Filzgleiter an die Auflagepunkte vom Lattenrost.Filzgleiter sind super, ich hab die an einigen Stellen ergänzt, die hatten Anschlag auf Metallstellen. Ich streue dazu manchmal noch Mica-Pulver (ein farbloses, feines Gleitmittel) ein, das reduziert Spuren im Holz und sorgt für ein leichtes Gleiten. Wenn man sich die Arbeit macht, fühlt es sich danach echt wie ein neues Bett an 🙂
Gerade wenn du neben dem Lattenrost auch mal die Gummikappen an den Enden der Latten checkst, da können lose Bauteile sonst fürs Quietschen sorgen.
Ich finde übrigens, wenn man beim Aufbau alles schön über Kreuz verschraubt und in kleinen Schritten festzieht, erspart man sich einiges an nachträglichem Ärger. Vielleicht probierst du das mal aus, statt nur nachzuziehen?
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