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Gesamtdämmungskonzept für KfW70 Haus sinnvoll?

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Hallo zusammen,

Wir haben gestern die ersten Pläne zu unserem EFH bekommen. Hier einmal ein paar Grunddaten:
  • Friesenhaus mit 162qm Wohnfläche auf EG und DG
  • auf einem SSO ausgerichteten Grundstück
  • in massiver Bauweise mit Verblendmauerwerk
Unser Ansatz bzgl. Dämmung und KfW Standard ist, dass wir versuchen wollen ein KfW 70 Haus mit Gasbrennwerttherme zu bauen und die höheren Investitionskosten, die eine WP mit sich bringen würde, lieber in eine bessere Dämmung zu stecken. Ganz nach dem Prinzip, dass es doch sinnvoller sein müsste den Energiebedarf zu reduzieren, anstatt die Energie günstig bereitzustellen.

Nun frage ich mich, ob das Dämmungskonzept des Hauses als Ganzes betrachtet sinnvoll ist oder Änderungsbedarf besteht:
  • Der Aufbau der Außenwände ist wie folgt beschrieben: 17,5cm Porenbeton, 16cm Kerndämmung WLG 035, 4cm Luftschicht, 11,5cm Verblendmauerwerk ergibt eine Gesamtwindstärke von knapp 50cm und resultiert in einem U-Wert von 0,16 W/m2K.
  • Die Dämmung der Dachschrägen wird über 24cm Zellulosedämmung WLG 040 mit U= 0,20 W/m2K realisiert.
  • Die Arbeiten oberhalb der Bodenplatte sind beschrieben mit einer 14cm Wärmedämmung WLG 035 und 6cm Estrich. U-Wert noch nicht bekannt.
  • Die Fenster (und das verwundert mich etwas) sind mit einer 2-Scheibenwärmeschutzverglasung mit einem U-Wert von 1,0 W/m2K angegeben. Hier hätte ich doch eine Dreifachverglasung erwartet, die auf Rückfrage auch problemlos eingesetzt werden könnte.
Nun meine Frage(n):
  1. Macht das Dämmungskonzept als Ganzes Sinn oder würdet ihr etwas ändern? Bitte bedenkt, dass wir nicht auf die GBWT verzichten und auf WP umsteigen möchten.
  2. Wie seht ihr das mit den Fenstern? Wäre es sinnvoll, eine Dreifachverglasung mit einem U-Wert von ca. 0,7 W/m2K (genaue Daten müsste man sich dann im Detail anschauen) einzusetzen? Die jetzige Ausführung scheint mir doch ein "extremer Schwachpunkt" in der Gebäudehülle.
Wenn ihr weitere Informationen benötigt, einfach melden!

Vielen Dank vorab für eure Unterstützung.
 
Ist das der Ug (Glas) der Fenster oder der Uw (gesamt)?
Ansonsten gibt es immer noch Perimeterdämmung unter der Bodenplatte über die man nachdenken könnte.
Am Ende entscheidet bei beidem glaube ich der Preis.
Klingt so aber für mich vernünftig.
 
Ist das der Ug (Glas) der Fenster oder der Uw (gesamt)?
Wenn ich in die Baubeschreibung schaue, gehe ich davon aus, dass es sich um Ug handelt (leider..). Deswegen bin ich bei dem Punkt auch stutzig.
Wörtlich heißt es in der Baubeschreibung: Fenster bestehen aus gütegeprüften 6-Kammer-Qualitätskunststoffprofilen [...].Die Fenster erhalten eine 2-Scheibenwärmeschutzverglasung (U-Wert = 1,0 W/m2K) [...].

Daher tendiere ich dazu, dass uns Dreifachverglaste-Fenster angeboten werden und wir dann in Abhängigkeit der Kosten entscheiden.
 
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Genau, so würd ichs machen - lass dir den Aufpreis geben (vor Unterschrift)
Und lass den Vertrag prüfen... Floskeln wie "gütegeprüft" und "Qualitätskunststoffprofile" würde mich etwas stutzig machen (leere Worthülsen).
 
Wie schaut's denn mit der Lüftung aus? Lüftungsanlage?

Ich bin der Meinung, dass Fenster und Mauerwerk zusammenpassen müssen.
Da würde ich bei der Firma noch mal genau nachharken.
Es hilft nichts, wenn die Fenster “dichter sind bzw. bessere Werte“ erreichen als das Mauerwerk, da dann die Feuchtigkeit an den Wänden statt an den Fenstern kondensiert.
Besser gute Zweifachverglasung als schlechte dreifach. Da würde ich dann auch noch mal nachhören, wie sich das genau verhält.
 
Und lass den Vertrag prüfen... Floskeln wie "gütegeprüft" und "Qualitätskunststoffprofile" würde mich etwas stutzig machen (leere Worthülsen).
Das war der Plan. Wie gesagt, das war eine erste Baubeschreibung. Wenn es dann ins Detail geht, will ich Spezifikationen sehen. Ein Fiat Panda ist mit Sicherheit auch ein gütegeprüftes Auto (nichts gehen Fiat), aber ich denke jeder versteht, was ich damit meine.

Wie schaut's denn mit der Lüftung aus? Lüftungsanlage?
Zentrale kwl mit WRG ist eingeplant!
 

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