Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung auf 450qm Hanggrundstück

4,70 Stern(e) 6 Votes
Zuletzt aktualisiert 20.05.2024
Sie befinden sich auf der Seite 11 der Diskussion zum Thema: Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung auf 450qm Hanggrundstück
>> Zum 1. Beitrag <<

K

Kristijan

Na so ein Zufall - wie sich's wieder fügt... ;)
Aktuell wohnen wir in einem alten, charmanten Fachwerkhaus mit allem was dazugehört (niedrige Decken, wenig Fensterfläche, Durchgangszimmer und hoher Energieverbrauch). Da fühlt sich der Neubau auch unter der Voraussetzung, dass man gar nicht größer wird und eigentlich gerne ein Zimmer mehr hätte, wie ein Riesengewinn an.
Wir haben hier zu Gunsten der Kinderzimmer (aktuell gibt es zwei Schlafkinderzimmer und zwei Spielzimmer) auf ein Wohnzimmer verzichtet. Einen Fernseher haben wir eh vor Jahren abgeschafft und netflixen auf nem Notebook ist für uns gerade ausreichend.
Dies führt bei uns gerade zu der Überlegung auch im neuen Haus zunächst auf das Wohnzimmer wieder einmal zu Gunsten eines weiteren Kinderzimmers zu verzichten. Dies könnte dann bei Bedarf in den Spitzboden.
Was haltet ihr davon?
 
K a t j a

K a t j a

Dies könnte dann bei Bedarf in den Spitzboden.
Was haltet ihr davon?
Der Ausbau des Bodens wäre nochmals ein großer Kraftakt und finanzieller Aufwand. Nach dem Einzug werdet Ihr sehr viel Geld brauchen, einfach um das Haus bewohnbar zumachen. Die ersten 5 bis 10 Jahre geht da m.E. gar nix. Auch der Garten braucht eine Schaukel oder einen Grill mit Sitzecke, Gardinen, Lampen usw. - das Geld ist weg wie Butter in der Sonne. Nebenbei muss Du das Haus abzahlen. Woher sollte das Geld also kommen für den Ausbau? Ist eine erhebliche Einkommenssteigerung zu erwarten in den nächsten Jahren? Wenn nicht, dann geh davon aus, dass der Dachboden so bleibt wie er ist. Ansonsten bau lieber gleich größer.
 
K

Kristijan

Der Ausbau des Bodens wäre nochmals ein großer Kraftakt und finanzieller Aufwand. Nach dem Einzug werdet Ihr sehr viel Geld brauchen, einfach um das Haus bewohnbar zumachen. Die ersten 5 bis 10 Jahre geht da m.E. gar nix. Auch der Garten braucht eine Schaukel oder einen Grill mit Sitzecke, Gardinen, Lampen usw. - das Geld ist weg wie Butter in der Sonne. Nebenbei muss Du das Haus abzahlen. Woher sollte das Geld also kommen für den Ausbau? Ist eine erhebliche Einkommenssteigerung zu erwarten in den nächsten Jahren? Wenn nicht, dann geh davon aus, dass der Dachboden so bleibt wie er ist. Ansonsten bau lieber gleich größer.
Ok, da riesige Gehaltssprünge nicht absehbar sind, wir sind im öffentl. Dienst, da können wir uns ziemlich genau ausmalen, was die nächsten Jahre reinkommt, hast du wahrscheinlich recht und der Spitzboden bliebe ungenutzt.

Ich dachte mir, wenn das Dach und nicht die Geschossdecke gedämmt wird und der Häuslebauer schon einmal grob Zwischenwände einzieht, dazu auf einer Giebelseite ein großes Fenster und später beim Ausbau eine Infrarotflächenheizung, dass die Kosten dann überschaubar sein könnten.

Wahrscheinlich wieder eine Milchmädchenrechnung.
 
K a t j a

K a t j a

Ich dachte mir, wenn das Dach und nicht die Geschossdecke gedämmt wird und der Häuslebauer schon einmal grob Zwischenwände einzieht, dazu auf einer Giebelseite ein großes Fenster und später beim Ausbau eine Infrarotflächenheizung, dass die Kosten dann überschaubar sein könnten.
Eher nicht. Wenn man das wirklich vor hat, lohnt es sich, einige Vorbereitungen zu machen. Also Leerrohre, Abwasserschacht und Kabelanschlüsse vorsehen u.ä. - obwohl, das lohnt sich eigentlich immer. Aber wenn Du es ausbaust zahlst Du. Jede Holzlatte, jedes Dämmmatte, Stellwände, Steckdosen - es gibt nix geschenkt oder im Dutzend billiger.
 
H

haydee

In der Tat ging es dabei wohl darum möglichst viel Holzhaus zu verkaufen. Grundsätzlich war unser Plan in Holzständerbauweise zu bauen. Habe um Kosten vergleichen zu können bei einem lokalem Generalunternehmen angerufen, dass massiv baut. Hier sprach man auch von ca. 3000 Euro/qm für das schlüsselfertige bauen.
Mit Schlüsselfertig mußt du aufpassen. Bei manchen heißt Schlüsselfertig wirklich der Möbelwagen kann vorfahren, bei anderen heißt es die abschließbare Haustüre ist eingebaut. (ok leicht übertrieben, aber Boden- und Wandbeläge fehlen meist) Dazu kommt du mußt genau schauen, was alle in dem Qm Preis inklusive ist. Die Pauschalen für Bodenbeläge waren so hoch, dass wir im Fliesengeschäft keine aufpreispflichtigen Fliesen fanden, WC, Bauschutt etc alles dabei sogar die Versicherungen. Steckdosen, Lampen etc viel mehr als in den üblichen Bauleistungsbeschreibung - und immer noch zu wenig.

Lege massiv nicht weg. Vorallem jetzt ohne Keller und nur nach Energieeinsparverordnung
 
Zuletzt aktualisiert 20.05.2024
Im Forum Grundrissplanung / Grundstücksplanung gibt es 2307 Themen mit insgesamt 80478 Beiträgen


Ähnliche Themen
Alle Bilder dieser Forenkategorie anzeigen
Oben