ᐅ Be-/Entlüftung/Wärmerückgewinnung koppeln/Luft/Wasser-Wärmepumpe?
Erstellt am: 14.05.13 09:08
M
Mörtelkännchen14.05.13 09:08Guten Morgen,
wir bekommen in unser Häuschen eine Kontrollierte Be-/ und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Luft/-Wasserwärmepumpe.
Macht es dabei nicht eigentlich Sinn, die Wärme der Entlüftung im Winter mit der Luft-/Wasserwärmepumpe zu koppeln gerade weil die ja gerade im Winter das Brauchwasser hoch erwärmen muss wg. der Legionellenabtötung im Brauchwasserspeicher. Oder ist das im Umkehrschluss nicht effektiv da dem Gebäude weniger Wärme durch die Belüftung zurückgeführt wird und die Heizung dafür wieder mehr arbeiten muss?
wir bekommen in unser Häuschen eine Kontrollierte Be-/ und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und eine Luft/-Wasserwärmepumpe.
Macht es dabei nicht eigentlich Sinn, die Wärme der Entlüftung im Winter mit der Luft-/Wasserwärmepumpe zu koppeln gerade weil die ja gerade im Winter das Brauchwasser hoch erwärmen muss wg. der Legionellenabtötung im Brauchwasserspeicher. Oder ist das im Umkehrschluss nicht effektiv da dem Gebäude weniger Wärme durch die Belüftung zurückgeführt wird und die Heizung dafür wieder mehr arbeiten muss?
K
karliseppel14.05.13 09:56Hi,
also mal davon abgesehen, dass deine Legionellenschaltung nicht nur im Winter laufen sollte,
wird deiner Idee der Nutzung der Abwärme der Lüftungsanlage im Prinzip durch einen sog.
Wärmetauscher bzw. einer Wärmerückgewinnung genüge getan. Dieser kann aber auch keine
Wunder vollbringen und so geht an einem kalten Tag locker noch ca. 9° warme Luft aus deiner
Bude ins Freie.
Ob es jetzt Sinn macht diesen Fortluftauslass so zu positionieren, dass der im Bereich der Ansaugung
der Luft-Wasser-Wärmepumpe sitzt... ich will's nicht rechnen, könnte bezüglich der Enthalpien mit unterschiedlichen Luftfeuchtigkeiten auch gar nicht - aber allein weil schon mal die Betriebszeiten dieser beiden
Geräte ja nicht synchronisiert wird macht nur bedingt Sinn.
Noch dazu bläst du deine leicht verstaubte Innenluft gegen die Kühlrippen der Luft-Wasser-Wärmepumpe - auch nicht so der Bringer.
Diese Innenluft wiederum ist sehr feucht (ja, auch wenns euch im Winter drinnen so trocken vorkommt... wenn
diese "trockene" Luft gekühlt wird, wird sie wieder "relativ" hochfeucht. Das dann gegen deine Luft-Wasser-Wärmepumpe geblasen
führt zu verstärkter Vereisung - vermehrten Abtauvorgängen mit Energeieinsatz - auch nicht erstrebenswert.
In einem komplett isolierten System, wo es auf wissenschaftliche weise nötig wird, jede Wattsekunde zu sichern
wäre das eine Idee.. ansonsten wohl eher so Trickreich wie die Wärmerückgewinnung in Abwassersystemen
Man kann es auch übertreiben bzw. es gibt auf dem Weg dahin genügend wichtigere Parameter die man
beachten sollte.
Eine korrekte Heizlastberechnung und einen hydraulischen Abgleich zum Beispiel.
also mal davon abgesehen, dass deine Legionellenschaltung nicht nur im Winter laufen sollte,
wird deiner Idee der Nutzung der Abwärme der Lüftungsanlage im Prinzip durch einen sog.
Wärmetauscher bzw. einer Wärmerückgewinnung genüge getan. Dieser kann aber auch keine
Wunder vollbringen und so geht an einem kalten Tag locker noch ca. 9° warme Luft aus deiner
Bude ins Freie.
Ob es jetzt Sinn macht diesen Fortluftauslass so zu positionieren, dass der im Bereich der Ansaugung
der Luft-Wasser-Wärmepumpe sitzt... ich will's nicht rechnen, könnte bezüglich der Enthalpien mit unterschiedlichen Luftfeuchtigkeiten auch gar nicht - aber allein weil schon mal die Betriebszeiten dieser beiden
Geräte ja nicht synchronisiert wird macht nur bedingt Sinn.
Noch dazu bläst du deine leicht verstaubte Innenluft gegen die Kühlrippen der Luft-Wasser-Wärmepumpe - auch nicht so der Bringer.
Diese Innenluft wiederum ist sehr feucht (ja, auch wenns euch im Winter drinnen so trocken vorkommt... wenn
diese "trockene" Luft gekühlt wird, wird sie wieder "relativ" hochfeucht. Das dann gegen deine Luft-Wasser-Wärmepumpe geblasen
führt zu verstärkter Vereisung - vermehrten Abtauvorgängen mit Energeieinsatz - auch nicht erstrebenswert.
In einem komplett isolierten System, wo es auf wissenschaftliche weise nötig wird, jede Wattsekunde zu sichern
wäre das eine Idee.. ansonsten wohl eher so Trickreich wie die Wärmerückgewinnung in Abwassersystemen
Man kann es auch übertreiben bzw. es gibt auf dem Weg dahin genügend wichtigere Parameter die man
beachten sollte.
Eine korrekte Heizlastberechnung und einen hydraulischen Abgleich zum Beispiel.
Hallo,
v.g.
Mörtelkännchen schrieb:U.U. ist eine Luftwärmepumpe vollkommen sinnfrei. Wie hoch ist denn der tatsächliche Bedarf (Leistung, Energie) für Heizung u. Warmwasser?
...Macht es dabei nicht eigentlich Sinn, ...
v.g.
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