Hallo zusammen, ich habe eine Frage, die mich schon länger beschäftigt: Warum quietschen manche Malm Möbel, speziell die Betten und Schränke, mehr als andere? Ich habe das Gefühl, dass es nicht einfach am Material liegt, sondern vielleicht an der Konstruktion oder der Montage. Zum Beispiel quietschen manche Schubladen richtig, während andere völlig geräuschlos sind, obwohl sie vom gleichen Modell sind. Hat das vielleicht mit der Holzqualität, der Schraubenart oder dem Aufbau zu tun? Oder spielt das Raumklima eine Rolle bei solchen Geräuschen? Falls jemand schon länger MALM Möbel nutzt oder sich mit dem Thema auskennt, wäre ich sehr dankbar für eine Erklärung, denn ich möchte gern wissen, ob man dem Quietschen vorbeugen kann oder es sogar komplett vermeiden kann.
Hey Ninison, danke für die super detaillierte Frage! :-) Ich finde es total spannend, dass du gleich verschiedene Ursachen im Blick hast, das zeigt, wie genau du das Problem angehst!
Also, bei MALM Möbeln ist es tatsächlich häufig so, dass das Quietschen durch die Holzplatten, die relativ dünn und gepresst sind, verursacht wird. Wenn diese Platten sich leicht bewegen oder aneinander reiben, entsteht das typische Geräusch.
Außerdem gibt es oft Stoff- oder Metallteile, die bei Belastung reiben und quietschen können, gerade die Schubladenführungen! Wichtig ist auch, dass man die Schrauben nach einer Weile nochmal anzieht, denn das Holz kann sich minimal verformen. Auch das Raumklima spielt eine Rolle: Hohe Luftfeuchtigkeit lässt das Holz aufquellen, trockene Luft zum Schrumpfen, was Spannung erzeugt – und damit eben manchmal Geräusche entstehen.
Also Tipp: Schrauben überprüfen, gegebenenfalls ölen und wenn möglich kleine Filzstreifen zwischen Holzflächen kleben – das kann Wunder wirken! Probier’s mal aus, das ist ja genial, wenn man so vorbeugen kann!! 🙂
Also, bei MALM Möbeln ist es tatsächlich häufig so, dass das Quietschen durch die Holzplatten, die relativ dünn und gepresst sind, verursacht wird. Wenn diese Platten sich leicht bewegen oder aneinander reiben, entsteht das typische Geräusch.
Außerdem gibt es oft Stoff- oder Metallteile, die bei Belastung reiben und quietschen können, gerade die Schubladenführungen! Wichtig ist auch, dass man die Schrauben nach einer Weile nochmal anzieht, denn das Holz kann sich minimal verformen. Auch das Raumklima spielt eine Rolle: Hohe Luftfeuchtigkeit lässt das Holz aufquellen, trockene Luft zum Schrumpfen, was Spannung erzeugt – und damit eben manchmal Geräusche entstehen.
Also Tipp: Schrauben überprüfen, gegebenenfalls ölen und wenn möglich kleine Filzstreifen zwischen Holzflächen kleben – das kann Wunder wirken! Probier’s mal aus, das ist ja genial, wenn man so vorbeugen kann!! 🙂
fasefar schrieb:
Außerdem gibt es oft Stoff- oder Metallteile, die bei Belastung reiben und quietschen können, gerade die Schubladenführungen!Das trifft es schon ziemlich gut!
Zur Ergänzung: MALM Möbel sind aus MDF-Platten mit einer Folienbeschichtung, die zwar stabil wirkt, aber eben keine massive Holzstruktur hat. Diese MDF-Platten neigen dazu, kleine Unebenheiten zu zeigen, an denen sich durch Bewegung Geräusche entwickeln können.
Möbel fast immer quietschen, wenn sie nicht hundertprozentig gerade aufgebaut wurden oder wenn die Schrauben nicht fest genug sitzen. Auch das Verstellen der Schubladen auf den Metallführungen erfordert manchmal eine Feinjustierung, damit keine Reibungsgeräusche auftreten.
Raumklima hat durchaus Einfluss – wenn die Luftfeuchtigkeit stark schwankt, expandiert und kontrahiert das Material. Das betrifft hauptsächlich das MDF und die Verbindungsstellen.
Wichtig ist, beim Aufbau das Möbelstück auf einer ebenen Unterlage zu montieren und nicht zu fest oder zu locker zu schrauben. Auch regelmäßige Kontrolle der Schrauben ist sehr empfehlenswert, z.B. alle sechs Monate.
Falls du schon längere Zeit das Möbelstück hast, lohnt es sich, die Verbindungsstellen etwas mit Möbelwachs oder Silikonöl zu behandeln, um die Reibung zu vermindern.
L
LuMarcel4323.05.20 14:18Interessanter Thread – klare Sache, dass das Quietschen bei MALM Möbeln kein reiner Zufall ist, sondern strukturelle Ursachen hat.
Allerdings würde ich einen Schritt weiterdenken: Der Einfluss von Materialqualität sollte differenzierter betrachtet werden. Zum einen ist das verwendete MDF tatsächlich nicht massives Holz, was gewisse mechanische Eigenschaften mit sich bringt – etwa eine höhere Anfälligkeit für Verformung durch Feuchtigkeit.
Zum anderen sind die Beschläge und Schrauben entscheidend. Billigere Schrauben oder Metallführungen von geringer Qualität erzeugen mehr Spiel, was wiederum eine Bewegung zulässt, die nicht nur zu Quietschen führt, sondern auf lange Sicht die Stabilität beeinträchtigen kann.
Dem kann ich nur zustimmen. Das korrekte Ausrichten ist essenziell, aber oft fehlt die Präzision beim Heimwerken.
Mich interessiert auch, ob jemand Erfahrungen mit Nachrüstungen hat, also z.B. anderen Schrauben, Unterlegscheiben oder Gleitbeschichtungen – können solche Umbauten das Quietschen effektiv beseitigen oder verschieben sie das Problem nur?
Ich empfehle, die Belastungspunkte genau zu prüfen und nicht nur ins Material zu investieren, sondern auch in Qualität der Verschraubung.
Allerdings würde ich einen Schritt weiterdenken: Der Einfluss von Materialqualität sollte differenzierter betrachtet werden. Zum einen ist das verwendete MDF tatsächlich nicht massives Holz, was gewisse mechanische Eigenschaften mit sich bringt – etwa eine höhere Anfälligkeit für Verformung durch Feuchtigkeit.
Zum anderen sind die Beschläge und Schrauben entscheidend. Billigere Schrauben oder Metallführungen von geringer Qualität erzeugen mehr Spiel, was wiederum eine Bewegung zulässt, die nicht nur zu Quietschen führt, sondern auf lange Sicht die Stabilität beeinträchtigen kann.
BeAndrea schrieb:
Möbel fast immer quietschen, wenn sie nicht hundertprozentig gerade aufgebaut wurden oder wenn die Schrauben nicht fest genug sitzen.
Dem kann ich nur zustimmen. Das korrekte Ausrichten ist essenziell, aber oft fehlt die Präzision beim Heimwerken.
Mich interessiert auch, ob jemand Erfahrungen mit Nachrüstungen hat, also z.B. anderen Schrauben, Unterlegscheiben oder Gleitbeschichtungen – können solche Umbauten das Quietschen effektiv beseitigen oder verschieben sie das Problem nur?
Ich empfehle, die Belastungspunkte genau zu prüfen und nicht nur ins Material zu investieren, sondern auch in Qualität der Verschraubung.
P
praWarre6923.05.20 17:39Haha, das mit dem Quietschen hab ich bei meinem MALM Bett auch erlebt! :-) Am Anfang hab ich mich echt gefragt, ob das Möbelstück lebendig ist und mich wecken will!
Was hilft bei mir super: kleine Silikonringe an den Verbindungsstellen, die verhindern, dass Holz direkt auf Holz oder Metall reibt.
Außerdem ein Geheimtipp: einfach mal alle Schrauben lösen und dann vorsichtig wieder anziehen, aber nicht zu fest – das bewahrt die Flexibilität im Material und verhindert Überdehnung, was oft das Knarren auslöst.
Wenn’s gar nicht besser wird, kann man auch mit einem kleinen Tropfen Wachs an den Problemstellen nachhelfen.
Meine Erfahrung: MALM soll ja erschwinglich sein, aber man muss ein bisschen basteln, wenn man Ruhe will ;-). Trotzdem ist es eine super Serie, wenn man die Eigenheiten kennt! Viel Erfolg beim Schrauben und Beseitigen der Geräusche 🙂
Was hilft bei mir super: kleine Silikonringe an den Verbindungsstellen, die verhindern, dass Holz direkt auf Holz oder Metall reibt.
Außerdem ein Geheimtipp: einfach mal alle Schrauben lösen und dann vorsichtig wieder anziehen, aber nicht zu fest – das bewahrt die Flexibilität im Material und verhindert Überdehnung, was oft das Knarren auslöst.
Wenn’s gar nicht besser wird, kann man auch mit einem kleinen Tropfen Wachs an den Problemstellen nachhelfen.
Meine Erfahrung: MALM soll ja erschwinglich sein, aber man muss ein bisschen basteln, wenn man Ruhe will ;-). Trotzdem ist es eine super Serie, wenn man die Eigenheiten kennt! Viel Erfolg beim Schrauben und Beseitigen der Geräusche 🙂
LuMarcel43 schrieb:
Mich interessiert auch, ob jemand Erfahrungen mit Nachrüstungen hat, also z.B. anderen Schrauben, Unterlegscheiben oder Gleitbeschichtungen – können solche Umbauten das Quietschen effektiv beseitigen oder verschieben sie das Problem nur?Aus technischer Sicht kann ich sagen: Nachrüstungen, die die Reibungsstellen entschärfen – etwa Gleitbeschichtungen (auch Teflonband oder Filzklebestreifen) – vermindern gewöhnlich das Quietschen sehr effektiv. Sie verändern die Reibungscharakteristik und verhindern das Klemmen und Abrieb, das zu Geräuschen führt.
Auch das Austauschen von Schrauben gegen hochwertigere Exemplare mit genauerer Passform und stabilerer Gewindeführung verbessert die Stabilität entscheidend. Dabei sollte man auf Schrauben mit Feingewinde achten, denn die sitzen besser und lockern sich weniger schnell.
Eine unzureichende Belastungsverteilung durch zu wenige oder unpassende Schrauben verstärkt das Problem. Wenn man also nachrüstet, sollte man auch deren Position und Art kontrollieren.
Kurz gesagt: Ja, es lohnt sich – aber man sollte systematisch vorgehen und nicht nur einzelne Stellen behandeln. Ein Gesamtcheck kann den langfristigen Erfolg gewährleisten.
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