Einfamilienhaus Staffelgeschoss Süd-Westlage in Bonn

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Häh? also im Kontext macht es wegen der Geschossfläche und dem Zurückspringen Sinn die Treppe an den Rand zu legen.
Ich könnte mir die Treppe am Rand eher so länglich vorstellen wie im Vorschlag von ypg, aber wüsste nicht wo.

Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen. Was bringt es? Er ist nicht hier und mach doch lieber das Argument.

Mod/admin suche ich nur, weil ich meine alten Posts nicht mehr bearbeiten kann.
 
Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen. Was bringt es? Er ist nicht hier und mach doch lieber das Argument.
Kreide die Unerfahrenheit Deines Architekten doch bitte nicht mir an. Argumentiert habe ich - es steht unmittelbar vor der Anmerkung, die Du als "Dissen des Architekten" interpretierst. Es ist zwar schade, daß Du derlei mit meinen Worten vorgetragen nicht verstehst - aber wenn sich Andere, die es Dir mit ganz anderen Worten nahezubringen versuchen, sich dafür nur einhandeln, daß Du dann auch ihre Erläuterungen als nicht gegeben beklagst, dann werden sie das (m.E. verständlicherweise) mit schwindender Motivation tun ;-)
Mod/admin suche ich nur, weil ich meine alten Posts nicht mehr bearbeiten kann.
Der Wunsch, sämtliche Essentials zeitlich unlimitiert an den Eröffnungsbeitrag anhängen zu können, wurde bereits einige Male wiederholt und von ganzen Engelszungenchören vorgetragen, aber leider schon bei mehreren Modernisierungsmaßnahmen nicht miterledigt ;-)
 
Eine ungeliebte Treppe an den Rand zu stellen, bestraft nicht die Treppe. Der optimale Standort des Austrittes ist im Zentrum des Geschehens. Wenn schon die Summe aus Treppenfläche und Umdietreppeherumlauffläche nahezu eine Konstante ist, sollte man nicht auch noch viel Zurtreppehinlauffläche addieren. Da diese Flächen sämtlich naturgemäß in OG und EG in gleichem Maße anfallen, gilt dieses Spargebot natürlich insbesondere im Zusammenhang mit einem Zwang zu unterschiedlich großen Geschoßflächen. Das sind Basics, die der Architekturstudent bereits im Proseminar verstanden haben sollte.
Ich seh halt nicht den Sinn deiner Argumentation. Wodurch erhöht sich die Zurtreppehinlauffläche wenn man die Treppe so an den Rand legt wie geplant. Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
 
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Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
Dieser Denkfehler könnte mir höchstens dann "logisch" erscheinen, wenn das Treppenhaus nicht nur vom Rücksprungsgebot ausgenommen wäre, sondern in dieser Randlage dann auch von der gezählten Geschoßfläche.
 
Das stimmt, aber der obere Baukörper kann sonst kleiner sein bei höhere Wohnfläche

Sehr vereinfachtes Beispiel: Treppe drinnen

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Treppe am Rand
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Ich könnte mir die Treppe am Rand eher so länglich vorstellen wie im Vorschlag von ypg, aber wüsste nicht wo.
Dadurch, dass die Treppe am Rand liegt schafft man Fläche im Wohnbereich, die sonst Treppe ist, weil die Treppe nicht zurückgesetzt gebaut werden muss.
Nein. Eine Verkehrsfläche an den Rand zu legen, macht überhaupt keinen Sinn - außen man begnügt sich mit kompakten +-80 qm auf je einer Ebene, sodass immer noch mit kurzen Laufwegen jeder Raum zu begehen ist. Man müsste - wie man es an den letzten Entwürfen auch gut erkennt, bis ans Ende des Hauses wieder mit zusätzlichen Fluren arbeiten. Wenn man die notwendige Treppe zentral legt, dann spart man sich wieder den ein oder anderen Flurzipfel.
Können wir uns das unnötig dissen des Architekten sparen.
Hier disst keiner den Architekten! Aldiweil wir wissen gar nicht, was Du ihm für Prios genannt hast - ich gehe meist davon aus, dass vom Laien ein enges Korsett geschnürt wird, nichtsahnend, was für Konsequnzen das für den Entwurf hat.
Das stimmt, aber der obere Baukörper kann sonst kleiner sein bei höhere Wohnfläche
Alles schön und gut. Aber bei Deinen Raumwünschen, möglichst groß zu planen, erübrigt sich doch die Erbsenzählerei mit den wenigen Qm, die an der Treppe gespart werden könnte. Wie schon gesagt: das "bezahlst" Du mit viel Flurflächen wieder zurück. Oben ist reichlich Fläche für die Rückzugsorte.

Ich muss ganz ehrlich sagen: viele Gedankengänge, die man in diesem Thread lesen kann, passen für mich nicht in die Bauhausedition. Genauso wenig, wie der Flügel in den 60 qm großen Wohnraum passt. Bist Du sicher, dass das Konzept so steht? Oder magst Du es "nur leiden", möchtest aber lieber überall etwas Zurückgezogenheit?
Ich bin gern bereit, noch etwas an Skizzen rumzuwurschteln, aber irgendwie weiß ich nicht, wo ich ansetzen könnte. Eine Treppe im Wohnraum ist nicht gewünscht, oder?
 
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