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ᐅ Optimierung des Grundrisses mit vielen Detailfragen


Erstellt am: 12.01.26 21:12

NMarieKH12.01.26 22:12
kbt09 schrieb:

So hast du es aber in deinem Grundriss nicht eingezeichnet. Und so passt es auch nicht gut, weil planoberhalb deiner Speisekammer nur noch 340 cm sind. Davon wären dann 60 cm für die Hochschrankwand, dann ca. 100 cm Gang und dann maximal 180 cm Halbinsel. Und da alles nur Rohbaumaße sind, eher weniger.
Und Stauraum ist da auch eher vernichtend, denn in dieser Kammer soll ja sicherlich ein TK-Schrank Platz haben oder so, also muss der Durchgang dorthin breiter als 60 cm werden und damit ist dann nicht mehr viel Schrankplatz in der Hochschrankwand.

Weiterhin

Überall, wo Schränke für Kleiderbügeltiefe hin sollen, würde ich mindestens 65 besser 70 cm planen. Es ist immerhin nur ein Rohbaumaß, schafft aber dann ausreichend Platz.

Beide Kinderzimmer sollten an beiden jeweiligen Außenwänden ein Fenster haben. Dann kann man auch mal schnell etwas Durchzug produzieren und hat Tageslicht von mind. 2 Seiten.

Das Elternschlafzimmer finde ich überhaupt nicht schön. Links der Tür dürften es ja ca. 310 cm sein. Ich empfinde das Kopfteil vom Bett neben der Eingangstür als sehr unangenehm.
Mir gefällt das mit dem Bett leider auch nicht wirklich, aber es gibt da irgendwie auch keine mir ersichtliche Alternative

Da die Speis 20cm schmäler werden soll, würde man diese zumindest noch für die Länge der Kücheninsel gewinnen
Würdest du für die größere Schrankwand dann empfehlen, die Speis noch etwas länger zu machen?

Also würdest du pro Kinderzimmer 2 Fenster einplanen?
kbt0912.01.26 22:34
Ich schreibe hier nur, was mir am aktuell vorgelegtem Grundriss auffällt.

So grundlegende Sachen wie die Bettposition im Schlafzimmer lassen sich in aller Regel nicht in bestehenden Grundrissen mal eben schnell anpassen, sondern erfordern eine Grundrissumplanung.

Küche ... es gibt da Sonderforen, aber ich bin grundsätzlich ein Fan von "Spülen-/Arbeitsinsel", Kochfeld-Wandzeile und Hochschrankblock mit evtl. Sekundärzeile.
Da ihr einen Keller habt, sehe ich eine Speisekammer als überflüssig an. Die täglich notwendigen Vorräte lassen sich problemlos in einem 60er Hochschrank mit Innenauszügen verstauen. Die Dauervorräte dann im Keller.

Wichtiger für das EG finde ich eine kleine Kammer / Platz für Wischer, Staubsauger usw.

Generell würde ich immer Essen/Kochen zusammen planen und für Wohnen/Lesen/TV eher eine kleine Abtrennung vornehmen. Das sind halt meine Vorlieben, die aber erfahrungsgemäß durchaus viele Lebensentwürfe treffen.

Noch zur Dachform, warum Walmdach?

Und zur Lage .. ich würde eine West/Nordterrasse mit entsprechenden Zugängen planen. D. h. die aktuelle Planungs fürs EG passt so auch nicht besonders. Und irgendwo vielleicht noch einen schönes Plätzchen im Süden/Osten.
NMarieKH12.01.26 22:59
Ohne genaue Maße wäre hier mal eine Umzeichnung der Kinderzimmer (etwas größer als 12m2), mit separatem Schrankraum

Detaillierter Grundrissplan eines Hauses mit Schlafzimmern, Bädern und Fluren.
ypg12.01.26 23:00
Ich gebe mal ein paar Antworten (obwohl)
NMarieKH schrieb:

habt ihr Ideen wie man die Räume im Keller anders anordnen könnte?
Die Wände im Keller haben eine tragende Funktion und kann man nicht so ohne weiteres verändern, ohne dass man dann auch das EG wieder verändert. Der Kellergrundriss ist quasi das Gerüst des Erdgeschosses. Ich wüsste aber nicht, warum man den Keller jetzt verändern müsste. Ist doch ok so, wenn man unbedingt einen Keller haben möchte.
NMarieKH schrieb:

Das Büro könnte vielleicht als Schlafzimmer umfunktioniert werden
Wozu? Ich sehe da 3 x 3: was soll man denn da ein Schlafzimmer draus machen? Wer soll sich denn da drin wohlfühlen? Oder besser gefragt: wer soll sich da drin bewegen?
NMarieKH schrieb:

Türanschläge -> mein Freund würde am liebsten alle Türöffnungen nach außen geben,
Das soll er mal begründen, warum man… aber das wurde schon im anderen Beitrag erwähnt und das war vor einem Monat. Bis jetzt hat er seine Einstellung bezüglich der Unfallgefahr nicht geändert? Hast Du das mal an ihn herangetragen?
NMarieKH schrieb:

Wie würdet ihr weiterhin die Tür in der Garderobe platzieren? Aktuell haben wir auf einer Seite 60cm Platz
Schau mal hier. Hier ist es deutlich beschrieben. 60cm bleiben 60cm.
ypg schrieb:

Das solltet Ihr genau abwägen, da es auf Kosten der Garderobe und des Schrankes geht. Das ist nicht wegzudiskutieren. Ich würde auf eine funktionierende Garderobe nicht verzichten wollen.

Ein Zickzack wäre allerdings in diesem Neben-Flur möglich.
Ich stelle mal Beispiele ein:





NMarieKH schrieb:

Auch mit der Küchensituation bin ich noch nicht ganz zufrieden. Aufgrund des Mangels an Abstellraum im EG würden wir die Speis vermutlich beibehalten
Was die Speis mit dem Raum macht, steht unter anderem hier:
ypg schrieb:

Damit wirst Du recht haben: die gestrichelten Wände scheinen Trägereigenschaften zu haben, die weißen Wände nicht.

Ich denke, damit

liegst Du als DIY-schon ganz richtig. Einen besseren Vorschlag habe ich nicht.

Übrigens hier im Grundriss ganz gut zu erkennen, dass eine eingeschobene Speis meist den Raum leiden lässt. Das sollten sich mal neu Beuherren anschauen, die mit Brechen und Biegen einfach den Küchenraum kaputt planen.
Davon mal abgesehen ist diese Küchennische sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Sie hat keine Wertigkeit. 2,80 ist schon zu klein gedacht, da passen keine 5 60er Schränke nebeneinander. Es ist keine Familienküche. Ein Abstellraum ist hier im Allraum eingefügt, nicht eingeplant. Abstellfläche hat man im Keller, oder der Mop kann auch in den Garderobenschrank. Eine Speis, wie Du sie Dir vorstellst ist a) vorzuplanen, aber b) eh nicht funktionell, nur weil Insta voll damit ist.

Aber jetzt komme ich auf das „obwohl“ von oben: Du hast Deinen Stellenwert hier beschrieben.
NMarieKH schrieb:

ich bin nur die verzweifelte Partnerin, die versucht zu heften ohne wirklich Ahnung zu haben…
Du meinst sicherlich helfen.. allerdings zweifel ich etwas an, dass Deine Hilfe gewollt bzw gewertschätzt wird.

Warum ich frage: zwei Gründe
Grund 1: es ist schon sehr müssig, hier manchmal Bauherren davon zu überzeugen, dass dies und das schlicht blöd ist, falsch gedacht, schlecht umgesetzt oder einfach albern ist. Ich sehe hier überhaupt keine Möglichkeit der Überzeugung über drei Ecken. Mir scheint es, dass Du nicht gefragt wurdest bzw. Dein Wille nicht zählt.
Grund 2: es wird sein Haus. Dir wird nichts gehören. Oder?
NMarieKH schrieb:

– er finanziert das Haus.
..und er wird im Grundbuch stehen.
Gab es eigentlich Grundstück oder Planungen schon, als Ihr schon zu zweit ward?
hanse98712.01.26 23:07
NMarieKH schrieb:

kleiner Balkon am Schlafzimmer

Die dort eingezeichnete Brüstungshöhe 0 wird es in Wirklichkeit nicht geben. Die Dämmung mit Belag im Balkonbereich wird in etwa doppelt so hoch sein als dein Aufbau im Schlafzimmer somit wird eine Stufe raus auf den Balkon entstehen. Natürlich kannst du im OG alles auf Balkonhöhe anpassen, aber dann hat dies Einfluss auf die Treppe und natürlich auch auf die Raumhöhe. Zusatzkosten ergibt dies auch.

Was mich am meisten stören würde, dass die Entwässerung des WCs und des Bads mitten durch den Wohnbereich geht.
NMarieKH12.01.26 23:29
ypg schrieb:

Ich gebe mal ein paar Antworten (obwohl)

Die Wände im Keller haben eine tragende Funktion und kann man nicht so ohne weiteres verändern, ohne dass man dann auch das EG wieder verändert. Der Kellergrundriss ist quasi das Gerüst des Erdgeschosses. Ich wüsste aber nicht, warum man den Keller jetzt verändern müsste. Ist doch ok so, wenn man unbedingt einen Keller haben möchte.

Wozu? Ich sehe da 3 x 3: was soll man denn da ein Schlafzimmer draus machen? Wer soll sich denn da drin wohlfühlen? Oder besser gefragt: wer soll sich da drin bewegen?

Das soll er mal begründen, warum man… aber das wurde schon im anderen Beitrag erwähnt und das war vor einem Monat. Bis jetzt hat er seine Einstellung bezüglich der Unfallgefahr nicht geändert? Hast Du das mal an ihn herangetragen?

Schau mal hier. Hier ist es deutlich beschrieben. 60cm bleiben 60cm.




Was die Speis mit dem Raum macht, steht unter anderem hier:

Davon mal abgesehen ist diese Küchennische sicherlich nicht das Gelbe vom Ei. Sie hat keine Wertigkeit. 2,80 ist schon zu klein gedacht, da passen keine 5 60er Schränke nebeneinander. Es ist keine Familienküche. Ein Abstellraum ist hier im Allraum eingefügt, nicht eingeplant. Abstellfläche hat man im Keller, oder der Mop kann auch in den Garderobenschrank. Eine Speis, wie Du sie Dir vorstellst ist a) vorzuplanen, aber b) eh nicht funktionell, nur weil Insta voll damit ist.

Aber jetzt komme ich auf das „obwohl“ von oben: Du hast Deinen Stellenwert hier beschrieben.

Du meinst sicherlich helfen.. allerdings zweifel ich etwas an, dass Deine Hilfe gewollt bzw gewertschätzt wird.


Warum ich frage: zwei Gründe
Grund 1: es ist schon sehr müssig, hier manchmal Bauherren davon zu überzeugen, dass dies und das schlicht blöd ist, falsch gedacht, schlecht umgesetzt oder einfach albern ist. Ich sehe hier überhaupt keine Möglichkeit der Überzeugung über drei Ecken. Mir scheint es, dass Du nicht gefragt wurdest bzw. Dein Wille nicht zählt.
Grund 2: es wird sein Haus. Dir wird nichts gehören. Oder?

..und er wird im Grundbuch stehen.
Gab es eigentlich Grundstück oder Planungen schon, als Ihr schon zu zweit ward?
also würdest du die 60cm Seite der Garderobe bei 60cm belassen? nicht mal auf 66cm vergrößern?

und wegen der Speis war das schon ein ewiges Hin und Her und das gewinne ich einfach nicht... habe schon versucht, die Küche irgendwie umzuplanen, mit ganz vielen Schränken, mit ganz viel Stauraum, der eine Speis ersetzen soll... (natürlich nur als Platzhalter, aber um es mal vorzuführen)

Schlafzimmer wäre wenn fürs Alter gedacht, möglicherweise mit Garderobe als Ankleide oder eventuell Durchbruch

Das Grundstück hatte er schon abbezahlt als wir zusammen gekommen sind, die Planungen haben gestartet als wir frisch zusammen gekommen sind

Mein Problem ist, dass ich mir aktuell nicht vorstellen kann, wie ich in dem Haus leben soll und versuche es irgendwie zu verbessern... hier will ich ja eigentlich auch nur herausfinden, ob ich nicht im schlimmsten Fall, was schlechter mache, dass davor funktioniert hat.

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