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Luftspalt unter dem Kehlbalken

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Da ich hier schon mal bei meiner Frage zum "Estrichblock 'bearbeiten'" Hilfe bekommen habe ... hier meine nächste:
Mein Haus ist Baujahr 1948. Holzbalken-Konstruktion und die Wände sind mit so einer Lehm-Geschiebe-Mergel-Mischung "zusammengebabst".
Meine Frage richtet sich dahingehend auf den Aufbau, dass unter dem Kehlbalken ein 1 - 3 cm großer Luftspalt gelassen wurde. Mit anderen Worten, dieses Haus ist ein "Luftschloss".
Frage: MUSS DIESER LUFTSPALT BLEIBEN????
Ich habe 2016 das Satteldach gedämmt. Habe damals, nach Rücksprache mit dem Dachfolienhersteller ob Dachfolie diffussionsoffen oder nicht, eine 3 cm Hinterlüftung eingebaut. Jetzt bin ich bei den Decken des Untergeschosses und bisher war es so, dass durch diesen riesen Spalt unter dem Kehlbalken der Wind in nord-süd-Richtung oder umgekehrt unter der Dielung, bzw. besser gesagt Decke zum Obergeschoss, durchs Haus fegen konnte. Eine richtige Lehmpackung gab es nur über den Wohnzimmern. Im Übrigen wurde nur mal ein Eimer Bauschutt auf die sogenannten "Lehmstaken" geschüttet.
Meine Überlegung bei dieser Frage, ob der Luftspalt bleiben muss, ist der: HOLZ ARBEITET. Und das sein Leben lang. Ich seh das ja jedes Jahr an unserer Schuppentür draussen. Im Sommer muss ich zwei mal rumschließen, im Winter klemmt sie. Dass Holz "arbeitet" ist mir also bekannt.
Und die Kehlbalken sind nun mal an der Außenluft.
Frage also: Diesen Spalt lassen, wenn ich den Zwischenboden dämme?
Dann pfeift der Wind notfalls halt gegen die Dämmung.
Ich möchte an diesem Haus aber auch nichts kaputt sanieren. WENIGER IST OFT MEHR :) Ein "Niedrigenergiehaus" will ich aus der Hütte auch nicht machen.

Ulrike
 
Ja, muss ich mal sehen.
Im letzten Winter hatte ich als "Notbehelf" ein bisschen URSA-Dämmung reingestopft. Das drückt sich ja, aber als Endlösung weiß ich nicht so recht.
Vielleicht hat mein Sohn noch eine Idee....
 
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Guten Tag liebe Gemeinde,
ich habe eine Frage zu der Geschichte mit den Kehlbalken...
Wir haben vom OG ins DG eine Kehlbalkendecke gewählt und nun sind uns da ein paar Sachen aufgefallen...
Anhand der Bilder wie man sieht, sind unter den Kehlbalken ein Luftspalt.
Mir ist bekannt, dass bei "nicht" tragenden Wänden dies OK sei. Doch wie schaut es bei tragenden Wänden aus..?
Im OG haben wir einige Wände die tragenden sind, jedoch liegt keines der Balken auf der Wand auf! Laut Statik Berechnung sollte dies jedoch so sein.
Stattdessen wurde vom unserem Bauleiter folgende Info an den Rohbauer gegeben..."Unter putz doch mal die Kehlbalken".
Ich als Laie habe keine Ahnung ob es gut oder schlecht ist. Nun hat ein Außen stehender mir gesagt, dass dies reine sch***** ist. Er nannte es auch Pfusch.
Das Unterputze Zeug kann ich mit der Hand abmachen...einfach nicht tragend.

Könnt ihr mir kurz eure Meinung sagen?
 

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