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ᐅ Ein- Zweifamilienhaus mit Loch im Keller


Erstellt am: 06.08.19 19:54

ashuro106.08.19 19:54
Guten Tag zusammen,
wir stehen kurz davor ein Haus Baujahr ca. 1955. zu kaufen (gibt leider keine Baubeschreibung mehr - auch nicht auf dem Bauamt)

Das Haus hat einen Keller, dort ist ein Loch etwa 40x40 CM und ca. 1 Meter tief.

Dort läuft Wasser und eine Pumpe hängt dort drin. Laut Besitzer geht die Pumpe so 1-2x im Jahr an. Neben dem Haus läuft einer keiner Bachlauf. Die Nachbarn sagten, dass selbst bei Regen es kein reißender Fluss wird.
Der Keller ist trocken und auch die Außenwände sind trocken.

Ich bin etwas verunsichert ob so etwas zu Problemen führen kann und hätte ein bis zwei Fragen.
Das Wasser fließt aktuell.
Kann ich das Wasser auch weiterverwerten und für die Toilettespülung nutzen?

Wie "saniert" man so ein Loch?

Vielen Dank für jeden Tipp.
Gruß
Christian

Offenes Bauloch im Betonboden mit einem PVC-Rohrbogen, umlagert von Erde und Schlamm.


Offene Bodenöffnung im Betonboden; sichtbar ein Rohr im Loch.


Tiefer runder Schacht mit Wasser am Boden, roter Schlauch über dem Rand, Ziegelwände
Scout06.08.19 21:29
Der Pumpensumpf dürfte ein Versickerungsschacht sein; kommt das Rohr von der Dachentwässerung, von den Lichtschächten oder ähnlichem? Oder ist das Grauwasser, von einem Waschbecken oder von der Waschmaschine?

"Sanieren": naja, der Boden sollte nicht verschlammen so dass das Wasser abfliessen kann. Und die Pumpe würde ich regelmäßig probelaufen lassen. Die sollte dann anspringen wenn das Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Früher hatte man keine weißen Wannen und das den Keller umlaufende Wasser konnte sich dort sammeln und versickern, die Mauern bleiben so relativ trocken.
Müllerin06.08.19 21:38
also ganz unabhängig von diesem Loch, das mir sehr unsympathisch ist, was ich aber nicht sachlich begründen kann (außer mit: welcher vernünftige Mensch will schon ein Loch im Keller):

Ich würde mir den "kleinen Bach" mal genauer anschauen, würde mir Hochwasserkarten suchen, schauen wo der langfließt, welche Gewässer in der Nähe sind und wie die Abflussmöglichkeiten (Karte mit Höhenlinien) sind.
Denn ob man jetzt an einen Klimawandel glaubt oder nicht, das Wetter ändert sich, und Starkregenereignisse häufen sich.
Da würde mich sehr interessieren, ob mir von der Seite Ungemach droht.
ashuro106.08.19 22:28
Scout schrieb:

Der Pumpensumpf dürfte ein Versickerungsschacht sein; kommt das Rohr von der Dachentwässerung, von den Lichtschächten oder ähnlichem? Oder ist das Grauwasser, von einem Waschbecken oder von der Waschmaschine?

"Sanieren": naja, der Boden sollte nicht verschlammen so dass das Wasser abfliessen kann. Und die Pumpe würde ich regelmäßig probelaufen lassen. Die sollte dann anspringen wenn das Wasser nicht schnell genug abfließen kann. Früher hatte man keine weißen Wannen und das den Keller umlaufende Wasser konnte sich dort sammeln und versickern, die Mauern bleiben so relativ trocken.
Hi Scout danke für die Einschätzung.
Nein Dachentwässerung ist das nicht. Das ist wohl eine Wasserquelle/Ader?

Aus dem Loch geht ein Schlauch in den Schacht und von dort aus ins Abwasser lt. Eigentümer.

Ich habe mal ein Video hochgeladen, vielleicht könnt ihr das hier besser erkennen.

[MEDIA=YouTube]oWTctLJkUmg[/MEDIA]

Vielen lieben Dank und viele Grüße
Christian
HilfeHilfe07.08.19 06:27
haben meine Eltern auch, allerdings keinen kleinen Bach !!

ich würde mal die Nachbarn interviewen wie oft der Bach zu Problemen führt ! das Klima ist durcheinander, evtl hast du ständig Probleme
untergasse4307.08.19 09:45
Eine Elementarschaden- oder Hochwasserversicherung hat sich mit dem Bach nebenan dann auch eher erledigt. Das würde ich mir überlegen in Zeiten von Tornados in Vorstädten.
kellerpumpedachentwässerung