ᐅ Optimierung des Grundrisses mit vielen Detailfragen
Erstellt am: 12.01.26 21:12
ypg13.01.26 18:54
NMarieKH schrieb:
Die Innentüren hat er mir mittlerweile zum Glück abgesegnet (außer Keller und Garderobe)Das ist ja sehr nett von ihm.Im Keller musst man also im engen Flur um die Türblätter herumgehen.
Ich möchte Dich nicht entmutigen, aus Sch** Gold zu fabrizieren zu wollen, in dem Du Fenster "verorten" oder "zentrieren" willst, aber schon mal dran gedacht, dass Dein Freund SEIN Haus baut?
Dein Stellenwert zu Mitspracherecht an einem gemeinsamen Haus ist nicht sehr hoch, noch lese ich das heraus.
NMarieKH13.01.26 20:24
Papierturm schrieb:
Ich frage mich wie viel Möglichkeiten es gibt, hier planerische Schwierigkeiten auszugleichen, da hier ja leider auch ganz stark soziale Faktoren mit rein spielen. (Die gesamte etwas komplexe familiäre Situation, auf die andere ja schon eingegangen sind).
Die mal außen vor gelassen
Ich zitiere mich aus dem alten Thread:
Kurz gegengecheckt:
- Garderobenbereich weiterhin zerteilt.
- Platz für Kinderwagen und co nur, in dem der letzte Rest Garderobe an der Hauseingangstür vollgestellt wird.
- Türen eine permanente Unfallgefahr
- Toilette quasi direkt neben dem Kopfteil des Elternbetts (Schallschutzwand dringend empfohlen...)
- Fensterplanung immer noch schwierig.
- Keller noch drin.
Hiermit komme ich zu meiner ursprünglichen Frage zurück: Wie viel kann dort überhaupt verändert werden?
Ich würde da, wie geschrieben, bei 0 anfangen. Falls nicht möglich, würde ich innerhalb der Kubatur neu planen. Auch kann ich da (weil Österreich) nicht einschätzen, ob im Budget der Keller (insb. auch die ausgebauten Kellerräume) mit drin hängen.
Falls eine Planung bei 0 nicht möglich, so würde ich folgende Sachen durchdenken:
EG:
Falls kein Keller möglich sein wird:
- Eingang etwas nach planlinks verschieben (ca. 50cm).
- Eingang Garage und zweite Eingangstür weg. Dort Gäste-WC hin. (Dringende Empfehlung: Garage dann woanders planen.)
- Büro zu Hauswirtschaftsraum umfunktionieren.
- Garderobenbereich erweitern. Aktuelles Gästebad zu kleinem (!) Büro umwandeln. (damit das alles überhaupt passt muss die Eingangstür verschoben werden).
- Speisekammer streichen. Mini-Speisekammer unter die Treppe planen.
Falls Keller möglich sein wird:
- Garderobe weg, dort Speisekammer hin. Zugang tendenziell nicht über Küche (zu viel Verkehrsfläche); alternativ Zugang nur über Küche (rate ich von ab). Die Mini-Speisekammer in der Küche (ja mehr ein versteckter Schrank mit reduzierter Zugänglichkeit) auch hier entfernen.
- Büro verkleinern, dafür im Eingangsbereich größeren Garderobenbereich schaffen.
OG:
- Toilette zu Abstellraum umfunktionieren.
- Bad neu planen, dass Toilette integriert werden kann. Das wird eng. Allerdings würde ich da eher ein Kniff nutzen und Schrankfläche im Schrankraum sparen, als da die Toilette an der jetzigen Stelle belassen. Der Kniff wäre: Dusche nach planoben rechts packen (also als Ausbuchtung in den jetzigen Schrankraum).
- Fensterplanung komplett überarbeiten.
OG und EG:
- Türen zumeist in den Raum statt in die Verkehrsfläche öffnen lassen.
Generell: Wohnraum im NO bedeutet, dass der in der dunkelsten Ecke des Hauses ist. Daher nochmal mein Votum für "statt versuchen zu verbessern, neu planen", mit folgendem Grundgedanken: Sofern nicht klare grundstücksbezogene Gründe dagegen sprechen, Nutzräume eher in dunkle Bereiche planen. Den Zugang entsprechend einplanen (also den Hund mit dem Schwanz wackeln lassen in der Planung), und damit die Aufenthaltsräume in die helleren Bereiche. Der Unterschied zwischen einem Wohnbereich mit NW vs. NO-Ausrichtung ist gewaltig am Nachmittag / Abend. Und da ist immer noch der Norden mit bei. SW wäre zum Beispiel noch heller. Das braucht man im Wohnbereich nun vielleicht nicht, wäre aber zum Beispiel gut für einen Ess- oder Kochbereich.
Ich meine das absolut nicht böse. Ich stelle mir nur vor, wie viel Geld hier in eine Planung investiert werden könnte, die mittel- und langfristig mit großen Nachteilen im Alltag einher geht. (Insb. die Verletzungsgefahr durch die Türplanung sollte man nicht unterschätzen. Die ist wirklich, WIRKLICH, übel!)Vielleicht für alle ganz interessant zu wissen, der Keller ist mit im Angebot enthalten, wobei jedoch EG und OG schlüsselfertig gebaut werden und der Keller nur belagsfertig (keine Fliesen etc pp)NMarieKH13.01.26 20:26
ypg schrieb:
Das ist ja sehr nett von ihm.
Im Keller musst man also im engen Flur um die Türblätter herumgehen.
Ich möchte Dich nicht entmutigen, aus Sch** Gold zu fabrizieren zu wollen, in dem Du Fenster "verorten" oder "zentrieren" willst, aber schon mal dran gedacht, dass Dein Freund SEIN Haus baut?
Dein Stellenwert zu Mitspracherecht an einem gemeinsamen Haus ist nicht sehr hoch, noch lese ich das heraus.Das ist ja wirklich nett formuliert... aber nein, zum Beispiel haben wir auf mein Anraten hin, auch das Wohnzimmer um 4knapp 5 qm2 vergrößert und dadurch jetzt etwas mehr Gestaltungsfreiheit... er freut sich ja auch über meine Anmerkungen und nimmt so gut wie alles davon an...Wegen der Kellertreppe... man bräuchte dann ja ein Podest direkt hinter der Tür und vor den Treppen, würde das nicht eine komplette Neuplanung der Treppen erfordern?
NMarieKH13.01.26 20:27
Findet ihr das Haus alle wirklich so scheiße? Langsam könnte ich mir schon auch vorstellen, in dem Haus zu leben, auch wenn es natürlich Abzüge hier und da gibt
MachsSelbst13.01.26 20:34
Vorstellen drin zu leben konnte ich mir bisher in jeder Mietwohnung, die ich hatte. Da hat man aber nur eingeschränkt die Wahl und kann ausziehen, wenn es einen zu sehr nervt.
Ein eigenes Haus plant man ja lebenslang zu bewohnen, daher sollte das schon passen möglichst.
Ich finde tatsächlich die größte Klinke ist der Schrankraum. Der ist für Kleiderschränke untauglich. Das ist so, man besucht definitiv eine Reihe 65cm tiefe Kleiderschränke für Kleiderstangen, gegenüber gern 35cm tief.
Naja...und die Kinderzimmer sind etwas klein, geht aber noch...
Ein eigenes Haus plant man ja lebenslang zu bewohnen, daher sollte das schon passen möglichst.
Ich finde tatsächlich die größte Klinke ist der Schrankraum. Der ist für Kleiderschränke untauglich. Das ist so, man besucht definitiv eine Reihe 65cm tiefe Kleiderschränke für Kleiderstangen, gegenüber gern 35cm tief.
Naja...und die Kinderzimmer sind etwas klein, geht aber noch...
NMarieKH13.01.26 20:38
MachsSelbst schrieb:
Was ich mich tatsächlich frage... was wollt ihr in der Ankleide mit 35cm tiefen Schränken? Das ist ok für T-Shirts, Bettwäsche, usw.
Aber doch nicht für Klamotten, Kleider, Anzüge... da braucht es einen 65cm tiefen Schrank.Wir würden in der Garderobe an die kürzere Wand wahrscheinlich nur einen weniger tiefen Schuhschrank geben und ggf. eine SitzbankÄhnliche Themen