Einfamilienhaus Staffelgeschoss Süd-Westlage in Bonn

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die ganze Kritik kann ich beim besten Willen nicht verstehen. Das EG funktioniert wunderbar, der Allraum mit der großen Fensterfront sehr schön und die Küche genau richtig platziert.
Ich hätte sogar die anfängliche schräge Tür zwischen Küche und Allraum gelassen, denn damit hat man direkten Blick zum Esstisch.
Die Ankleide/Bad/SZ wäre jetzt auch nicht so meins und kann sicherlich noch optimiert werden.
Ansonten würden sich hier einige die lautstark rufen, alle 10 Finger abschlecken wenn sie so ein Haus hätten.
Ist ein Forum nicht dazu da, verschiedene Seiten zu beleuchten und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu diskutieren? Du hast nun deine Meinung geäußert, gut und richtig. Aber deswegen musst du doch nicht die anderen Meinungen diskreditieren, die haben die selbe Daseinsberechtigung wie die deinige. Vor allem wurde viel mit sachlichen Argumenten unterfüttert, vor allem von @pagoni2020 extrem ausführlich. Das bringt mehr nutzen als ein "mir gefällts/nicht".

Dein letzter Satz ist despektierlich, schade dass du sowas von dir gibst.

Und "funktionieren" ist das eine, darum ging es in dem Zusammenhang aber überhaupt nicht vordergründig.
 
ja das sehe ich genauso @Matthew03 und ich habe in keinster Weise etwas gegen die Meinung Anderer.
Einige, und es sind eig. immer die gleichen, schließen aber immer wieder von sich auf andere, obwohl sie einen komplett anderen Stil verfolgen.
Wir haben wohl ein unterschiedliches Verständnis für Despektierlichkeiten, denn ich sehe keine in meinem letzten Satz.
 
Sorry, Alessandro. Die langen Flure sind auch so nicht wirklich schön, man hat versucht das Beste draus zu machen und da gibt es sicher einige gute Möglichkeiten.

Das ist aber Bestehendes möglichst gut nutzen und herrichten.

Hier wird aber neu gebaut. Da bau ich doch nix, was ich nachher verzweifelt verschönern muß, weil es halt grundsätzlich nicht der Hit ist.
Da bau ich den Hit - und sonst nix. Ganz besonders wenn ich so ein Budget habe.

Ich finde den Stil auch nicht schlecht, aber soviele Ecken unüberlegt und immer wieder lese ich: naja, ich kann ja dann die Möbel so plazieren, daß es paßt, ist jetzt noch nicht so wichtig - und, achja!!!, hab ich vergessen: ein Flügelchen soll da auch noch rein, juhhee und juhuu!

Also dann: so ein Flügel braucht Platz, auch wenn ihn grad niemand intensiv nutzt. Bei der aktuellen Möblierung seh ich ihn nicht.

Und dann ein Rieseneßtisch. Den find ich geil, den haben wir auch - paßt für mich aber nicht zusammen mit der Aussage, daß man ja wohl eh in der Küche essen wird. Also haben wir hier einen Riesentisch, der seltenst genutzt wird und einen Flügel, den man so in die Ecke zickt, den Tisch dann schräg stellt damit es paßt - und das soll gut sein?
Sorry, da komm ich nicht mit.

Da paßt für mich sovieles nicht zusammen. Mal abgesehen davon, daß ich den Architekten nicht als eine Zierde seiner Zunft ansehe (aber vielleicht tu ich ihm Unrecht und man hat ihm einfach keine kreative Freiheit gelassen und dann kommt sowas raus). Aber insgesamt habe ich den Eindruck, daß der TE ein paar Sachen gesehen hat, vieles toll fand und eine Vorstellung hat.
Ist ja schon mal nicht schlecht. Was mir aber massiv fehlt, ist, diese Vorstellungen und Wünsche mit Leben zu füllen. Sich mal hinzusetzen und zu suchen, wieviel Platz ich für einen Flügel brauche, wieviel für einen Stuhl am Tisch etc.
Das hab ich auch nicht gewußt - aber google ist da eine echte Fundgrube. Ich bin durch Musterhäuser Parks gelatscht, um zu wissen, ob mir die Abmessungen für mein WoZi so gefallen oder ob ich das zu knapp finde. Wieviel Freiheit hinter dem Stuhl am Tisch finde ich angenehm, wieviel finde ich zu eng?
Das ist ja auch ein sehr persönliches Empfinden (ich fand viele Eßtische in vielen Musterhäusern so reingequetscht - ich wollte mehr Platz!).

Das fehlt mir hier. Ein lapidares "naja, die Möbel kann man dann anpassen" sagt viel aus. Da mag ich einfach nicht mehr.
 
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Hier sind Menschen mit sehr unterschiedlichem Geschmack was Architektur und Inneneinrichtung betrifft. An deren Häuser würdest du genausoviel kritisieren wie sie an deinem!
Wenn jemand sinngemäß sagt, ein erhebliches Maß an Überquadratmetern sei eben eine unausweichliche Auswirkung der in seinem Fall anzuwendenden Vollgeschoßdefinition, dann ist das ein Mißverständnis. Geschmackssache ist, wenn man wie @rick2018 seine Wohnräume "asphaltiert" ;-) und eine gelbe TV-Konsole hineinstellt (die planerischen Aspekte aber sehr fundiert gewägt hat).
Das mit dem Schnittthema zum Beispiel halte ich immer noch für ne Nebelkerze und Pseudo, der in keiner Weise begründet wurde. Das Programm kann die beliebig setzen
Die Schnittlagen setzt man - völlig egal ob von Hand oder auf Vorschlag der CAD-Software - erstens bevorzugt an sinnvolle Positionen und zweitens als Folge von erstens bevorzugt nur im notwendigen Maße. Daß insofern aus einer deutlich überdurchschnittlichen Anzahl von Schnitten ein (sich hier bei näherer Betrachtung ja auch bestätigendes) Indiz für eine erhöhte Komplexität des Baukörpers abgeleitet werden kann, hatte ich sehr wohl erläutert. Schnitt "16" hätte man selbstverständlich auch "R2D2" oder "Carl Maria" nennen können, dafür gibt es keine DIN EN 11ant - nur: daß es derer gleich sechs statt zwei sind, läßt jedem baukostensensiblen Plänekritiker die Alarmglocken schrillen.
Danke für einen positiven Punkt
Die versöhnlichen Worte von @Alessandro haben auch mich sehr für Dich gefreut, wo Dir ja offenbar der Eindruck die Kritik solle Dich angreifen den Blick für die Inhalte der Kritik verstellt (anders läßt sich kaum erklären, weshalb Du betreffend von mehrfacher Seite und von Jedem mit jeweils anderen Formulierungen gegebenen Erläuterungen sagst, sie seien ohne Begründung geblieben). Draufkloppen ginge anders, da würde sich niemand so viel Mühe geben, seine Kritik differenziert zu erläutern. Niemand mißgönnt hier irgendwem, eine Light-Version von "Fallingwater" bei Bonn zu bauen. Aber wenn der Unterschied zwischen Kritikern und Hatern vom "Beschenkten" nicht gesehen wird, wird die Bereitschaft zu dieser Mühe bald versiegen.
 
@Climbee ich sehe hier nichts was verzweifelt verschönert wurde, schon garnicht im EG. Es ist offen und funktioniert prima!
Und ich zum Beispiel finde lange Flure toll, auch in Neubauten.

flur.png


Um den Flur im EG aufzulockern kann man auch ein Fenster zum EZ installieren oder gleiche einen Durchgang:

1.jpg


Zum Flügel sag ich jetzt nichts, da bin ich bei dir. Wenn er allerdings so eine wichtige Rolle spielen würde, hätte man das dem Architekt sicherlich auch mitgeteilt. Ich denke nicht dass sich der Grundriss um den Flügel dreht, auch wenn er ein Erbstück ist. Der sieht sicherlich auch gut aus wenn er rechts oben im WZ steht.
 
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