Hallo zusammen,
ich habe seit Kurzem ein Problem mit meinem Malm Bett von IKEA. Über die letzten Wochen, speziell seit dem deutlichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswechsel durch den Herbst, beginnt das Bett beim Liegen immer wieder zu quietschen. Es ist nicht konstant, sondern immer dann, wenn ich mich bewege oder die Belastung leicht ändere. Ich vermute, dass der "Klimawandel" im Zimmer hier eine Rolle spielt – also das Austrocknen des Holzes oder Schwinden und Quellen durch Feuchtigkeitsschwankungen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps, wie man das Quietschen beseitigen oder zumindest mindern kann? Ich habe schon versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber ohne Erfolg.
Freue mich auf eure Ratschläge!
ich habe seit Kurzem ein Problem mit meinem Malm Bett von IKEA. Über die letzten Wochen, speziell seit dem deutlichen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitswechsel durch den Herbst, beginnt das Bett beim Liegen immer wieder zu quietschen. Es ist nicht konstant, sondern immer dann, wenn ich mich bewege oder die Belastung leicht ändere. Ich vermute, dass der "Klimawandel" im Zimmer hier eine Rolle spielt – also das Austrocknen des Holzes oder Schwinden und Quellen durch Feuchtigkeitsschwankungen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps, wie man das Quietschen beseitigen oder zumindest mindern kann? Ich habe schon versucht, alle Schrauben nachzuziehen, aber ohne Erfolg.
Freue mich auf eure Ratschläge!
G
GUMARTINA14.11.21 09:04Probier mal, alle Verbindungsstellen mit Wachs oder einem Silikonspray zu behandeln. Manchmal hilft es, die geräuschverursachenden Reibungsstellen zu schmieren.
Das Quietschen bei Holzbetten nach Klimaschwankungen ist nicht ungewöhnlich. Holz dehnt sich mit Feuchtigkeit aus und zieht sich bei trockener Luft wieder zusammen, was zu leichten Bewegungen an den Verbindungen führt. Wichtig ist, alle Schrauben systematisch zu prüfen und gegebenenfalls mit Unterlagscheiben auszustatten, damit sie besser halten. Auch das Einreiben der Kontaktstellen mit Möbelwachs kann helfen, die Reibung zu verringern.
Zudem kann ein Raumklima mit konstant etwa 50-60 % Luftfeuchtigkeit das Problem mindern. Hier könnte ein Luftbefeuchter langfristig Abhilfe schaffen.
Zudem kann ein Raumklima mit konstant etwa 50-60 % Luftfeuchtigkeit das Problem mindern. Hier könnte ein Luftbefeuchter langfristig Abhilfe schaffen.
Hallo sarson,
dein Problem klingt klassisch für Holz-Möbel nach Feuchtigkeitswechseln.
Hier eine kurze Anleitung, die du schrittweise angehen kannst:
1. Bett komplett abbauen oder zumindest so gut wie möglich zerlegen, um alle Verbindungshölzer genau zu inspizieren.
2. Prüfen, ob alle Schrauben und Dübel fest sitzen. Achtung: Manchmal sind die Löcher in den Holzteilen durch Bewegung geweitet – hier hilft Holzleim + neue Dübel.
3. An den Kontaktstellen zwischen Holz mit feinem Schleifpapier leicht abschleifen, um raue Flächen zu glätten, die beim Quellen knarzen.
4. Holzverbindungen mit z.B. Bienenwachs oder Paraffin einreiben. Keine öligen Substanzen, die das Holz beschädigen könnten.
5. Wenn möglich, Unterlagscheiben bei Schrauben verwenden, damit der Druck besser verteilt wird.
6. Raumklima beachten: Wie bereits erwähnt, ist ein stabiler Feuchtigkeitswert wichtig.
Diese Schritte sollten dein Bett deutlich ruhiger machen. Falls du genauer beschreibst, wo das Quietschen herkommt (Kopfteil? Rahmen? Lattenrost?) kann ich expliziter helfen.
dein Problem klingt klassisch für Holz-Möbel nach Feuchtigkeitswechseln.
Hier eine kurze Anleitung, die du schrittweise angehen kannst:
1. Bett komplett abbauen oder zumindest so gut wie möglich zerlegen, um alle Verbindungshölzer genau zu inspizieren.
2. Prüfen, ob alle Schrauben und Dübel fest sitzen. Achtung: Manchmal sind die Löcher in den Holzteilen durch Bewegung geweitet – hier hilft Holzleim + neue Dübel.
3. An den Kontaktstellen zwischen Holz mit feinem Schleifpapier leicht abschleifen, um raue Flächen zu glätten, die beim Quellen knarzen.
4. Holzverbindungen mit z.B. Bienenwachs oder Paraffin einreiben. Keine öligen Substanzen, die das Holz beschädigen könnten.
5. Wenn möglich, Unterlagscheiben bei Schrauben verwenden, damit der Druck besser verteilt wird.
6. Raumklima beachten: Wie bereits erwähnt, ist ein stabiler Feuchtigkeitswert wichtig.
Diese Schritte sollten dein Bett deutlich ruhiger machen. Falls du genauer beschreibst, wo das Quietschen herkommt (Kopfteil? Rahmen? Lattenrost?) kann ich expliziter helfen.
Guyju schrieb:
Hier eine kurze Anleitung, die du schrittweise angehen kannstDanke für die ausführliche Antwort, Guyju! Das hilft schon sehr. Genau gesagt kommt das Quietschen vom Mittelteil des Bettrahmens, dort wo die Seitenteile auf das Mittelteil treffen. Es scheint also diese Verbindung zu sein, die sich leicht bewegt.
Ich habe keine großen Werkzeuge zu Hause, möchte aber zumindest die Schrauben nochmal systematisch prüfen und ggf. Nachbesserungen vornehmen. Gibt es eine Empfehlung, mit welcher Art von Wachs oder Mittel ich starten sollte? Bienenwachs klingt gut, aber wo bekommt man das möglichst preiswert und handlich?
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