Poroton (36,5 cm) versus Blähtonmassivwand (41 cm)

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der größere Krach geht bei uns von innen aus,
Musik Innen in sehr laut ( Boxen mit Musikleistung >2000W) ist von Außen als unter Zimmerlautstärke zu vernehmen :rolleyes:
 
Und kommt bitte nicht damit, dass, wenn ich keine Ahnung habe, einfach mal nichts schreiben sollte...
Nein, aber wenn Du keine Ahnung hast, kannst Du die Kompetenz der Antworter nicht entsprechend prüfen - sowohl nicht die derer, die das Extrem A behaupten, als auch nicht die derer, die das Extrem Z behaupten, als auch nicht die derer die behaupten, die Wahrheit läge in der Mitte. Die relevante Frage ist also doch vielmehr, worum geht es Dir ?
Wenn Du wissen willst, welcher Onlinerechner welchen Denkfehler macht, kommt die Antwort am Sankt Nimmerleinstag und lautet "42".
Suchst Du hingegen einen geeigneten Wandbaustoff, dann frage die Nachbarn, was sie haben und wie zufrieden sie damit sind.

Der Stein der Weisen ist so ziemlich der einzige, den kein Baustoffhandel im Sortiment hat. Aber jeder Heils- und jeder Haßprediger haben jeweils ihren Stein, der der größte Glücksbringer (oder Reinfall) sein soll. Ich aber sage Dir (um mal einen biblischen Satzanfang zu benutzen), Du wirst an einem Testsiegerstein keine Freude haben, wenn Dein Bauunternehmer in dessen Verarbeitung weniger geübt ist als in einem anderen, der nur gutes Mittelfeld ist.
 
Hehe ja, da gebe ich dir Recht.

Wenn jemand antwortet und schreibt, dass er Dr. der Physik ist und genau in diesem Bereich arbeitet, glaube ich ihm eher (auch nicht zu 100%, Deppen gibt es überall) als jemand der einfach schreibt "ja das muss so und so weil weil die Antwort 42 ist".

Ich interessiere mich für das Thema, da ich selbst ein Haus bauen will - und Lärm soll draußen bleiben bzw. laute Musik nicht zu laut außerhalb hörbar sein (Sonntag/abends etc.).
Wieso das Thema und meine eigenen Gedankengänge:
- wir wollen, wenn ein Grundstück gefunden ist, selbst ein Haus bauen
- Der Lärm soll draußen bleiben und drinnen bleiben (z.B. Musik am Sonntag oder abends, soll nicht die Nachbarn nerven)
- Der Bauträger verwendet jedoch 30er Ytong als Standard, nachgelesen, Ytong Nachteil: schlechter Schallschutz
- weiter in das Thema eingelesen und dieses Thema hier entdeckt
- Aussagen wie "Fenster 36dB, da spielt die Wand gar keine Rolle" gelesen
- drüber nachgedacht und aus meiner Logik die These aufgestellt, dass die Wand auch dann noch eine Rolle spielt
- der Versuch Informationen darüber zu bekommen ist nicht sooo einfach, daher die These hier reingeschrieben und auch ganz klar nicht als "Wissen" sondern als "These" deklariert. Um generell das Thema Schall mit mehreren Pegeln zu beleuchten einen Rechner gefunden, der den Schall aus mehreren Pegeln berechnen kann - natürlich gaaaaaanz grob - es geht um keine genaue Berechnung, sondern um eine Annäherung an die Realität mit Bitte, bei Sachverstanden, diese These zu berichtigen.

und wie zufrieden sie damit sind.
Beschleunigt das Auto gut oder sehr gut? -> Natürlich sehr gut!
Wie viele Sekunden benötigt das Auto von 0 auf 200km/h? -> 12,4 Sek.
Alles Ansichtssache.. den einen macht Lärm nichts aus, denen fällt vieles gar nicht auf und haben ggf. eh schlechte Ohren. Die anderen hören noch super und sind Ruhe gewohnt.

Du wirst an einem Testsiegerstein keine Freude haben, wenn Dein Bauunternehmer in dessen Verarbeitung weniger geübt ist als in einem anderen, der nur gutes Mittelfeld ist.
Da stimme ich dir auch zu 100% zu.
Ggf. würde ja jedoch ein Bauträger genau aus diesem Grund ausscheiden, oder eben auch nicht.

Bei meiner These, wäre es ja zwar ein Unterschied, welche Wand man einsetzt, jedoch ist der Unterschied viel größer, wenn bei dieser Wand ein sehr schlecht dämmendes Fenster sitzt. Je besser das Fenster dämmt, desto wichtiger wird dann auch eine besser dämmende Wand. Finde ich eben auch logisch nachvollziehbar.

Aktuell kann ich nur raten und nach meinen nicht! fundierten Kenntnissen entnehmen: Standard Fenster -> dickere Wand bringt nur z.B. 1 dB, deutlich besserer Schallschutz beim Fenster -> besser Schallisolierende Wand kann schon etwas bewirken.

Daher: Ich fände fundierte fachliche Aussagen bzw. Berechnungen schon hilfreich, damit ein Bauherr entscheiden kann, welche Wand und welche Fenster er verbauen will bzw. er benötigt.
 
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- Der Bauträger verwendet jedoch 30er Ytong als Standard, nachgelesen, Ytong Nachteil: schlechter Schallschutz
Ein Bauträger ist nur derjenige Bauunternehmer, der Dir ein Bundle aus Haus und Grundstück verkauft. Mein Vater hat schon vor fast vierzig Jahren in einem Porenbetonhaus gewohnt, da war dafür noch die Wandstärke 25 cm modern. Ich habe dort geschlafen wie ein Murmeltier, das Haus stand an einer Ausfallstraßenkreuzung. In meinem Büro direkt über der Werkshalle - ebenfalls aus Porenbeton - war Lärm ebenfalls kein Problem. Das Märchen vom Porenbeton als angeblich geradezu lärmanziehenden Baustoff kenne ich erst, seit ich in Bauforen unterwegs bin. Merkwürdig, nicht ? - taub bin ich weder damals noch heute. Aber was im Internet steht, muß ja stimmen.
 
Wenn dir der Lärmschutz so wichtig ist definier das als Anforderung an deine ausführende Firma.

Möglicherweise findest du ja jemand der sich drauf einlässt.

Es hilft dir ansonsten nicht viel wenn du die Bauteile nach DB Werten ausgesucht hast und dann beim Bau nicht aufgepasst wird.

Eine Lärmbrücke die übersehen wird macht dein Konzept schon wieder zunichte.
 
Aber was im Internet steht, muß ja stimmen.
Wieso unterstellst du so etwas? Bisher hatte ich eine nette und gute Meinung über Beiträge von dir.
Fakt ist, dass Porenbeton allein schlechter Schall dämmt als andere Bauarten. Wie schlecht oder gut und welchen Unterschied es macht - genau da rum geht es doch hier, ob besser Schalldämmende Wände Sinn ergeben bzw. ob und unter welchen Gesichtspunkten man den Unterschied merkt.
Deine Aussage, wo du gewohnt hast mit 25er Porenbeton.. alles schön und gut.. da kann ich nur wieder erläutern, dass jeder ein anderes Empfinden hat.
Die einen sagen "hach wie schön warm" und ich sage zur selben Zeit "boah viel zu heiß ich schwitze wie verrückt". Willst du dich nun hinstellen und fest behaupten, dass eine der beiden Aussagen richtig ist und die andere falsch? Glaube ich nicht.. deine Beiträge, die ich im Forum gelesen habe, wirkten bisher jedenfalls nicht so festgefahren.

Eine Lärmbrücke die übersehen wird macht dein Konzept schon wieder zunichte.
Jop, mit Sicherheit. Die beste Dämmung bringt nichts, wenn die Tür offen steht. Wenn alles zu ist, dann kann man den Unterschied merken und/oder messen.

Für mich schätze ich persönlich ein, dass die 30er Porenbetonmauer ausreichend ist. An eine Hauptstraße/Landstraße/Bundesstraße/Autobahn/Flugverkehrsader ziehe ich nicht, daher werden etwas besser Schall gedämmte Fenster ausreichend sein.

Für andere kann es jedoch durchaus gut zu wissen sein, dass ggf. (Achtung, aktuell eine reine These) auch die Wand ausschlaggebend wird, je nachdem welche Fenster er für den Schallschutz einsetzen will.
 
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