ᐅ Bodenaufbau (welche Schichten)
Erstellt am: 15.11.2016 15:08
wilsumer 15.11.2016 15:08
Hallo Zusammen,
wir haben eine Frage zum „Bodenaufbau“ für die Sanierung/Umnutzung eines bzw. zwei aneinander grenzenden alten Viehställen zu Wohnzwecken. Hierzu eine kurze Erläuterung:
Beide Ställe zusammen ca. 230 qm groß, aktuell versehen mit einem Betonboden (Dicke unbekannt, schätzungsweise ca. 40 cm), teilweise mit Jauchegruben (links und rechts ca. 1m breit, 10m lang und 1,50m tief) soll zu einem Wohnhaus komplett mit Fußbodenheizung umgebaut werden. Hierzu haben wir natürlich noch 1000 Fragen aber in diesem Thread geht es um den Bodenaufbau.
Wie tief muss der aktuelle Boden ausgestemmt werden?
Wie erfolgt die Dämmung (vor allem an den Innenwänden)?
Wie sehen die neuen Schichten aus (bis zum Estrich bzw. Laminat/Parkett?
Mit welchen Kosten kann man grob rechnen?
Was sollte noch beachtet werden?
Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Vielen Dank.
Viele Grüße
wir haben eine Frage zum „Bodenaufbau“ für die Sanierung/Umnutzung eines bzw. zwei aneinander grenzenden alten Viehställen zu Wohnzwecken. Hierzu eine kurze Erläuterung:
Beide Ställe zusammen ca. 230 qm groß, aktuell versehen mit einem Betonboden (Dicke unbekannt, schätzungsweise ca. 40 cm), teilweise mit Jauchegruben (links und rechts ca. 1m breit, 10m lang und 1,50m tief) soll zu einem Wohnhaus komplett mit Fußbodenheizung umgebaut werden. Hierzu haben wir natürlich noch 1000 Fragen aber in diesem Thread geht es um den Bodenaufbau.
Wie tief muss der aktuelle Boden ausgestemmt werden?
Wie erfolgt die Dämmung (vor allem an den Innenwänden)?
Wie sehen die neuen Schichten aus (bis zum Estrich bzw. Laminat/Parkett?
Mit welchen Kosten kann man grob rechnen?
Was sollte noch beachtet werden?
Wir freuen uns auf Eure Antworten!
Vielen Dank.
Viele Grüße
wpic 15.11.2016 20:26
Diese Umnutzung ist bauantragspflichtig. Aus diesem Grunde und auch um die anspruchsvollen baukonstruktiven und bauphysikalischen Probleme zu lösen, die mit einer solchen Umnutzung verbunden sind, empfehle ich Dir/Euch dringend, von Anfang an mit einem versierten, altbauerfahrenen Architekten zusammenzuarbeiten. Zu einer planbaren und gelingenden Sanierung in diesen baulichen ZUsammenhängen gehört auf jeden Fall eine maßliche und substanzielle Bauaufnahme, die den aktuellen Erhaltungszustand darstellt und vor allem: Bauschäden registriert, die nachhaltig beseitigt werden müssen, bevor eine Sanierung und Modernisierung der Bauteile durchgeführt werden kann. Ein Punkt wird z.B. die Salzbelastung der Ställe sein -Mauerwerk und Böden- aus den Abbauprodukten der Tierfäkalien -Stichwort Jauchegrube. Mit isolierten Lösungen und Antworten aus Internetforen kommt Ihr nicht weiter- Das Umbauprojekt muß im Zusammenhang aller Bauteile bearbeitet werden; dazu gehört ebenfalls ein energetisches Konzept für die Gebäudedämmung- und Heizung.
wilsumer 16.11.2016 10:33
Hätte ich vielleicht dabei schreiben sollen:
Selbstverständlich begleitet uns eine genau auf solche Vorhaben (bei uns in der Gegend recht häufig) spezialisierte Architektin uns von Anfang an. Der Bauantrag ist bereits eingereicht und in der Besprechung zwischen dem Bauamt und der Architektin, wurde eine Baugenehmigung in absehbarer Zeit in Aussicht gestellt. Zudem war bereits ein Bausachverständiger vor Ort und hat sich das ganze angeschaut und keine Probleme festgestellt. Auch erste Handwerker waren vor Ort und haben keine Bedenken geäußert. Mit einem Energieberater vereinbaren wir kurzfristig auch einen Termin.
Natürlich weiß unsere Architektin genau wie der Bodenaufbau wird, aber da wir als Laien davon relativ wenig Ahnung haben, wollten wir uns hier im Forum schlau lesen und von Erfahrungen von anderen Häuslebauern profitieren. Wir wollen halt von Anfang an alles so gut wie möglich machen, daher interessieren uns anderen Meinungen in allen Bereichen.
Ich hoffe ich konnte das soweit erläutern und ihr wisst jetzt was wir meinen .
Selbstverständlich begleitet uns eine genau auf solche Vorhaben (bei uns in der Gegend recht häufig) spezialisierte Architektin uns von Anfang an. Der Bauantrag ist bereits eingereicht und in der Besprechung zwischen dem Bauamt und der Architektin, wurde eine Baugenehmigung in absehbarer Zeit in Aussicht gestellt. Zudem war bereits ein Bausachverständiger vor Ort und hat sich das ganze angeschaut und keine Probleme festgestellt. Auch erste Handwerker waren vor Ort und haben keine Bedenken geäußert. Mit einem Energieberater vereinbaren wir kurzfristig auch einen Termin.
Natürlich weiß unsere Architektin genau wie der Bodenaufbau wird, aber da wir als Laien davon relativ wenig Ahnung haben, wollten wir uns hier im Forum schlau lesen und von Erfahrungen von anderen Häuslebauern profitieren. Wir wollen halt von Anfang an alles so gut wie möglich machen, daher interessieren uns anderen Meinungen in allen Bereichen.
Ich hoffe ich konnte das soweit erläutern und ihr wisst jetzt was wir meinen .
AOLNCM 16.11.2016 11:49
Im Normalfall, von oben nach unten:
- ca. 1,5 cm Bodenbelag (Belag + Trittschalldämmung, -matte, bzw. Kleber)
- ca. 6,5 cm Estrich (5cm Estrichschicht sollten nicht unterschritten werden. Die Aluminium-Verbundrohre der Fußbodenheizung haben meist Da 14-16 mm)
- ca. 3 cm Alukaschierte Fußbodendämmung zum Tackern oder Noppenplatte (gibt es auch in anderen Stärken)
- z.B. 6 cm druckfeste Wärmedämmung (hier kann man je nach Vorgaben / Wünschen variieren)
Summe in dem Fall: 17 cm.
- ca. 1,5 cm Bodenbelag (Belag + Trittschalldämmung, -matte, bzw. Kleber)
- ca. 6,5 cm Estrich (5cm Estrichschicht sollten nicht unterschritten werden. Die Aluminium-Verbundrohre der Fußbodenheizung haben meist Da 14-16 mm)
- ca. 3 cm Alukaschierte Fußbodendämmung zum Tackern oder Noppenplatte (gibt es auch in anderen Stärken)
- z.B. 6 cm druckfeste Wärmedämmung (hier kann man je nach Vorgaben / Wünschen variieren)
Summe in dem Fall: 17 cm.
AOLNCM 17.11.2016 09:32
Noch was vergessen.
Auf die Bodenplatte muss noch eine Horizontalsperre.
Meist werden Schweißbahnen verschweißt.
Auf die Bodenplatte muss noch eine Horizontalsperre.
Meist werden Schweißbahnen verschweißt.
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