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Gerrit146

Liapor oder Stein auf Stein: Welche Bauweise ist besser

3,80 Stern(e) 6 Votes
Hallo zusammen,

wir sind in Planung unseres Bungalow und unsere Architektin hat gute Erfahrungen mit einem Liapor Bau gemacht. Ihrem Vernehmen nach, ist der Bau recht preiswert und umweltschutz-technisch super. Sie würde nur so für sich bauen.

Ich persönlich kenne diesen Baustoff nicht, scheint aber Leichtbeton mit einer Blähton kugel Beimischung zu sein. Klingt erstmal natürlich und gut.
Ich möchte auf keinen Fall mit Styropordämmung arbeiten und hätte als Laie vll T7/T8 mit Perlite gefüllt vorgesehen.
Geplant ist ein KFW 40+
Bin aber nur Laie und würde gerne weitere Meinungen hören.
Danke euch!
 
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Liapor oder Stein auf Stein: Welche Bauweise ist besser
Mir scheint die Frage insofern falsch gestellt zu sein, wie es Liapor m.W. durchaus in der "Darreichungsform" des Mauersteines gibt. Insofern schiene mir zum Beispiel "Stein auf Stein - Liapor oder Porenziegel oder Porenbeton" ? mehr Sinn zu machen.
Eines meiner Mantren ist, den Stein zu nehmen, den der Bauunternehmer am besten kennt - hier kannst Du sinngemäß auch die Architektin für den Bauunternehmer einsetzen. Wenn Du also mit dieser Architektin bauen willst, rate ich Dir eher zu Liapor als zu KLB oder Bisotherm. Außer, sie schwärmt nur theoretisch davon und hat noch keine Erfahrung.

Woraus besteht denn der Keller, sofern es noch um den dort https://www.hausbau-forum.de/threads/bungalow-geplant-auf-vorhandenem-keller-ideen.33057/ erwähnten geht ?
 
Ich sehe bei dieser Art Stein mit Füllung folgende Probleme:
erstens: Man bohrt hinein undist rasch im Styropor/Kügelchenkern. Das Anbringen schwerer Dinge an der Wand ist nicht so einfach. Spezialdübel und so.
Der Stein wird nass, Wasserschaden, dann ist das Innenfutter auch nass und wird nie wieder trocken. Im Stein Schimmel etc. Wärmedämmung dahin.

Wer ohne WDVS an der Wand bauen will, soll Porenbeton monolithisch nehmen, einfach, preiswert, veralgungssicher, K.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
@Nordlys hat Recht! Es kommt hinzu, dass man sich auf einen ganz speziellen Hersteller festlegt. Porenbeton gibt es von zig Herstellern. Zudem Wandbefestigungen und Durchbrüche kein Problem. Zigfach erprobt!
 
Hallo zusammen,
klingt vernünftig - Porenbeton in 42,5cm dicke würde für eine KFW40(plus) haus reichen, oder?
Danke euch!
PS: Es geht weiterhin um diesen Keller. Dieser besteht aus Perlite gefüllten T7/T8 Steinen.
Edit: laut ytong zB sind es:
U = 0,16 W/(m²K)
48,0 cm Ytong PP 2-0,35 =0,08
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Das hängt nicht nur am Stein, sondern auch an den Fenstern, an Bodenplatte, Technikausstattung. Das muss man rechnen. Der Bauunternehmer sollte das aber einschätzen können. K.
 
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