Einfamilienhaus Staffelgeschoss Süd-Westlage in Bonn

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Also die Zeichnungen find ich cool - und das sich der Architekt Gedanken um die Sichtachsen macht auch. Im EG hat er da sehr viel Wert drauf gelegt.

Im Vergleich zur Großzügigkeit des Hauses finde ich die Kinderzimmer aber erbärmlich. Schlauchig, mit vielen Ecken und Kanten. Ohne Maße ist es zwar schwer zu bewerten, aber auf der Skizze sieht es aus, als gäbe es keine schöne Ecke wo man für die Jugendlichen auch mal ein 1,40m breites Bett statt der eingezeichneten 0,90m stellen könnte.

Wie verteilen sich die 230m2 denn auf Wohnfläche / Terrassenfläche und Kellerfläche?
 
Wie verteilen sich die 230m2 denn auf Wohnfläche / Terrassenfläche und Kellerfläche?
230 plus Keller, geschätzt 140qm EG, 90OG
Was meinst du mit Sichtachsen?
In Architektenhäusern werden nicht Räume geplant, auch die Sicht von den Aufenthaltsplätzen. Die hat er auch eingezeichnet. Das macht viel aus. Der Günstig-Standard-Hausbau verzichtet fast vollständig auf das und plant nur effektiv.
Auch wenn eins der Tageslichtzimmer als Spiele Hobbyzimmer gedachte wäre. FÜr Eisenbahn oder Tischtennis.
Nun ja, eine Indoorspielhalle muss man sich leisten wollen und können. Du hast nach Einsparpotential gefragt und das liegt definitiv an Räumen, die irgendwann nur brach liegen, über sind oder zugemüllt werden.
Er hatte aber keinen genauen Betrag genannt., bzw. klang es so als würde es den Keller ansonsten nicht viel teurer machen.
Wenn der Keller 150-200000€ kostet, dann fällt die Abmauerung natürlich nicht ins Gewicht.
Wir haben schon viel Krempel und ganz ohne Keller, kann ich mir ohne Speicher schwer vorstellen.
Ein Haus ist ja nicht da, um es vollzukrempeln. Man sollte sich auch mal von Sachen trennen, die über sind. Entweder man kann sich eine architektengeplante Krempeletage leisten oder nicht. Nur irgendwann stimmen eben die Raumverteilungen nicht mehr.
Man vermittelt: wenn das eine größer wird, muss das andere sich anpassen oder sich in anderer Form deanderen anlegen... ein Planer weiß, was vermitteln ist.
aber zumindest die Terrasse über der Küche könnte schon Sinn machen,
Eine Dachterrasse macht überhaupt keinen Sinn, wenn man unten Garten hat, den man pflegen muss. Da sitzt man eher auf der Terrasse Nähe Küche und schlürft ein Getränk, weil man dann auch schon wieder die Äste bei den Bäumen schneiden muss, oder wässern, oder mal was umgraben. Oder so.
Du findest unseren Elternbereich zu groß? Wir dachten Kinderzimmer mit 15 qm sind ausreichend
Hab ich nicht gesagt: ich sagte, dass das Verhältnis nicht stimmt. Kizis werden bewohnt, Kizis sind Rückzug und dienen der pers. Entfaltung.
Schlafzimmer sind meist kleine Paläste, die tagsüber nutzlos existieren.[/QUOTE]
 
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Also EG ist ca 130qm OG knapp 100qm.

Das mit den Kinderzimmern und ob da auch mal ein 140er Bett reinpasst nehm ich mal mit.

Unser Vorschlag war eigentlich sogar mal alle Zimmer auf die Front Achse zu legen, wofür wir das en suite Bad "aufgegeben" hätten. Das fand der Architekt nicht gut und daher sein Vorschlag damit der Eltern Bereich komplett getrennt sein kann
 
Wir dachten Kinderzimmer mit 15 qm sind ausreichend und naja irgendwann sind sie weg und dann sind die Zimmer toter Raum.
Um es nochmal zu definieren: ein Kizi sollte nie nur ausreichend sein. Statt hier das Unverhältnis bauen zu wollen, weil irgendwann... irgendwann wenn die Kinder ausgezogen sind, diese Zimmer toter Raum sein können, sehe ich den toten Raum ganz klar in einem Eisenbahnraum im Keller. Dieser Keller wird eher zum toten Raum. irgendwann ist er eben durch Sachen, die man nicht mehr braucht, zugemüllt, wird nicht mehr geputzt, und darüber wohnt man dann... benutzt gerade noch mal Speis und Wäscheraum...
Die Kizis kann man später übrigens ganz wunderbar in Enkelzimmer und Sportraum (denn dann ist endlich Zeit dafür) umwandeln.
 
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