Als Ergänzung: Die Vorspannkraft einer Schraube muss den Reibungs- und Vibrationskräften dauerhaft widerstehen. Werden diese Kräfte überschritten, führt das zur Selbstlockerung. In der Forschung und Praxis werden hier häufig die 'Klauenklemme' oder die 'Unterlegscheibe mit Nocken' verwendet.
Außerdem solltest du überlegen, ob das Anziehen mit einem Drehmomentschlüssel erfolgt und ob Temperaturunterschiede beim Anziehen und Betrieb auftreten. Letzteres kann Spannungen verursachen, die die Schraube wieder etwas lösen.
Insgesamt gilt: Je besser die Vorspannkraft und die Reibung im Gewinde, desto weniger wahrscheinlich löst sich die Schraube.
Außerdem solltest du überlegen, ob das Anziehen mit einem Drehmomentschlüssel erfolgt und ob Temperaturunterschiede beim Anziehen und Betrieb auftreten. Letzteres kann Spannungen verursachen, die die Schraube wieder etwas lösen.
Insgesamt gilt: Je besser die Vorspannkraft und die Reibung im Gewinde, desto weniger wahrscheinlich löst sich die Schraube.
Ergänzend zu den bisherigen Beiträgen möchte ich auf die Bedeutung der Oberflächenrauheit von Mutter und Schraube hinweisen. Eine höhere Rauheit kann zwar die Reibung verbessern, aber gleichzeitig auch zu einem ungleichmäßigen Anziehen führen, was wiederum Spannungsunterschiede erzeugt.
Auch die Einbaulage der Schraube spielt eine Rolle: Bei schiefen oder exzentrischen Belastungen neigen Schrauben stärker zum Lösen. Daher ist eine korrekte Ausrichtung und regelmäßige Kontrolle entscheidend.
Abschließend ist der Einsatz von Schraubensicherungen in Kombination mit regelmäßiger Wartung die beste Vernetzung gegen das Problem.
Auch die Einbaulage der Schraube spielt eine Rolle: Bei schiefen oder exzentrischen Belastungen neigen Schrauben stärker zum Lösen. Daher ist eine korrekte Ausrichtung und regelmäßige Kontrolle entscheidend.
Abschließend ist der Einsatz von Schraubensicherungen in Kombination mit regelmäßiger Wartung die beste Vernetzung gegen das Problem.
Garry schrieb:
Eine höhere Rauheit kann zwar die Reibung verbessern, aber gleichzeitig auch zu einem ungleichmäßigen Anziehen führenDas ist richtig und deshalb bieten Hersteller oft Gewindeschneider und Glättverfahren an, um einen Kompromiss zwischen Reibung und gleichmäßiger Kraftverteilung zu erreichen. Ebenso ist die Schmierung nicht zu vernachlässigen: Nicht jede Schraube sollte trocken angezogen werden, da zu viel Reibung zu falschen Vorspannkräften führt.
glamo schrieb:
Das sogenannte 'Kriechen' im Werkstoff, vor allem bei hohen Temperaturen oder auf Dauer belasteten TeilenDas führt dazu, dass die Vorspannkraft auch ohne äußere mechanische Einflüsse reduziert wird. Besonders bei Aluminiumlegierungen oder bei Einsatz in warmen Umgebungen muss man das beachten.
Fazit: Optimale Vorspannkraft, passende Oberflächenbehandlung, Sicherungen und regelmäßige Kontrolle sind nötig, um Malm-Schrauben vor Lockerung zu schützen.
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