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ᐅ Ikea Metod Hängeschränke sicher an unterschiedlichen Wandarten montieren

Erstellt am: 21.05.21 18:27
M
Maiapra
M
Maiapra
21.05.21 18:27
Hallo zusammen,

ich plane, mehrere IKEA Metod Hängeschränke in meiner Küche zu montieren. Nun stellt sich mir die Frage, wie ich diese sicher an verschiedenen Wandtypen befestigen kann. Bei mir zu Hause gibt es eine Mischung aus Betonwänden im Küchenbereich und abgehängten Rigipswänden im angrenzenden Esszimmer, an denen ich ebenfalls Schränke anbringen möchte.

Meine Hauptsorge ist die sichere Befestigung:
- Welche Dübel oder Befestigungsmaterialien sind für Betonwände am besten geeignet?
- Wie sieht es bei Rigipswänden aus, damit die Hängeschränke dauerhaft halten und keine Gefahr besteht, dass sie sich lösen?
- Gibt es spezielle Techniken oder Tipps, wie man die Last am besten verteilt?

Außerdem interessiert mich, ob es spezielle Montagerahmen oder Zubehör von IKEA gibt, das empfohlen wird, um die Installationen zu stabilisieren, oder ob man besser auf Drittanbieterprodukte setzen sollte.

Ich freue mich auf Tipps, Erfahrungen oder auch verlässliche Empfehlungen, wie man die Metod Hängeschränke an unterschiedlichsten Wandarten sicher montieren kann.
S
SUBEN60
21.05.21 19:14
Bei Betonwänden empfehle ich Schwerlastdübel aus Metall, z.B. Spreizdübel oder Bolzenanker, da sie hohe Traglasten garantieren. Wichtig ist, mindestens mit 8 mm Dübeln zu arbeiten und die Bohrlöcher sauber zu entstauben.

Für Rigipswände ist die Situation deutlich sensibler: Hier können nur spezielle Hohlraumdübel oder Kipplaschen verwendet werden. Die Tragfähigkeit ist aber von der Plattenstärke und dem dahinter liegenden Material abhängig.

Das Gewicht der Hängeschränke (meist um die 20-30 kg pro Schrank, ohne Inhalt) erfordert auf Rigips unbedingt die Verwendung einer zusätzlichen Holzlatte oder eines Montagerahmens, der an tragfähiger Wandfläche oder an der Decke befestigt wird, um die Last besser zu verteilen.

IKEA selbst bietet keinen speziellen Montagerahmen an; hier sind Drittanbieterprodukte oder individuell angefertigte Unterkonstruktionen sinnvoll.

Grundsätzlich empfehle ich, immer zuerst die Wandbeschaffenheit zu prüfen (mit einem Leitungs- oder Baustoffscanner) und den Raum für die Dübel komplett zu sondieren, bevor mit der Montage begonnen wird.
B
BAUEVA
22.05.21 08:32
SUBEN60 schrieb:
Für Rigipswände ist die Situation deutlich sensibler: Hier können nur spezielle Hohlraumdübel oder Kipplaschen verwendet werden.

Das sehe ich so, will aber ergänzen, dass es hier durchaus auch auf die Qualität der Dübel ankommt. Billige Hohlraumdübel kann man oft vergessen, die halten selten, vor allem bei dynamischen Lasten, wie etwa vom Öffnen und Schließen der Schränke.

Außerdem wäre die Nutzung einer Verstärkung mit einer stabilen Holzlatte oder besser gleich eine Metallleiste empfehlenswert, die an tragfähigen Stellen befestigt wird, am besten über mindestens zwei bis drei Wandbefestigungspunkte.

Ob Ikea dafür Zubehör bietet? Mir ist nichts bekannt, weshalb sich ein maßgeschneiderter Holz-/Metallträger anbietet.

Noch eine Anmerkung zur Lastverteilung: Wenn du mehrere Schränke nebeneinander aufhängst, macht es Sinn, sie auch horizontal mechanisch miteinander zu verbinden, um die Last auf mehrere Befestigungspunkte gleichzeitig zu verteilen.

Eine einfache Tippfehler-Montage reicht bei unterschiedlichen Wandarten nicht aus, denn die Kombination aus Beton und Rigips erfordert unterschiedliche Befestigungsmethoden, wie gesagt mit ausreichend Sicherheitsreserve.
D
dunitan
22.05.21 09:45
Gerne gebe ich einige detaillierte Tipps zum Thema:

Zu Betonwänden: Es ist wichtig, dass du nicht nur Dübel passend zur Belastung nimmst, sondern vor allem auch den Untergrund prüfst auf Risse oder poröse Stellen, die eine Befestigung erschweren. Bei massiven Beton ist das kein Problem, bei älteren Betondecken solltest du mit einem geeigneten Bohrer und eventuell mit einer Injektionsmörtel-Technik arbeiten, um die Verankerung zu optimieren.

Zu Rigipswänden: Da Rigipsplatten allein nicht die nötige Tragfähigkeit haben, empfehle ich generell, die Befestigung immer an dahinterliegenden Holz- oder Metallständern vorzunehmen. Hierfür kannst du einen Ständersuchgerät nutzen.

Wenn das nicht möglich ist, dann bieten sogenannte Metalldübel (wie z. B. Metalldrehdübel) eine bessere Lastaufnahme als einfache Kunststoff-Hohlraumdübel. Die Montage eines zusätzlichen Montagerahmens aus Holz kann die Verteilung der Last über mehrere Punkte ermöglichen und reduziert das Risiko von Beschädigungen erheblich.

Zum Thema IKEA Zubehör: Tatsächlich gibt es keine spezialisierten Montagesysteme bei IKEA für unterschiedliche Wandtypen. Deshalb empfiehlt sich die Ergänzung durch handelsübliche professionelle Montagematerialien aus dem Baumarkt.

Abschließend: Sicherheit geht vor, vor allem bei Hängeschränken. Ich würde eher einen Schritt mehr in der Vorbereitung und Montage investieren, damit die Schränke auch über Jahrzehnte halten.
B
BAUEVA
23.05.21 07:38
dunitan schrieb:
Wenn das nicht möglich ist, dann bieten sogenannte Metalldübel (wie z. B. Metalldrehdübel) eine bessere Lastaufnahme als einfache Kunststoff-Hohlraumdübel.

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, insbesondere bei Küchenmöbeln, die im Alltag häufig geöffnet und geschlossen werden.

Ich würde außerdem empfehlen, bei Rigipswänden die Kombination aus einer Holzlatte an der Wand und Metalldrehdübeln zu verwenden, um die Kräfte deutlich zu reduzieren.

Zudem noch ein Tipp für Maiapra: Die Schränke bei der Montage so anzuordnen, dass möglichst viele Befestigungspunkte auf massiven Wandabschnitten sitzen, also Rigipsabschnitte mit Ständern dahinter, erhöht die Sicherheit ungemein.

Hat jemand hier Erfahrungen mit dem Einsatz von Injektionsmörteln in Beton für diese Schrankmontagen? Ich habe gehört, dass sie die Tragkraft erhöhen und Vibrationen entgegenwirken?

Das wäre gerade bei älteren Wänden interessant.
M
Maiapra
23.05.21 12:10
BAUEVA schrieb:
Hat jemand hier Erfahrungen mit dem Einsatz von Injektionsmörteln in Beton für diese Schrankmontagen?

Danke für den Tipp. Ich habe bislang mit Injektionsmörtel noch keine Erfahrung, aber das klingt sehr interessant, gerade für die Bereiche mit Betonwand. Kann das auch bei älteren Altbau-Betonwänden benutzt werden, die teilweise etwas porös wirken?

Zum Thema Rigips: Ich werde auf jeden Fall einen Ständersucher nutzen und versuchen, beim Montieren die Last möglichst gut auf mehrere Stellen zu verteilen. Eure Hinweise zur Kombination von Holzlatte und Metalldrehdübeln sind sehr hilfreich.

Habt ihr Tipps, wie man praktisch und sicher die horizontale Fixierung zwischen mehreren Schränken realisiert? Ich habe gelesen, dass manche die Verbinder aus dem Schrankbriefkasten-Bereich nutzen, aber ob das hält?

Danke allen schon mal für die sehr ausführlichen und fachlich fundierten Beiträge.
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