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ᐅ Heinz von Heiden Erfahrungsbericht 2015-2016 Bungalow BW


Erstellt am: 12.03.16 10:26

fach1werk16.09.16 15:25
Zwei wundervolle Wochen...
Unser Fliesenleger hat gearbeitet und weil das Vertrauensverhältnis ungetrübt war, konnten wir uns zurücklehnen und mal den Bau aus den Augen lassen. Es war fast wie Urlaub. Seine Arbeit ist gut, wir freuen uns dran. Er war termintreu und hat alle Absprachen beherzigt.
Ich musste mich nur energisch gegen den Wunsch von Bauleitung und Elektriker stemmen, ich möge (als Wandmalerin mit Verwaltungskenntnissen) die Elektrik vorab förmlich abnehmen, sonst wars ruhig an der Front.

Wir luden uns unsere Enkel ein. Wir waren in einer Höhle, sind zusammen geklettert und haben am Lagerfeuer Stockbrot gebacken. Ich war mit einer Freundin am Badesee, wir haben die Beine ins Wasser getaucht und stundenlang geratscht. Es war einfach prima und ich konnte mich mal in Ruhe sortieren.

Heute tauchte ich wieder ins Baugeschehen ein, denn nun ist unsre Schonfrist vorüber und unsre Bauleitung macht weiter. Ich telefonierte mit dem Sanitärinstallateur, der nachfolgend kommen muss, eigentlich nur wegen einer Duschabtrennung. Ich hatte gedacht, er müsse direkt hinterher eingetaktet sein. Er war nicht terminiert und suchte sich nun den nächsten Monatswechsel zum Weitermachen aus. Damit überraschte ich dann die Bauleitung, damit diese auch informiert ist. Wie soll sie sonst leiten?

Unser Gartenbauer ist termingerecht vor Ort und hat die Arbeit aufgenommen. Mein Mann begleitet diesen Auftrag, weil das ein großer Einzelposten ist.

Der Lieferant unserer Eichendielen klopft ein weiteres Mal energisch an, wann er nun endlich das längst eingelagerte Holz los wird und ich beschwichtige.

Ich warne den MA von Heinz von Heiden vor, den unsere Bauleitung immer zwecks Klärung anzusprechen versprach ohne es umzusetzen. Bei der Abnahme komme das Gespräch hundertprozentig darauf, dass die Entwässerungsrohre nach vorne verlegt hätten werden sollen und diagonal verlegt wurden, also eines nach ganz hinten.Er möge sich seinen Standpunkt überlegen. Die erstaunliche Auskunft ist, dass sie das ganz prinzipiell diagonal machen und nicht davon abweichen. Sei vertraglich etwas Anderes versprochen, so sei die Klärung Sache der Anwälte. Schon cool.

Ich errechne den finanziellen Schaden, der bei Estrichtrocknung dadurch entstand, dass der Heizungsbauer vor Einbau eines Brenners abgezogen wurde und eine Notheizung mit Strom brachte. Es entstanden Mehrkosten von 23 ct/kwh bei rund 200 kwh pro Tag. Das werde ich bei der Abnahme in Ansatz bringen.

Als möglicher Übergabetermin wird momentan Mitte Oktober gehandelt, es fehlen noch diese Arbeiten:
- die basisdemokratische Elektroinstallation auf diktatorische Wünsche umstellen
- die Endmontage der Sanitärgegenstände
- die Innentürenmontage.
Das könnte in einer Woche durch sein, wenn man vorgeplant hätte, so dauert es einem Monat sofern man überhaupt einen Zeitpunkt nennen möchte.

Viele Grüße

Gabriele
fach1werk22.09.16 07:32
Schon wieder eine Woche um, auf der Baustelle war es friedlich, die durch die Verzögerung entstandenen Schwierigkeiten treten deutlich zu Tage.

Am vergangenen Freitag als mein Mann nach den Gala-Bauern schaute, kam ein Elektriker und machte an alle Kabel Fassungen mit Glühbirnen. Das lohnte sich, denn es fanden sich noch mehr seltsame Dinge als wir bei unseren Stichproben gefunden hatten. Schließlich traf sich am Dienstag die Bauleitung mit dem Elektrikermeister und dieser demonstrierte der Bauleitung die Funktion mittels der eingesetzten Glühbirnen. Erstes Gespräch kurz vor Arbeitsbeginn des Elektrikers war der 07.06.16 und schon am 20.09.16 konnte der Elektriker weitestgehend fertig melden. Immerhin dreieinhalb Monate. Wir haben gelernt, dass sich nicht Geduld sondern Fristsetzungen lohnen. Wir haben uns dieses Instruments zu spät bedient. Ich glaube, nun fehlt noch etwas in Zusammenhang mit den Solarmodulen, aber das überreiße ich nicht. Und die Wechselschaltung in der Garage ist immer noch unbrauchbar.

Von Heinz von Heiden baute diese Woche niemand, die Termine waren ja nicht gelegt gewesen.

Ein schöner Termin wartet am Wochenende auf uns: In Illertissen im Allgäu gibt es die Staudengärtnerei Gaissmayer. Diese führt ein ungewöhnlich breites und tiefes Sortiment an Gräsern für jede Lebenslage, viele davon in naturnaher statt hochgezüchteter Form, außerdem durch das Klima bereits gut abgehärtet. Das gibt pflegeleichte Rabatten in denen man winters auch noch etwas fürs Auge findet. Orientiert haben wir uns in einem wissenschaftlich betreuten Schaugarten, dem Hermannshof in Weinsberg. Dort wurden mehrere pflegearme schön anzusehende Mischungen für Präriegräser und für verschiedene Wuchsbedingungen erarbeitet. Das Sortiment gibts wirklich nicht überall und es ist genau die richtige Zeit: Wenn andere Gartenformen schon beginnen zu herbsteln sind Gräser grade richtig in Hochform.

Viele Grüße Gabriele
fach1werk22.09.16 21:53
...Weinheim, nicht Weinsberg...
fach1werk25.09.16 12:03

Dunkles Badezimmer mit grauen Steinwänden, Holzdielenboden und Badewanne rechts, Fenster hinten

Wandfliesen aus grauem Stein mit tealfarbenen Segmenten und Sanitärventil
fach1werk29.09.16 07:52
Heute hat unsre Baugenehmigung Geburtstag, sie ist heute ein Jahr alt.

Wir haben Mutterboden übrig, aber wer ihn nimmt, muss den Lagerort gradeziehen und fräsen und auch Höhen messen können, damit er nicht zu viel wegnimmt. Zwar gartenbaulich höchst erforderlich liegt er trotzdem dem Lagerplatzeigentümer zu hoch und dieser bevorzugt das alte Niveau. Wir haben diesen Boden die ganze Bauzeit gehütet, er ist langjährig unverdorben und fruchtbar. Ich kümmere mich und lade ein Foto hoch.

Heute holen wir die bestellten Biofarben ab. Wenn nur nicht die Kaseingrundierung mit dem Pinsel aufgetragen werden müsste. Die Herstellerzustimmung zur Andickung mit ein wenig Methylcellulose wurde zurückgezogen. Mir wird das Kasein bis in die Arbeitsschuhe laufen...Und es riecht auch genau so wie es heisst. Es ist wie mit den Kalkfarben, hat man sie erst mal dran, sind sie prima.

Ich organisiere den Stahl für die Pergola, die Fundamente stehen, und stimme den Bau mit der Nachbarin ab. Sie wünscht sich Ähnliches, da kann man Lieferanten und Ideen doch problemlos teilen.

Der Küchenaufbau zickt ein wenig. Nicht nur, dass wir gar keinen Übergabetermin haben, es ist auch noch eine neuwertige nicht neue Küche. Wir haben sie eingelagert und müssen nun einen Küchenmonteur finden. Advent ist Primetime bei Küchen, der Jahreshöhepunkt, und darauf steuern wir zu. Entsprechend fällt der Rücklauf meiner Anfragen aus.

Wiedermal ist es Zeit für einen Kassensturz, es war bis auf die Ausreißer im Tief- und Erdbau gut. Das sind allerdings keine Peanuts. Im gesamten Tief-und Erdbau wurde mit uns vorab ein Bruchteil dessen kommuniziert was dann anfiel, das haut richtig rein. Das ist ein Bereich, den Heinz von Heiden nicht mitliefert. Was sie dort vorab Verkaufsfreundliches kommunizieren, müssen sie nachher nicht selbst einlösen.

Viele Grüße Gabriele
fach1werk02.10.16 09:08
Endlich produktive Arbeit!

Die Bauleitung hat uns in Kenntnis gesetzt, dass wir ab sofort Eigenleistungen ausführen dürfen, sogar einziehen, ohne dass dies eine Abnahme bedeutet. Ich schließe daraus, sie kommen nicht so bald zur Schlussabnahme und zur Übergabe, das Geburtstagsgeschenk zur einjährigen Bauzeit wirds nicht gewesen sein. Die Erklärung wird schriftlich nachgereicht, aber bei Heinz von Heiden dauert das lang wegen einem zentralen Schreibbüro.

Ich sicherte mich per Mail ab und wir begannen das Material abzurufen. Nun sind wir froh, dass alles vorbereitet im Kästchen lag und wir keine Auswahlen mehr treffen mussten. Nur die aufwendigen Wandtechniken haben wir gegen Tapeten ausgetauscht, weil das Bauvorhaben sehr im Verzug ist und ich die Tapeten später problemlos gegen z. B. Glättetechniken oder spezielle Putztechniken austauschen kann. Eine Lehmwand musste durch Lehmfarbe ersetzt werden.

Heute und morgen richten wir die Baustelle ein und dann gehts los. Ich schätze, dass wir etwa zwei Monate in der Versenkung verschwinden werden, bis wir umziehen können.

Mutterboden: Auf die bloße Erwähnung hin bat ein MA des Gartenbauers darum, ob er ihn nun holt, werden wir eine Woche abwarten müssen. Er hat zumindest Zugriff auf den notwendigen Maschinenpark. Solange stelle ich kein Foto ein.

Die Organisation des Küchenaufbaus entwickelt sich besser als seither, Spätherbst ist aber eine schlechte Jahreszeit dafür.

Gestern wurde die Zufahrt gepflastert, der Gala muss noch an einigen Gartenstellen nacharbeiten, wo nicht die erforderliche Mutterbodenschicht aufgebracht wurde sondern verdichteter Schotter einfach zugedeckt mit einer Menge, die nur für Rasen reicht. Zweifelsfrei zu sehen an den Bodenschichten in offenen Pflanzlöchern. Da hilft auch Schwindeln nicht Wir werden vor Schlusszahlung in den Beeten einen Kontrollgraben ziehen, braucht man eh für Pflanzungen.

Drückt mir die Daumen, dass alles klappt wie geplant,

viele Grüße Gabriele
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