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Bauen im LK München, realistisch?

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Wenn man nun wieder wüsste, dass die 900.000-Euro-Immobilie bereits von der TE gekauft und vollständig abbezahlt wurde, sähe das wieder anders aus (Cashflow), aber irgendwas sagt mir, dass das nicht so ist.
Unser Eigenkapital liegt bei ca. 900.000€ in Form einer Immobilie, die wir gerade allerdings noch selbst bewohnen und wir dadurch zwischen Finanzieren müssten.
Wenn es EK ist, dann muss es abbezahlt sein.
 
Die Immobilie ist schuldenfrei, ja, aber hat die TE sie auch komplett ("von null an") bezahlt? Wenn sie aus Erbschaft/Schenkung stammt, kann man ja nicht davon ausgehen, dass 900.000 EUR in sagen wir mal ca. zehn Jahren abzahlbar sind, sonst schon.
 
Du hast schon gelesen, dass es sich hier um die teuerste Stadt Deutschlands handelt, oder?
Ich habe gelesen dass es sich um München handelt, ob dies die teuerste Stadt Deutschlands ist weiß ich nicht, ist mir ganz ehrlich auch egal. Ich bin nur verwundert werd sich solche Grundstückspreise leisten kann.
Klar gibt es überall teure Wohnecken, mich hauen solche Preise nur immer vom Hocker!

Wes erinnert mich aber wieder an einen Dozenten aus München, der war vor 25 Jahren fasziniert vom Siegerland weil hier fast jeder sein eigenes Haus mit eigenem Grundstück besitzt, dies wohlgemerkt zu Wohnungspreisen in München ;)
 
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Guten Morgen zusammen,

Danke schonmal für eure Antworten.
Ich versuch mal alle Fragen zu beantworten.

Ja 1.220.000€ kostet allein das Grundstück. Ist hier leider absolut üblich und definitiv nicht das teuerste Angebot.
Der Eigentümer gestern hat allerdings gesagt, wir werden sehen wo wir uns dann einig werden. Also wir haben vielleicht noch minimalen Spielraum nach unten.
Das ändert aber natürlich nicht die Grobkalkulation.

Das EK von 900k ist eine abbezahlt 4 Zimmer Wohnung, EG mit Garten.
Die gehört meinen Eltern und würden sie in Form von Schenkung an meine Schwester und mich zu 100% mit einbringen.
Wie gesagt, aktuell wohnen wir noch darin, müsste also zwischen finanziert werden.

Es gibt theoretisch noch eine zweite Sicherheit für die Bank, und zwar mein Elternhaus (großes Grundstück im Münchner Stadtgebiet, Wert über 2 Millionen). Da sind meine Schwester und ich Miteigentümer, zusammen mit unseren Cousinen. Allerdings haben unsere Eltern darauf Nießbrauch. Sie würden aber damit bürgen.

Der Kredit von 650k pro Familie ist mit der Bank schon geklärt, wir würden tatsächlich auch jeder bis zu 800k bekommen, allerdings würden wir uns ungerne so hoch verschulden.
Deshalb war ja die Frage ob ihr die Summe von etwa 880k für ein Doppelhaus (Wohnfläche in etwa 140qm pro Hälfte) + Garage + Baunebenkosten so als machbar befindet.

Vielleicht noch kurz zu unserem Verdienst.
Wir sind drei Angestellte im öffentlichen Dienst (alle im gehobenen Dienst). Und mein Schwager ist selbstständig im Bereich Werbefilmproduktion.
Meine Eltern (sollten sie bürgen), sind auch beide noch voll berufstätig und ebenfalls beide im öffentlichen Dienst.
 
Das EK von 900k ist eine abbezahlt 4 Zimmer Wohnung, EG mit Garten.
Die gehört meinen Eltern und würden sie in Form von Schenkung an meine Schwester und mich zu 100% mit einbringen.
Heisst ja aber wiederum, dass Ihr 0 Euro selber habt bzw. einbringt?
Gut ist ein Thema der Finanzierung, aber es scheitert aktuell ja schon an den Kosten/Volumen.

Es gibt theoretisch noch eine zweite Sicherheit für die Bank, und zwar mein Elternhaus (großes Grundstück im Münchner Stadtgebiet, Wert über 2 Millionen). Da sind meine Schwester und ich Miteigentümer, zusammen mit unseren Cousinen. Allerdings haben unsere Eltern darauf Nießbrauch. Sie würden aber damit bürgen.
Das langt Ihr besser gar nicht an. Warum haben Deine Cousinen da Miteigentum? Weils ursprünglich den Großeltern gehörte?
Wenn Ihr und Eure Cousinen Eigentümer seid, dann können Deinen Eltern damit nicht bürgen weil es Ihnen nicht gehört. Es gehört ja Euch. Wenn das Haus als Sicherheit dienen soll, dann müssten Deine Eltern mit Ihrem Nießbrauch hinter die Grundschuld zurücktreten. Denn sonst wird das der Bank nichts wert sein. Aber auch dann müssten Deine Cousinen zustimmen. Denn die würden ja mit Ihrem Eigentum bürgen.
Aber auch das Thema der Finanzierung.

Deshalb war ja die Frage ob ihr die Summe von etwa 880k für ein Doppelhaus (Wohnfläche in etwa 140qm pro Hälfte) + Garage + Baunebenkosten so als machbar befindet.
Wie schon geschrieben:

Meiner Meinung nach in München mind. 3000/qm.

Haus 140*3000= 420.000
Keller = ? 100k viell. im DH günstiger??
Garage = 30k
Baunebenkosten = 80k (15% von den oberen Beträgen)
Ausstattung = 50k (Küche, Möbel, Leuchten, Malern usw.)

Macht 680k pro Hälfte.

Man kann über jede Position diskutieren...aber das ist himmelweit von den veranschlagten Budget weg. Leider.
 
Ich sehe das durchaus als realistisch an. Grundstück ist in München natürlich sehr teuer. Das Bauen selbst sollte aber nicht so teuer sein, man kann Handwerker von außerhalb nehmen. Da ist mit 2500 pro m2 schon viel gemacht. Keller kann man weglassen. Und schon bist du absolut realistisch unterwegs.

Ob du auf dem Dorf oder mitten in City baust, macht preislich natürlich keinen Unterschied.
 
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