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Holz-Bodenplatte mit Stroh dämmen

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Momentan ist der Gedanke die Dämmung wie eine Zwischensparrung-Dämmung mit Strohballen (die ja an sich über eine hohe Verdichtung verfügen) zu füllen, bzw. zusammenzusetzen.
Was am Dach für mich noch einfacherer erscheint, ist mir bei der Bodenplatte noch etwas ungewiss.
 
Wie wäre denn der Plan?
Wird das Stroh einfach nur "eingefüllt", oder gibt es irgendwelche vorbereitenden Prozesse, durch die es geht?

Es unbehandelt ein zu füllen wäre mir (aus dem Bauch) zu riskant.
Ich denke, es braucht irgendeine Art Flammschutz und eine Verdichtung.
Natürlich braucht es solche vorbereitenden Prozesse und da sind wir dann wieder dort, wo sich die Katze in den Schwanz beißt.
Heutzutage geforderte Baustandards zu erwirklen plus -und das ist der noch größere Anteil daran- unsere eigenen Ansprüche zu verwirklichen ist mit einfachen Baustoffen oft kaum möglich, es sei denn man bereitet sie angemessen auf, was dann meist wieder unökologisch ist.
Daher ist die Frage der Ökologie und Nachhaltigkeit nur äußerst komplex zu beantworten.
Man hat früher Vieles so gebaut und tut es noch heute in einigen Ländern. Dort lebt man aber gezwungenermaßen spartanisch oder sogar ärmlich und Ökologie ist ein Fremdwort. Man nutzt einfach das, was kostenlos vorhanden ist und wenn man friert, zieht man den Mantel an oder wirft ein Stück Holz in den Ofen.
Den Ansatz grundsätzlich finde ich spannend aber das Ergebnis würde mir nicht gefallen.
 
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wenn die Strohballen so eingesetzt werden sollen, wie sie vom Feld kommen, braucht es eine Idee, wie die Lücken gefüllt werden die "übrig bleiben". (soweit ich es weiß machen "Lücken" in einer Dämmung die ganze Dämmung deutlich schwächer)
... und diese Ballen sind nicht feuerhemmend behandelt.
:rolleyes:
 
Im Dach kann man Stroh vielleicht einblasen, ähnlich wie Holzfassern bei der Zwischenparrendämmung.
Außenwände gingen bei Massivholz nur in Platten die auf das Holz aufgeklebt werden.
Bodenplatte, da habe ich wirklich Bauchschmerzen. Feuchtigkeit, Tiere etc. Dann noch die Statik, die Bewährung kann vermutlich kaum in Stroh gelegt und verbunden werden.
 
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