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ᐅ Bodengutachten: CSV-Säulen?


Erstellt am: 19.05.14 13:47

Fahrer100019.05.14 13:47
Hallo zusammen,

wir sind dabei den Bau eines Einfamilienhaus (unterkellert) zu planen. Wir sind an einem 640m² Grundstück interessiert. Vom Makler hab ich das entsprechende Bodengutachten des Grundstücks bekommen. Dabei geht hervor dass eine Gründung auf CSV Säulen empfohlen wird, hier der Auszug aus dem Gutachten:

Die Gründung kann in den als bautechnisch kritisch anzusehenden Lößlehmböden zum Liegen kommen, wenn eine Bodenverbesserung erfolgt. Wir empfehlen hierzu Kalkstabilisierungssäulen (CSV-Säulen) zur Ertüchtigung des Baugrundes. Die Kalksäulen müssen dabei im geeigneten Raster in den Boden eingedreht werden. Das DGGT Merkblatt über Kalstabilisierungssäulen ist beachten. Die Lößböden weisen eine undränierte Scherfestigkeit von mindestens 15kN/m² auf, so dass die Sicherheit gegen Knicken gegeben ist. Die Kalkstabilisierungssäulen sind mindestens 2m in die tertiären Kiessande hinein zu führen.

Die Lösslehmschichten sind äußerst witterungs- und frostempfindlich, d. h., der Aushub hat sehr sorgfältig und nur im Trockenen zu erfolgen. Der Endaushub sit rückschreitend mit der Glattschaufel durchzuführen. Die trocken freigelegte Aushubsohle ist unverzüglich mit Geotextil un einem 0,4m mächtigen Kiespolster aus Kiessande der Bodengruppe GW nach DIN 18196 zu Versiegeln und darf nicht befahren werden. Bei Überwinterung der Baustelle ist darauf zu achten, dass bereits fertig gestellte Bauteile nicht unterfrieren bzw. der Baugrund auffriert.

Die Ausführung der Untergeschosse inkl. Zwischenwände muss zur Ausstefung in Stahlbetonbauweise auf einer elastisch gebetteten Bodenplatte erfolgen. Die Doppelhaushälften sind durch Bewegungsfugen statisch voneinander zu entkoppeln.

Auf dem mit CSV Säulen verbesserten Baugrund kann die Gründung gemäß DIN 4018 nach dem Steife- oder Bettungsmodulverfahren bemessen werden. Als charakteristische Eingangswerte sind für eine Vorbemessung zulässig:

Steifemodul Es = 50MN/m²
Bettungsmodul = ks = 30MN/m³

Von einer Gründung mit Einzel- und Streifenfundamenten wird abgeraten.

Aus Gründen der Frostsicherheit ist auf eine Gründung aller nichtunterkllerten Bauteile in frostfreie Tiefe zu achten, d. h. mindestens 1,2m unter späterer Geländeroberkante. Alternativ kann ein Frostschirm oder eine Frostschürze zur Ausführung kommen.

Kann man ganz grob kalkulieren was eine solche Gründung an Mehrkosten bedeutet? Bei einer "normalen" Pfahlgründung hab ich als groben Richtwert 20.000-30.000€ genannt bekommen.

Gibt es alternativen dazu, beispielsweise eine Bodenplatte unter dem Keller oder ähnliches?

Vielen Dank für eure Hilfe.
emer19.05.14 14:18
Wenn die Säulen 2meter in der Boden müssen: bei einem Haus mit oder ohne Keller? Stabilisiert sich der Boden in der Tiefe? Wie ist der Bodenaufbau / Erdschichten?

Bei uns um die Ecke kenne ich Bauherren da ist es so:

Bauen sie mit Keller müssen sie gar nichts beachten, weil der Boden in dieser Tiefe ohne Probleme alles trägt. Der Nachbar baut ohne Keller und muss mit über 1,50m Schotterbett und Geogittern gründen.
Fahrer100019.05.14 16:42
Erstmal vielen Dank für die Antwort.

Wie tragfähig der Boden weiter unten ist, kann ich als Laie nur schwer aus dem Gutachten lesen. Die Zusammensetzung ist wie folgt:

0,00m - 0,20m Mutterboden
0,20m - 7,00m Schluff, sandig, schwach kiesig, steif, halbfest, braun
emer19.05.14 19:04
Ich würde nachfragen auf welcher Bebauungsgrundlage die Gründungsempfehlung (also Haus mit oder ohne Keller) basiert. Es ist - gerade für den Laien - nicht klar was mit dem Bodengutachten anzufangen. Erst recht dann nicht, wenn der zu schaffende Baukörper im Gutachten keine Beachtung findet.

In unserem Gutachten zB wird zT direkt auf unser Haus eingegangen was gebaut werden soll.
Das ist ja für das Gutachten welches dir vorliegt gar nicht möglich, da der Gutachter gar nicht weis was darauf kommt. Da könnte vielleicht sogar was anders raus kommen. Vielleicht reicht ja zB bei einem Haus mit Keller ein dickes Schotterbett anstatt der Pfahlgründung. Aber das lässt sich halt nur feststellen, wenn klar ist was, wie gebaut werden soll.
Fahrer100020.05.14 09:21
Hallo emer,

danke für den Hinweis. Ich werde einfach mal bei dem Ingenieur Büro anrufen. Nachfragen kostet nichts und vielleicht könnten sie mir genau diese Fragen beantworten.

Schotterbett unterm Keller wäre natürlich Ideal Mal schauen ob wir so viel Glück haben.

Schönen Gruß
din 4018pfahlgründungbodengutachtenkellersäulenschotterbettbaugrundbodenplatte