ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
chand198617.06.23 00:42
schubert79 schrieb:
dafür brauch ich keine Hellseherischen Fähigkeiten. Blick zurück in die die letzten 25 Jahre genügt. Schau dir die Vita von Frau Lagarde an. Dann weißt du wo die Zinsen wieder hingehen werden.Zumal alle Zahlen auf Rezession stehen. Das muss sich nur noch durchfressen. Die Zinserhöhungen bekämpfen also die Inflation, indem sie eine Rezession herbeiführen - die dann wieder mit Zinssenkungen bekämpft wird, weil das wollte man ja alles gar nicht und in der Theorie funktioniert das alles anders…Dass man einen Preisauftrieb, der aus Terms of Trade Trade statt Lohn-Preis-Spirale entspringt, so nicht begegnen kann, surprise, surprise.
xMisterDx17.06.23 01:00
Vielleicht war auch einfach der Grundgedanke verkehrt, dass man auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen und mit immer mehr Leuten, die darum immer heftiger konkurrieren, ein ewiges Wachstum haben kann?
Und das hat ja erst gerade so richtig angefangen. Man stelle sich vor 3 Milliarden Inder und Chinesen kämen auf die Idee alle im 150m² Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung, Dreifachverglasung und schicker Einbauküche leben zu wollen? Mit Doppelgarage, 2 Autos, Pool im Garten...
Und das hat ja erst gerade so richtig angefangen. Man stelle sich vor 3 Milliarden Inder und Chinesen kämen auf die Idee alle im 150m² Einfamilienhaus mit Fußbodenheizung, Dreifachverglasung und schicker Einbauküche leben zu wollen? Mit Doppelgarage, 2 Autos, Pool im Garten...
SumsumBiene17.06.23 08:53
Eine mögliche Lösung für das Problem liegt ja jedem Bauherren heute selbst in der Hand. Vier Personen (Durchschnittsfamilie) können auch wunderbar auf 100 bis 120 qm wohnen.
Sich darüber beschweren, dass die Alten die grossen Häuser blockieren , aber selber mindestens 180qm bauen ist halt
nicht schlauer.
Sich darüber beschweren, dass die Alten die grossen Häuser blockieren , aber selber mindestens 180qm bauen ist halt
nicht schlauer.
Benutzer20517.06.23 08:58
xMisterDx schrieb:
Ist die immer selbe Debatte mit immer denselben Beißreflexen. Nur sie führt leider nirgendwohin.
Die jungen Leute in 20 Jahren werden uns dann schon erzählen, was sie davon halten 30% Rentenbeitrag abzudrücken plus mindestens des Bundeshaushalts... nämlich gar nix.
Denn wenn die jungen Leute keinen Bock mehr auf Arbeit haben, weil sie sich auch mit dem besten Job eh keinBitte was? Wo lebst du?
Wieso denn erst in 20 Jahren?
Das was du hier richtigerweise beschreibst ist doch JETZT schon so.
Die Generation Z zeigt diesem Staat doch bereits JETZT schon (und völlig zurecht!!) den Mittelfinger. Sieht man daran, dass die meisten keinen Sinn mehr darin sehen überhaupt noch Vollzeit zu arbeiten, und genau aus diesen Gründen der fehlenden Perspektive. Ihnen wird gesagt sie sollen in ein kaputtes Rentensystem einzahlen, von dem sie selbst aber niemals profitieren werden. Wie gerecht kann das also sein?
Und Thema Eigentum ist da auch eine Sache. Wie soll man das schaffen bei den derzeitigen Preisen? Denn egal ob man jung ist, man wird es niemals abzahlen können und in der heutigen Welt bei den im gleichen Abstand immer nachfolgenden drastischen Krisen/Veränderungen gibt es eh keine Sicherheit.
Ich sehe es ja an mir selbst. Ich bin Generation Y (also die Generation vor Z) und auch wir haben ja schon die Schnauze voll weil wir eben so keine Perspektive haben wie die Z‘s. Habe auch beschlossen meine Arbeitszeit im nächsten Jahr zu reduzieren, weil es mir einfach reicht!
pfälzerwein17.06.23 09:09
Vielleicht sollte man einfach mal der Natur seinen Lauf lassen. Auch die menschliche Spezies unterliegt den natürlichen Gesetzen. Und es ist immer so, dass sich jede Population entwickelt.
Entartet eine Population, so sorgt die Natur schon wieder für ein gesundes Niveau. Das war schon immer so und es bleibt auch so.
Ob die Menschheit nun durch Hungersnöte, daraus resultierenden Kriegen oder Seuchen reduziert wird muss man sehen. Ungebremstes Menschenwachstum wird es nicht geben.
Entartet eine Population, so sorgt die Natur schon wieder für ein gesundes Niveau. Das war schon immer so und es bleibt auch so.
Ob die Menschheit nun durch Hungersnöte, daraus resultierenden Kriegen oder Seuchen reduziert wird muss man sehen. Ungebremstes Menschenwachstum wird es nicht geben.
CC35BS3817.06.23 09:14
Bookstar87 schrieb:
Bitte kein Mitleid mit der Jugend. Die verbauen sich ihre Zukunft in jeder Hinsicht aktuell selbst. Sie müssen die Konsequenzen ihres HandelnsMal ganz konkret: Was haben die 14-20 Jährigen gemacht? Die meisten von denen haben noch nicht einmal gewählt. Trotzdem sehen sie sich mit den größten Herausforderungen seit dem Wiederaufbau konfrontiert: Klimawandel und dessen Folgen, komplett verschlafene Energiewende, absolut marodes Rentensystem (der Bundeshaushalt bezuschusst aktuell schon massiv die Rentenkasse). Was kann die Jugend konkret dafür? Sag mal. Als dafür die Weichen gestellt wurden waren die meisten, Wenn überhaupt, im Kindergarten.