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ᐅ Wie baue ich Ikea BESTA als TV- und Medienmöbel um?

Erstellt am: 07.02.21 18:27
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TANNERNA41
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TANNERNA41
07.02.21 18:27
Hallo zusammen, ich plane, das Ikea BESTA-System als TV- und Medienmöbel in meinem Wohnzimmer umzubauen und wollte hier im Forum mal anfragen, welche Erfahrungen ihr damit habt oder wie ihr konkret bei der Umgestaltung vorgeht.

Mein Ziel ist es, neben dem passenden Stauraum für meine Geräte und Kabel auch eine ansprechende Optik zu erzielen, ohne das Möbel komplett auseinanderzunehmen. Besonders interessieren mich Tipps zu Bohrungen für Kabeldurchlässe, zur Anpassung der Rückwände und ob es Sinn macht, Regalböden oder Türen auszutauschen oder zu ergänzen.

Auch Hinweise zur Stabilität bei Umbaumöglichkeiten, die das Standardmaß überschreiten, wären super.

Danke schon mal vorab für alle Hinweise, gerne auch mit genauen Schritt-für-Schritt-Anleitungen oder Tools, die euch geholfen haben!
P
pikin
07.02.21 19:02
Ich habe mein Ikea BESTA als TV-Möbel umgebaut und kann folgendes empfehlen:

- Für Kabeldurchführungen empfiehlt sich ein Lochdurchmesser von 6-8 cm. Nutze am besten eine Lochsäge, um saubere Kanten zu erzielen.
- Die Rückwand kann mit dünnem MDF ersetzt werden, was das Verlegen der Kabel erleichtert und zusätzliche Stabilität bietet.
- Türen kann man mit Scharnierbohrungen ergänzen, wenn noch nicht vorhanden, um Zubehör wie Klapptüren oder Glasfronten zu montieren.
- Achte darauf, die maximale Belastung der Böden (ca. 15-20 kg pro Brett) nicht zu überschreiten, vor allem bei größeren Fernsehern.

Das Möbel ist grundsätzlich recht flexibel, aber es empfiehlt sich, die Original Schrauben von Ikea zu nutzen, um Stabilitätsverluste zu vermeiden.
L
LANICOLE
07.02.21 20:16
Hallo, ich möchte das hier gern etwas strukturieren, damit die Vorgehensweise klar wird:

1. Planung und Aufmaß: Nimm dir Zeit, um exakt zu messen, welchen Platz du für den Fernseher und die Geräte brauchst. Berücksichtige auch belüftete Bereiche, damit deine Geräte nicht überhitzen.

2. Vorbereitung: Entferne alle Türen oder Einlegeböden, die du später anpassen möchtest.

3. Kabelmanagement: Bohre Löcher mit einer Lochsäge in die Rückwand oder in die Einlegeböden. Tipp: Verwirkliche auch seitliche Kabelschächte, falls möglich.

4. Installation von Rückwänden: Wenn du eine dickere Rückwand möchtest, um Kabel zu verstecken, kannst du dünnes Sperrholz oder MDF verwenden. Es sollte stabil, aber nicht zu dick sein, um das Möbel nicht zu verbiegen.

5. Türen und Fronten austauschen: Ikea bietet viele Varianten, aber auch selbst gestaltete Türen (etwa mit Lackierung oder Folien) passen oft. Achte auf die Scharnierpositionen.

6. Montage und Stabilität: Vermeide Modifikationen, die die tragenden Seiten- und Zwischenwände schwächen. Verstärke diese Bereiche bei Bedarf mit Winkel und Schrauben.

Fazit: Nimm dir Zeit für jeden Schritt, mach zwischendurch Probeaufbauten, um Fehler zu vermeiden.
G
glamo
08.02.21 08:23
Um auf die Frage zur Kabeldurchführung und Stabilität einzugehen, möchte ich gerne ein paar technische Details ergänzen, die oft übersehen werden:

Zunächst empfiehlt es sich, die Rückwand komplett zu entfernen, sofern der Platz dies zulässt. Die Standard-Rückwände bei BESTA sind aus dünner Hartfaserplatte, was das Bohren erleichtert, aber die Stabilität stark limitiert. Beim Umbau zur Medienzentrale sollte man stattdessen ein 3-4 mm starkes Multiplex oder MDF in gleiches Format zuschneiden und vernünftig verschrauben oder verleimen.

Für Kabelöffnungen empfehle ich, die Positionen erst anhand der Platzierung der Endgeräte mit einem Zollstock präzise zu markieren. Die Löcher sollten mit einer Lochsäge (Durchmesser ca. 80 mm) gebohrt und hinterher mit Kabeldurchzügen aus Gummi versehen werden, um das Kabelmaterial zu schützen.

Regalböden, vor allem bei größeren oder schwereren Geräten, würde ich mit zusätzlichen Winkelverbindern fixieren, da die Ikea-Leisten hier nicht immer ausreichen. Die maximale Traglast eines Regals beträgt laut Datenblatt etwa 15 kg, das sollte nicht überschritten werden.

Ein weiterer Tipp betrifft die Türen: Falls du Scharniere montierst, achte auf die Belüftung im geschlossenen Zustand, um Wärmeprobleme bei AV-Receivern oder Konsolen zu verhindern. Eventuell kannst du kleine Luftschlitze im unteren Bereich der Türen anbringen oder hinter den Türen Lüftungsgitter einsetzen.

Und abschließend noch zum Thema Oberflächenveredelung: Möchtest du den Korpus streichen oder folieren, empfehle ich Schleifgrundierung vorzubereiten, um optimale Haftung zu erreichen.

Falls du mehr Details zur Elektrik oder Montage brauchst, lass es mich wissen!
T
TANNERNA41
08.02.21 10:45
glamo schrieb:
Die Löcher sollten mit einer Lochsäge (Durchmesser ca. 80 mm) gebohrt und hinterher mit Kabeldurchzügen aus Gummi versehen werden, um das Kabelmaterial zu schützen.
Das mit den Gummidurchzügen ist ein super Hinweis, danke! Hast du Vorschläge, wo ich solche Durchzüge günstig in guter Qualität bekommen kann?
LANICOLE schrieb:
Vermeide Modifikationen, die die tragenden Seiten- und Zwischenwände schwächen. Verstärke diese Bereiche bei Bedarf mit Winkel und Schrauben.
Kannst du das etwas genauer ausführen? Ich bin kein Profi im Möbelbau – welche Stellen sind denn tragend und wie kann ich da sinnvoll verstärken, ohne später wieder Probleme bei Öffnen oder Schließen der Türen zu haben?
L
LANICOLE
08.02.21 11:16
TANNERNA41 schrieb:
Kannst du das etwas genauer ausführen? Ich bin kein Profi im Möbelbau – welche Stellen sind denn tragend und wie kann ich da sinnvoll verstärken, ohne später wieder Probleme bei Öffnen oder Schließen der Türen zu haben?

Klar, gern!

Tragende Teile beim BESTA sind in erster Linie die Seitenwände, die Bodenteile und die Zwischenwände, auf denen Regalböden sitzen. Wenn du Löcher für Kabel bohrst, solltest du diese nur in Flächen bohren, die keine tragenden Lasten vermitteln – also keine Seiten- oder Zwischenwände komplett durchlöchern.

Solltest du dennoch an einer tragenden Seitenwand Veränderungen vornehmen müssen, dann kannst du außen unsichtbar kleine Winkel oder Metallverstärkungen an Schraubstellen anbringen. Wichtig ist, dass du die Scharniere und Türöffnungen nicht blockierst, indem du die Verstärkungen so platzierst, dass sich die Türen noch leicht öffnen lassen.

Ein guter Tipp ist auch, vor der Demontage ein Foto vom Aufbau zu machen – so kannst du hinterher besser nachvollziehen, welche Schrauben und Bauteile wichtig sind.

Generell: Die Rückwand übernimmt wenig Last, diese kannst du also problemlos bearbeiten.
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