Kostenschätzung bei Abriss und Neubau.

4,80 Stern(e) 12 Votes
Kannst du die Bauart eingrenzen? Es könnte einerseits noch etwas aus Art den 50er sein, wo Mangel herrschte und Kriegsheimkehrern etc. möglichst schnell und billig Wohnraum geschaffen werden musste (vgl. Siedlungshaus). Dann ist oft die Substanz abrisswürdig, weil Materialqualtät, Ausführung etc. keine wirtschaftliche Sanierung erlauben.
Oder es ist bereits hochwertiger Bau für damalige Zeit, was man an z. B. an Wanddicken, Betondecken, Fußbodenbelag, Heizungsart sieht.
Bekommst du raus, für wen damals das Wohngebiet erbaut wurde? Arbeiter, Versehrte ider eher zur Ansiedlung von Ärzten und Ingenieuren zum Wiederaufbau?

Und wenn es das zweite ist, dann wenig Sanierung sogar gut sein. Weniger problematische Sanierungsprodukte der 70/80er und einfacher Rückbau für Ersatz.
 
Bestellen Sie jetzt kostenlos Hauskataloge, Smarthome-Info
@Juniper
Falls es dir zur Einordnung hilft: Wir reißen gerade ein ca. 250gm grosses, teilunterkellertes Haus aus den 20ern ab. Die halbwegs seriösen Angebote begannen bei ca. 30T Euro für Entkernung, Abbruch und Entsorgung, das höchste lag bei ca. 42T Euro.

Ein großer Teil davon (ca. 10T) sind Entsorgungskosten. Das Haus ist ungedämmt und auch Schadstoffe wie Asbest sind aufgrund des Alters des Hauses nahezu keine verbaut. Bei einem Haus aus den 60ern ist die Wahrscheinlichkeit, dass Asbest verbaut ist, vermutlich deutlich höher, womit dann auch die Entsorgungskosten deutlich höher ausfallen könnten.
 
Kannst du die Bauart eingrenzen? Es könnte einerseits noch etwas aus Art den 50er sein, wo Mangel herrschte und Kriegsheimkehrern etc. möglichst schnell und billig Wohnraum geschaffen werden musste (vgl. Siedlungshaus). Dann ist oft die Substanz abrisswürdig, weil Materialqualtät, Ausführung etc. keine wirtschaftliche Sanierung erlauben.
Oder es ist bereits hochwertiger Bau für damalige Zeit, was man an z. B. an Wanddicken, Betondecken, Fußbodenbelag, Heizungsart sieht.
Bekommst du raus, für wen damals das Wohngebiet erbaut wurde? Arbeiter, Versehrte ider eher zur Ansiedlung von Ärzten und Ingenieuren zum Wiederaufbau?

Und wenn es das zweite ist, dann wenig Sanierung sogar gut sein. Weniger problematische Sanierungsprodukte der 70/80er und einfacher Rückbau für Ersatz.
Verlässlich nicht, abschätzen ja:

Das Wohngebiet ist gegenüber eines großen Krankenhaus. Ich vermute, es wohnte zu Anfang viel Personal dort.
Im Wohngebiet selbst gibt es verschiedene Abschnitte, (Wohnungen, Doppelhäuser mit schmalen langen Grundstücken und Gemüsegärten und Einfamilenhäuser).
Das Haus um das es geht ist ein Einzelhaus, dass mit 120 qm plus Anbau „relativ“ groß ist im Vergleich. Es ist verklinkert, was ja auch etwas teurer ist.
Meine Einschätzung wäre also: nicht grad die Chefarzt Villa, aber auch keine Arbeiterbehausung.

Über die Bauart kann ich leider nicht viel mehr sagen. Die Wanddicke im Plan mit einem Lineal auszumessen ist vermutlich etwas zu ungenau?

Der 70er Jahre Anbau ist übrigens der Teil des Hauses der mir wirklich nicht gefällt und mich zweifeln lässt, ob ich das Haus wirklich möchte.
Es handelt sich um einen 4x5 m grossen, unterkellerten Raum, der wie ein Fremdkörper an den Baukörper angehängt wurde.
 
Oben