Sat-Multischalter in den Spitzboden oder Keller?

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D

Dipol

Ist diese Schlussfolgerung wirklich zwingend? Warum sollte eine zentraler Kommunikationsverteiler nicht auch im Spitzboden sein?

Ich bin insofern betroffen, weil ich vom Bauträger ein Haus mit SAT-Verkabelung kaufe. Da möchte ich gerne wissen, wo der Multiswitch sein sollte bzw. sein darf.
Die nicht sicherheitsrelevanten Teile der DIN 18015 sind auch veränderbar.

Bei einer autarken Sat.-Anlage ist in einem Einfamilienwohnhaus der Standort im Dach üblicher, bei einem Mehrfamilienwohnhaus dürfte der Keller häufiger den Vorzug bekommen.

Beides ist keine Bausünde, der noch immer übliche aber normwidrige Einbau von Fundament- und Ringerderen durch die Rohbauunternehmen aber schon. Die Frage, ob der Erdungsleiter der Antenne innen als Blitzableiter oder außen ohne gefährliche Näherungen außen verlegt wird, hat m. E. mehr Relevanz als die Frage Multischalter im Dach oder im Keller.
 
Uwe82

Uwe82

Das ist purer Nonsens!

Die Kabelnetzbetreiber bevorzugen dreifach geschirmte Kabel mit Schirmdämpfung und Kopplungswiderstand mit ehrlichem Class A+, akzeptieren aber bei Bestnadskabeln aber auch zweifach geschirmte Vollkupferkabel mit nachgewiesenem Class A. Besser dürfen die Werte immer sein. 100 dB Schirmdämpfung sind technisch problemlos auch mit Zweifachschirmung zu erreichen, bereits Class A senkt die Störstrahl-Immisionen und Anlagen-Emissionen auf unschädliche homöopathische Dosis herab, mehr ist nicht nötig.
Danke, Du hast natürlich Recht. Ein Bekannter hatte mir das vor ein paar Tagen erzählt, da sich ein UM-Mitarbeiter geweigert hatte, seine interne Leitung anzuklemmen, genau aus diesen Gründen. Nach Deinem Post hab ich auch darüber nachgedacht und es ist tatsächlich Quatsch.

Danke für die Berichtigung.
 
D

Dipol

Also sind 99 von 100 derzeit errichteten Einfamilienhäusern mangelhaft?
Ob die Relation zutrifft weiß ich nicht. Fakt ist, dass die mit DIN 18014:2007-09 eingeführten Änderungen noch viel zu neu sind um allen Baubeteiligten einschließlich vieler Elektrofachkräfte bekannt zu sein.

Es gibt aber auch Architekten, die sogar die aktuelle Normausgabe von 2014-03 kennen, denen es aber zu lästig ist die Erdungsanlage rechtzeitig im Gewerk Elektro auszuschreiben.
 

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