Kostenschätzung bei Abriss und Neubau.

4,80 Stern(e) 12 Votes
Tags dieser Seite in anderen Beiträgen
Vergiss den Neubau. Der Preis in der ZV wird so unrentabel hoch für einen Abriss und Neubau werden.
Sanierung oder sein lassen.
Bei uns in der Gegend ist genau dass der Fall..

Alte Häuse ohne großen Wert aber auf relativ großen Grundstücken.. zu Preisen von großen Grundstücken + etwas fürs Haus

Ein Freund hat ein ähnlich altes Haus erworben, etwas größer, ca. 160m² + Keller.. Der Keller entspricht nicht dem heutigen Standart und wird rein als Abstellkammer genutzt. Die Sanierung hat ca 125k gekostet jedoch hat sehr viel selbst gemacht, alles was er nicht selbst gemacht hat wurde von entsprechenden Connections ausgeführt. Und dabei wurde nicht überall am Haus angelegt und modernisiert. Da ist noch einiges offen.

Du musst bedenken, für den einen oder anderen mag das Haus "bewohnbar" sein. Jener ist evtl. bereit etwas mehr zu bezahlen.

Wenn die Immobile unterm Grundstückspreis weg geht, wäre Meiner Meinung nach eine Neubau denkbar.. Falls es so ist, wie oben beschrieben dann kommt nur die Sanierung in Frage alles andere ist nicht klug.

Allerdings rechne ich beim Keller mit dem größtem Problempotential. Hinter dem Grundstück beginnt ein Naturschutzgebiet mit einer Feuchtwiese
Der Gutachter spricht von „erheblichem Sanierungsbedarf“ geht da aber nicht weiter drauf ein. Nach den Fotos und dem was ich von außen sehen kann, wurde seit dem Anbau in den 70ern nichts mehr groß an dem Haus gemacht, aber es sieht nicht aus „als ob es bald zusammenfällt“.
Allerding hört sich dass nach Abriss an. Ich würde nur so viel bieten, dass ein Abriss + Neubau im wirtschaftlichen Rahmen liegt.

Es sei, du hast Nerven wie die Leute auf einem deutschen TV Sender, bei dem Abrissobjekt "bewohnbar gemacht werden".:D
 
Das Haus von 1960 hat eine Größe von 9,30 x 9,30. Vollunterkellert und ein Satteldach. Wohnfläche etwa 120 qm [...]
So, falls ich euch nicht völlig verloren habe, meine Fragen:
Du weißt ja recht viel mehr, als man nur so von außen sehen kann. Auf öffentlichem Grund stehend und ohne Hilfsmittel (Leitern etc.) darfst Du auch ein fremdes Haus fotografieren. Das hälfe den MitdiskutantInnen schon erheblich bei einem ersten eigenen Eindruck. Was läßt Dich befürchten, das Haus könne baufällig sein ? (wir haben hier mehrere Projekte im Forum, aus 195X und 196X, da erinnere ich keine Katastrophen). Ich erwarte: einen Betonkeller, Holzdecken, Einfachverglasung, Öl oder Nachtspeicher, eine Dachschräge die "EnEV" noch nicht einmal schreiben kann und natürlich Körperpflege- statt Wellnessbad.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
Allerding hört sich dass nach Abriss an. Ich würde nur so viel bieten, dass ein Abriss + Neubau im wirtschaftlichen Rahmen liegt.

Es sei, du hast Nerven wie die Leute auf einem deutschen TV Sender, bei dem Abrissobjekt "bewohnbar gemacht werden".:D
Eher nicht. Wir wohnen hier in einem Neubau mit gleicher Größe. Wesentlich verschlechtern möchten wir uns da natürlich auch nicht.
Reizvoll ist für uns wirklich die Lage.

Und ja, deine Idee mit unserem Höchstgebot wäre auch unsere. Dann wäre es „egal“ ob sich hinterher rausstellt ob eine Sanierung machbar ist. Auch wenn wir das Haus so vermutlich nicht bekommen.
 
Du weißt ja recht viel mehr, als man nur so von außen sehen kann. Auf öffentlichem Grund stehend und ohne Hilfsmittel (Leitern etc.) darfst Du auch ein fremdes Haus fotografieren. Das hälfe den MitdiskutantInnen schon erheblich bei einem ersten eigenen Eindruck. Was läßt Dich befürchten, das Haus könne baufällig sein ? (wir haben hier mehrere Projekte im Forum, aus 195X und 196X, da erinnere ich keine Katastrophen). Ich erwarte: einen Betonkeller, Holzdecken, Einfachverglasung, Öl oder Nachtspeicher, eine Dachschräge die "EnEV" noch nicht einmal schreiben kann und natürlich Körperpflege- statt Wellnessbad.
Nun ja, auf die öffentlich einsehbaren Unterlagen hatte der Gutachter Zugriff. Grundriss und Querschnitt sind mir also bekannt.

Die Befürchtung, dass das Haus baufällig sein könnte setzt sich zusammen aus der Gutachterbemerkung „erheblicher Sanierungsbedarf, der Tatsache das ich in der Gegend in den letzten Jahren einige Neubauten bzw. Sanierungen aufs Mauerwerk runter gesehen hab (ich komme da halt seit 6 Jahren regelmäßig vorbei) und der hinterm Grundstück beginnenden Feuchtwiese, die ich in ihren Auswirkungen auf einen Keller der 60er Jahre nicht einschätzen kann.

Vielleicht ist das Haus auch einfach typisch für 1960 und braucht nur die „übliche Sanierung“. Das wäre der beste Fall. Da möchte ich halt nur nicht drauf Wetten, sondern auch für den schlechtesten Fall gewappnet sein.

Ein Foto kann ich machen...sobald die Quarantäne meiner Tochter vorbei ist.
 
Oben