Hallo zusammen,
bei uns steht nun der Außenputz an und ich überlege, in diesem Zuge sinnvoll 1-2 Außenkameras vorzubereiten.
Hierfür stelle ich mir vor, vom Spitzboden aus an zwei Hausfronten je ein Loch durch das Mauerwerk (36,5er Ytong) zu bohren um ein Kabel herauszulegen, welches die Außenputzer dann einfach umputzen sollen. An diese Kabel will ich mir dann die Kameras anschließen.
Habe mich noch nicht groß mit der Technik dieser Außenkameras auseinander gesetzt, mir kam diese Idee heute spontan als ich auf dem Gerüst rumgelaufen bin. Die Frage, die sich mir nun stellt:
Thomas
bei uns steht nun der Außenputz an und ich überlege, in diesem Zuge sinnvoll 1-2 Außenkameras vorzubereiten.
Hierfür stelle ich mir vor, vom Spitzboden aus an zwei Hausfronten je ein Loch durch das Mauerwerk (36,5er Ytong) zu bohren um ein Kabel herauszulegen, welches die Außenputzer dann einfach umputzen sollen. An diese Kabel will ich mir dann die Kameras anschließen.
Habe mich noch nicht groß mit der Technik dieser Außenkameras auseinander gesetzt, mir kam diese Idee heute spontan als ich auf dem Gerüst rumgelaufen bin. Die Frage, die sich mir nun stellt:
- Was für eine Art Kabel lege ich sinnvollerweise nach außen? Ein einfaches Stromkabel und die Kameras binde ich über WLAN ein? Strom wäre auf dem Spitzboden problemlos verfügbar. Oder ein LAN Kabel welches die Kameras mit PoE versorgt? Eine LAN-Dose ist im Spitzboden aber nicht mehr ohne größeren Aufwand zu realisieren.
Thomas
T
Traumfaenger09.06.19 21:42Die User @untergasse43 und andere haben Dir schon recht wertvolle Tipps gegeben (Reflektion etc.). Ich hatte im letzten Haus wie jetzt auch im neuen Haus die Kameras über Netzwerkkabel mit PowerOverEthernet (POE) angeschlossen. Funktioniert bestens. Es gibt aber auch noch einige Modelle, die einen eigenen Stromanschluss haben (dann müsste man noch Platz für einen Trafo lassen). Aber viele Modelle kommen mit POE aus. Zur Platzierung: Hoch genug um die Kamera vor Vandalismus zu schützen, aber niedrig genug damt man noch die Gesichter sieht (und nicht die Glatzen/Mützen der Leute). Ich würde eine schwenk-/drehbare Dome CAM nehmen (die mit dem runden Halbglas). Da kann keine Spinne ihr Netz vorsetzen, das Problem hatte ich bei den alten Kameras mit klassischem Gehäuse. Scheinbar strahlen die Geräte ein wenig Wärme ab oder aus einem anderen Grund finden die Tierchen diese Gehäuse so spannend. Die halbrunde DOME CAM ist dagegen pflegleicht und eine kleine Unterputzdose ist ausreichend. Zu Reflektion, Schattenwurf etc. wurde ja schon von den anderen Teilnehmern was gesagt. Und wie schon oben geschrieben, auf keinen Fall über WLAN einbinden. Die Kameras übertragen Bilder und Videos und LAN-Kabel haben bis zu vier Mal mehr Datendurchsatz als WLAN. Die WLAN-Performance reicht i.d.R. für solche Anwendungen nur ungenügend aus (außer bei einer einzelnen Spielzeug-Cam aus dem Baumarkt). Und falls Du nachts auch aufzeichnen willst, entweder schon Stromkabel für Infrarot-Strahler nahe Kamera vorsehen oder in entsprechende Kameratechnik investieren. Gegebenenfalls macht auch ein Bewegungsmelder in der Nähe der Cam Sinn, der dann die Außenbeleuchtung einschaltet damit die Cam was sieht.
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