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TheKMKM

Miete Haushaltsbuch Wohnung Rente Wohnrecht

4,80 Stern(e) 4 Votes
Für mich ist hier einiges echt schleierhaft.
Du sagst die Rente ist knapp aber für Urlaub und Auto reicht es...komisch.
Du hast in 2011 ein Darlehen mit wenigen Jahren Laufzeit für über 4% abgeschlossen...wieso so hoch?

Irgendwo sind da für mich echt einige Dinge unklar.

Und das:
Auch bei uns - wieso ich für mein "Dasein" bei der Bank mit 800€ monatlich, aber jede weitere Person im Haushalt für nur 200€ veranschlagt werden, werde ich niemals verstehen.
Ist ja wohl mehr als einfach zu erklären. Es gibt die Gemeinkosten die sich nicht wirklich viel verändern, egal wie viele Personen im Haushalt sind.
 
Wobei man sagen muss, dass die Pauschalen tendenziell viel zu niedrig liegen. Insofern im Sinne des Neuverschuldners, der sich gerade übernehmen will. Daher ist auch Vorsicht vor maximalen Finanzierungssummen geboten, die liegen oft viel zu hoch (gerechnet mit minimaler Tilgung und sehr kurzen Laufzeiten).
Aber es gibt solche und solche.
 
Hm... ich sehe da beim TE aber auch beim oder anderen Kommentatoren etwas Schönrechnerei.

Wenn ich es richtig gelesen habe, bliebe nach Hausverkauf und bedienen der Altschulden + evtl. Steuern gerade genug Geld über, um die neue Einliegerwohnung der Eltern im neuen Haus zu bezahlen.

Also vereinfachte Rechnung: Der TE muss die Wohnfläche für sich, seine Frau und 3 Kinder zu 100% finanzieren. Da halte ich "ambitioniert" nicht mehr für das Wort der Wahl. Durch das Wohnrecht der Eltern verbraucht sich das fiktive EK bevor ein Stein für die eigene Wohnfläche gebaut wurde. Den Neubauplan würde ich persönlich in die runde Ablage packen.

Altbestand kaufen kann günstiger sein, sofern da ein passendes Angebot zu finden ist.

So sehr die Sache mit dem Wohnrecht für die Eltern menschlich verständlich ist, ökonomisch ist der Deal eine Katastrophe. Der TE hat 200k aufgenommen um zu sanieren. Unterm Strich also 200k "bezahlt" und dafür ein Haus mit einer belegten Wohnung, die keine Mieteinnahmen generiert. Und diese Wohnung muss sogar in neuen Bestand mitgeschleppt werden. Der Wiederverkaufswert relativ zur Restschuld ist auch nicht so Bombe, wie es hier dargestellt wird.
Klar hört sich die Geschichte so fies an, denn es sind ja die Eltern. Stimmt aber trotzdem.

Jetzt, wo mehr Platz für die Kinder nötig ist, zeigt das Konzept seine ökonomischen Schwächen.

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Persönliche Anekdote:

Ich habe im ( weiteren ) Bekanntenkreis schon zwei Ehen an ähnlichen Konstrukionen zerbrechen sehen - da sollte auch über Überschreibung das Elternhaus auf Teufel komm raus "gerettet" werden - natürlich gegen Wohnrecht bis zum Tod. Ab da war man ökonomisch gefangen, Kinder kamen und die Eltern wurden gesund älter und kein Ableben in Sicht. Und das Haus hatte altersbedingt immer wieder Geldbedarf. Da war dann die Kacke am Dampfen.

Ich habe meinen Eltern schon jetzt gesagt, dass sie ihr Haus, falls ihnen irgendwann zu groß, verticken und in eine passende Wohnung ziehen sollen - selbstständig. Gesünder für das eigene Privatleben halte ich das allemal.

Das ist meine rein persönliche Meinung, dass darf man gerne anders sehen.
 
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Für mich ist hier einiges echt schleierhaft.
Du sagst die Rente ist knapp aber für Urlaub und Auto reicht es...komisch.
Du hast in 2011 ein Darlehen mit wenigen Jahren Laufzeit für über 4% abgeschlossen...wieso so hoch?

Irgendwo sind da für mich echt einige Dinge unklar.

Und das:

Ist ja wohl mehr als einfach zu erklären. Es gibt die Gemeinkosten die sich nicht wirklich viel verändern, egal wie viele Personen im Haushalt sind.
Was jemand mit "knapp" meint ist halt immer individuell zu sehen... Sie haben genug Rente um sich zu verpflegen, die Wohnnebenkosten zu tragen, ein Auto zu unterhalten und über Finanzierung auch alle 5 Jahre ein neues Auto zu holen... es reicht um einmal im Jahr für ne Woche wegzufahren, was im Lebensabend in meinen Augen noch viel zu wenig ist. Es reicht, um den Enkeln hin und wieder was zu kaufen, und um einfach normal zu Hause zu leben...

Es reicht nicht, um noch 300€ Miete zu zahlen, dann ist nix mehr mit Urlaub und Autofahren. Und es reicht nicht, bzw. geht sich auf Null aus, wenn ich sie als Haushaltsmitglieder mit Renteneinnahmen in die Finanzierung mit rein nehme, und meinen Haushalt dann mit 6 statt 4 (oder bald 7 statt 5) Personen berechnen muss.

Wieso was so hoch? Der Zins? Weil der 2011 wohl marktüblich war bei einem Beleihungsauslauf von knapp 80%. Darum die geringe Sollzinsbindung, damit ich möglichst früh nochmal Optionen habe. Ich habe heute schon Angebote der Bank für eine Anschlußfinanzierung mit Forward-Darlehen. Die bringen mir aber nix, weil die Bank mir nicht mehr Geld geben wird für den Anbau, und ich deswegen ohnehin die Bank wechseln muss - hin zu einer die das Haus gescheit einwertet, die potenziell mehr als 80% beleihen wird, und die meinen Anbau finanzieren wird.

Die Zahlen der Banken entbehren dennoch jeglicher Realität... Das mag Ihnen als Anhaltspunkt dienen können, wenn ich aber ein Haushaltsbuch über 10 Jahre lückenlos vorlegen kann, und aufzeigen kann, wo mein Geld herkommt, und wo es hingeht, dann sollte das dem Bänker - sofern er es denn will - deutlich mehr "Sicherheit" geben, als irgend eine Zahl die jeglicher Grundlage entbehrt.
 
Was jemand mit "knapp" meint ist halt immer individuell zu sehen... Sie haben genug Rente um sich zu verpflegen, die Wohnnebenkosten zu tragen, ein Auto zu unterhalten und über Finanzierung auch alle 5 Jahre ein neues Auto zu holen... es reicht um einmal im Jahr für ne Woche wegzufahren, was im Lebensabend in meinen Augen noch viel zu wenig ist. Es reicht, um den Enkeln hin und wieder was zu kaufen, und um einfach normal zu Hause zu leben...

Es reicht nicht, um noch 300€ Miete zu zahlen, dann ist nix mehr mit Urlaub und Autofahren. Und es reicht nicht, bzw. geht sich auf Null aus, wenn ich sie als Haushaltsmitglieder mit Renteneinnahmen in die Finanzierung mit rein nehme, und meinen Haushalt dann mit 6 statt 4 (oder bald 7 statt 5) Personen berechnen muss.
Mit Verlaub, selten so was gelesen. Also deine Eltern können sich alle 5 Jahre ein neues Auto kaufen aber haben eigentlich kein Geld um eine ortsübliche Miete zu zahlen. Wahnsinn! Das muss man sich mal gaaaaaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen und dann lachen. Sorry, aber dann läuft bei euch einiges schief.

Wieso was so hoch? Der Zins? Weil der 2011 wohl marktüblich war bei einem Beleihungsauslauf von knapp 80%. Darum die geringe Sollzinsbindung, damit ich möglichst früh nochmal Optionen habe.
Das würde mich wundern und muss definitiv andere Gründe haben. Wir haben in 2011 eine Wohnung gekauft, 15 Jahre Zinsbindung zu 2,66% (mit einer höheren Beleihung und nur einem Einkommen).

Die Zahlen der Banken entbehren dennoch jeglicher Realität...
Wie kommst du darauf? Schau dir doch einfach mal an was das Statistische Bundesamt so für Zahlen raus gibt für die Lebenshaltung.
Und warum soll er deinem Haushaltsbuch glauben? Du hast doch selber gesagt, wenn das Geld knapp ist, dann Zahlen halt die Schwiegereltern mal die Autoversicherung. Also scheint doch irgendwo was im argen zu liegen oder du "lügst dir selber in die Tasche".
 
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Sie KÖNNEN Miete bezahlen - dann ist eben nix mehr mit Auto und Urlaub, weil das Geld dafür nicht reicht - was ist daran so schwer zu verstehen?

Sie MÜSSEN bei mir keine Miete bezahlen, weil ich weiß wie hart sie in ihrem Leben gearbeitet haben, auch um mir Schule, Studium etc. zu ermöglichen - und ich sehe wie bescheiden sie heute leben müssen, obwohl sie beide bis auf Erziehungszeiten über 45 Jahre gearbeitet haben, und trotzdem keine angemessene Rente bekommen... Da will ich ihnen etwas zurückgeben, dafür dass ich bis 28 kostenlos daheim gewohnt und gelebt habe, während ich studiert habe.

Wieviele Akademiker kommen aus Nicht-Akademiker-Familien? Wenige. Ich konnte diese Hürde dank meiner Eltern überwinden. Auch das ist was wert.

Ich weiß nicht was Du da an Erfahrungen hast, aber es herrscht gerade eine hitzige Diskussion darüber, dass Menschen die so lange arbeiten mussten am Ende dann schon fast an Altersarmut leiden... So weit ist es bei uns nicht - weil sie eben keine Miete zahlen müssen.

Hätte ich das Haus nicht übernommen und saniert, wäre es heute zwar abbezahlt (seit 1-2 Jahren etwa), aber die Heizung wäre kaputt, die Heizkosten deutlich höher, usw...

Sie müssten zwar keine Miete zahlen, würden aber auch nicht in einem lebenswerten Umfeld leben - oder sie hätten das Haus verkauft und sich was kleineres gesucht - was ich aber schon fast ausschließen würde, dass das so gekommen wäre.

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Also vielleicht waren 4,09% damals nicht der beste Zinssatz. Aber üblich war er dennoch.

Im Juli 2011 (Abschluss des Vertrages) war der durchschnittliche Zins bei 10 Jahren Laufzeit bei 4,05%.

Danach ging es mit den Zinsen steil bergab, so dass 2,66% vielleicht Ende 2011 "üblich" waren.

Ich hatte damals 3 Angebote, und alle waren über 4%.

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Im Haushaltsbuch stehen auch solche unerwarteten Einnahmen drin, und auch alle erforderlichen Ausgaben, selbst wenn sie "extern" bezahlt wurden. Ich lüge mir eben genau nicht in die Tasche damit...

Meine Aussage war auch darauf bezogen, dass WENN mal Not am Mann wäre, die Großeltern einspringen WÜRDEN. Sie würden uns dann eben nicht ein Wochenende im Wellness-Hotel für 350€ schenken, sondern 400€ für die KFZ-Versicherung. Auf solche Hilfen waren wir aber bisher nie angewiesen.

Und bevor es wieder falsch aufgefasst wird - wir reden hier von den Eltern meiner Frau, nicht von meinen die im Haus leben.
 
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