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jonathonne05.10.22 18:23Hallo zusammen, ich habe ein IKEA Malm Bett, das leider beim Sitzen gelegentlich quietscht. Das Geräusch ist ziemlich lästig und entsteht scheinbar nicht beim Liegen, sondern nur wenn ich mich auf die Bettkante setze oder leicht darauf wippe. Das Bett ist einigermaßen fest montiert und alle Schrauben sind nachgezogen. Gibt es bewährte Tipps, was man tun kann, um das Quietschen zu beseitigen? Ich vermute, dass es mit den Metallverbindungen oder den Lattenrosten zu tun hat, aber ich möchte keine Teile einfach wild austauschen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann konkrete Lösungsvorschläge bieten, wie man das Quietschen dauerhaft abstellen kann? Danke im Voraus!
Ich frage mich ja immer, warum so viele Leute gleich auf eine komplett neue Lösung drängen, wenn ein bisschen WD-40 oder Graphitpulver schon Wunder wirken könnte.
Manchmal lohnt es sich auch, eine dünne Lage Filz oder Moosgummi zwischen Kontaktflächen einzuklemmen, statt gleich die ganze Konstruktion auseinanderzunehmen.
Oder, und das ist nur mein persönlicher Favorit, einfach das Bett mal kurz auseinanderreißen, alle Holzteile anschleifen, öl oder lack an rauen Stellen auftragen und alles dann neu zusammenbauen. Wird dann zwar ne Aktion, aber danach ist Ruhe.
Ich finde, dem Problem mit dem bekannten IKEA-Malms ist zu einfach zu begegnen, indem man „Ikea halt“ murmelt und darauf hofft, dass es von selbst verschwindet ;-)
jonathonne schrieb:Aber hast du auch schon mal wirklich jede Verbindung kontrolliert? Häufig sitzt das Quietschen ja genau an der Stelle, wo zwei Holzplatten sich gegeneinander reiben oder eine Metallverbindung minimal locker ist.
Das Bett ist einigermaßen fest montiert und alle Schrauben sind nachgezogen.
Manchmal lohnt es sich auch, eine dünne Lage Filz oder Moosgummi zwischen Kontaktflächen einzuklemmen, statt gleich die ganze Konstruktion auseinanderzunehmen.
Oder, und das ist nur mein persönlicher Favorit, einfach das Bett mal kurz auseinanderreißen, alle Holzteile anschleifen, öl oder lack an rauen Stellen auftragen und alles dann neu zusammenbauen. Wird dann zwar ne Aktion, aber danach ist Ruhe.
Ich finde, dem Problem mit dem bekannten IKEA-Malms ist zu einfach zu begegnen, indem man „Ikea halt“ murmelt und darauf hofft, dass es von selbst verschwindet ;-)
Interessant. Allerdings würde ich anmerken, dass WD-40 zwar kurzfristig hilft, aber dessen Öl Rückstände langfristig Staub anzieht, was neue Geräusche verursachen kann.
Zum Thema Schrauben: Es ist korrekt, dass das feste Anziehen wichtig ist, aber bei Holzverbindungen besteht das Problem oft darin, dass das Holz mit der Zeit arbeitet und sich minimal verzieht oder schwingt. Das erzeugt Spannung an den Verbindungen, die wiederum quietschen.
Eine dauerhafte Lösung kann also auch bedeuten, die Kontaktflächen mit z.B. Teflonband zu entkoppeln oder Filz einzusetzen, wie Lamar vorgeschlagen hat.
Hat jemand schon mal systematisch getestet, welche Verbindung genau das Quietschen erzeugt? Gibt es Erfahrungswerte zu problemlosen Alternativen für die MALM-Bettgestell-Mechanik?
Lamar schrieb:Graphitpulver ist allerdings eine bessere Alternative, da es trockenschmiert.
ein bisschen WD-40 oder Graphitpulver schon Wunder wirken könnte.
Zum Thema Schrauben: Es ist korrekt, dass das feste Anziehen wichtig ist, aber bei Holzverbindungen besteht das Problem oft darin, dass das Holz mit der Zeit arbeitet und sich minimal verzieht oder schwingt. Das erzeugt Spannung an den Verbindungen, die wiederum quietschen.
Eine dauerhafte Lösung kann also auch bedeuten, die Kontaktflächen mit z.B. Teflonband zu entkoppeln oder Filz einzusetzen, wie Lamar vorgeschlagen hat.
Hat jemand schon mal systematisch getestet, welche Verbindung genau das Quietschen erzeugt? Gibt es Erfahrungswerte zu problemlosen Alternativen für die MALM-Bettgestell-Mechanik?
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