Kostenschätzung bei Abriss und Neubau.

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@Juniper
Falls es dir zur Einordnung hilft: Wir reißen gerade ein ca. 250gm grosses, teilunterkellertes Haus aus den 20ern ab. Die halbwegs seriösen Angebote begannen bei ca. 30T Euro für Entkernung, Abbruch und Entsorgung, das höchste lag bei ca. 42T Euro.

Ein großer Teil davon (ca. 10T) sind Entsorgungskosten. Das Haus ist ungedämmt und auch Schadstoffe wie Asbest sind aufgrund des Alters des Hauses nahezu keine verbaut. Bei einem Haus aus den 60ern ist die Wahrscheinlichkeit, dass Asbest verbaut ist, vermutlich deutlich höher, womit dann auch die Entsorgungskosten deutlich höher ausfallen könnten.
Danke, das ist tatsächlich hilfreich. Asbest ist ein gutes Stichwort. Ich muss mich mal kundig machen, ab wann das regelmäßig verwendet wurde.
 
Es ist verklinkert, was ja auch etwas teurer ist.
Das spricht nicht zuletzt auch gegen die Befürchtung eines billigen Aufbaus.
Über die Bauart kann ich leider nicht viel mehr sagen. Die Wanddicke im Plan mit einem Lineal auszumessen ist vermutlich etwas zu ungenau?
Ja. Verklinkert wird es wohl so etwas an 40 cm sein: 25 cm Ziegel noch im alten Reichsformat (bis in die 50er Jahre), vermutlich "monolithisch" mit den Klinkern hochgemauert. Das wären dann 38 cm.
 
Ja. Verklinkert wird es wohl so etwas an 40 cm sein: 25 cm Ziegel noch im alten Reichsformat (bis in die 50er Jahre), vermutlich "monolithisch" mit den Klinkern hochgemauert. Das wären dann 38 cm.
Oder auch 24er Bims und 12er Hochlochziegel ("roter Klinker") direkt dran gesetzt. So ist meine neue Hütte mit dann 36,5er Wand gebaut (aus Mitte 60er). Egal wie, auf jeden Fall schon mal nicht schlecht für das Baujahr.
 
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Kurzes Update:
Der Gerichtstermin ist zunächst einmal angesagt. Ob wegen Corona, oder weil sich der Schuldner noch mit der Bank geeinigt habt konnte ich bisher nicht herausfinden. Mal sehen.
 
Ich lese das Thema erst jetzt wegen Deines aktuellen Beitrages, habe aber natürlich den Eingangsbeitrag gelesen und bin völlig irritiert:
dass man immer mal wieder ein Auge in seiner Umgebung auf Häuser etc. hat, kann ich nachvollziehen.
Aber Du planst jetzt echt, das Haus, welches Du immer bewundert hast, eventuell abzureißen? Obwohl Du mit Deiner jetzigen Wohnsituation glücklich bist?
Vielleicht sollte man einfach das Schicksal ruhen lassen? Du wirst doch letztendlich „nur“ die Wohnsituation wechseln und nicht unbedingt verbessern... ggf mit Abriss des Schwarms/Traums realistisch ins Auge schauen, dass man Traum/Bewunderungen auch mal ablegen soll, weil die meist recht rosarot und unrealistisch betrachtet werden (ist ja irgendwie so, wie Teenager sich verknallen in Erwachsene oder Sänger, Schauspieler)

also, ich würde mir da An Deiner Stelle mal Gedanken drüber machen... ob es das alles Wert ist und man das bekommt, was man wollte bzw. ob man das jetzt noch will, was man früher wollte.
Jetzt haben wir durch Zufall festgestellt, dass „das Haus“ was ich seit etwa 6 Jahren bewundere zwangsversteigert wird.
Ich bin vollkommen „raus“ bei dem Thema Kosten eines Neubaus.
Wir haben vor etwa 7 Jahren ein Reihenendhaus gebaut und sind damit, bis auf die üblichen Kleinigkeiten glücklich.
 
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