ᐅ Baukosten gehen aktuell durch die Decke
Erstellt am: 23.04.21 10:46
W
WiMark196902.04.26 14:30MachsSelbst schrieb:
Ich mein, die Zurschaustellung passt zu diesem Forum, in dem sich ja fast ausschließlich Bestverdiener tummeln, die für 3-4.000 EUR/m² neu bauen (können)... aber ich finde es dennoch einigermaßen verstörend, in so einer Situation nach dem Motto aufzutreten, dass Diesel ja eigentlich noch recht günstig sei, weil man selbst mit 5 EUR/Liter gerechnet hat. Vielleicht mal inne halten und nachdenken, bevor man so einen Murks von sich gibt? Wäre eine Idee, oder?Sorry, aber was ist daran verstörend, bzw. was hat jemand davon, dem es weder gegeben ist sich ein Haus leisten zu können oder andere budget Probleme hat, dass diejenigen, die die Probleme nicht haben, das nicht auch artikulieren dürfen. Sich etwas leisten zu können hat häufig etwas damit zu tun, was man dafür geleistet (und auf was man dabei auch verzichtet) hat und dafür sollte man sich nicht schämen müssen. Ein Grundrecht auf Konsum gibt es nicht.
M
Mach_es_selbst02.04.26 15:22ALso wir haben Ende 2021/22 selber gebaut. Damals war u. A. Corona mit daraus einhergehenden liefer Schwierigkeiten und verteuerungen plus sprit genauso teuer wie jetzt. Wir haben aber durchgezogen und weiter gemacht, trotz das wir quasi zusehen konnten wie das bauGeld immer weniger wurde. Finanz. Hilfen sprich Förderungen haben wir Bis auf eine KLEINIGKEIT nicht mehr erhalten. Alle vorher abgelaufen...
Das einzige positive war der niedrige Zins für unser Darlehen und min vater der fast jeden Tag auf der Baustelle mit mir war und das ganztägig.
Letztendlich haben wir aber jetzt unser eigenes schönes Haus mit großem Grundstück / Garten und freuen uns den (ungewissen) Schritt damals gewagt zu haben. Sind also sehr dankbar was wir haben.
Und in 6 Jahren schon schuldenfrei zu sein.
Das einzige positive war der niedrige Zins für unser Darlehen und min vater der fast jeden Tag auf der Baustelle mit mir war und das ganztägig.
Letztendlich haben wir aber jetzt unser eigenes schönes Haus mit großem Grundstück / Garten und freuen uns den (ungewissen) Schritt damals gewagt zu haben. Sind also sehr dankbar was wir haben.
Und in 6 Jahren schon schuldenfrei zu sein.
MachsSelbst schrieb:
02.04.26Ach ich lese solche Beiträge mittlerweile komplett emotionslos und nehme sie einfach zur Kenntnis.
Der Spruch "jeder hat seine Leichen im Keller" bewahrheitet sich früher oder später IMMER.
Es ist noch nicht lange her, da war "ich arbeite bei einem Automobilzulieferer/in der Automobilindustrie" der Foren-Code für "spart euch jegliche Diskussion über meine finanzielle Potenz und meine Jobsicherheit- beides ist GRANDIOS!".
Der Plot Twist der letzten Jahre ist immens. Witzigerweise hört man das plötzlich kaum noch bei Jobbeschreibungen.
Gönne ich niemanden. Ist auch keine Schadenfreude.
Einfach ein Beispiel dafür, Leute reden und in ihrem Glauben zu lassen.
Sorry, aber was ist daran verstörend, bzw. was hat jemand davon, dem es weder gegeben ist sich ein Haus leisten zu können oder andere budget Probleme hat, dass diejenigen, die die Probleme nicht haben, das nicht auch artikulieren dürfen. Sich etwas leisten zu können hat häufig etwas damit zu tun, was man dafür geleistet (und auf was man dabei auch verzichtet) hat und dafür sollte man sich nicht schämen müssen. Ein Grundrecht auf Konsum gibt es nicht.Ich musste etwas schmunzeln - in unserem Baugebiet geben reihenweise Gutverdiener, in Klinik angestellte Ärzte und Co, reservierte Grundstücke zurück, während diejenigen, die geerbt haben bauen. Das sind nicht zwangsläufig Menschen, die auf dem faulen Bauch liegen, aber die Geschichte "Leistungsträger und Verzicht" zieht doch schon länger nicht mehr.
B
Balanceist02.04.26 21:15Durch den Iran-Krieg wird es wahrscheinlich mit den Preisen noch schlimmer. Aber bei mir stockt es mit dem Bau.
@MachsSelbst:
Ich bin nicht abgekapselt von den Entwicklungen in diesem Land. Wir haben allerdings damals eine sehr konservative Finanzierung mit 30 Jahren Zinsbindung gewählt. Als Objekt hatten wir uns für eine gebrauchte fünf Jahre Eigentumswohnung entschieden, für die wir monatlich 798 Euro Annuität zahlen. Diese Rate können wir auch mit dauerhaft einem Gehalt bedienen. Und das entspannt unglaublich. Wäre die Rate 1.500+ Euro würden wir hier sicherlich anders denken.
Seit Kauf der Wohnung haben wir, aufgeteilt auf verschiedene Anlageklassen, Geld gespart und investiert. Auch dieser Puffer beruhigt ungemein.
Kaum vorstellbar, aber zumindest mein Job ist (kein Beamter) auf Grund der Tätigkeit, Position und Arbeitgeber unkündbar. Auch das entspannt unglaublich.
Aber auch hier gilt: Jeder ist seines Glückes Schmied.
Ich bin nicht abgekapselt von den Entwicklungen in diesem Land. Wir haben allerdings damals eine sehr konservative Finanzierung mit 30 Jahren Zinsbindung gewählt. Als Objekt hatten wir uns für eine gebrauchte fünf Jahre Eigentumswohnung entschieden, für die wir monatlich 798 Euro Annuität zahlen. Diese Rate können wir auch mit dauerhaft einem Gehalt bedienen. Und das entspannt unglaublich. Wäre die Rate 1.500+ Euro würden wir hier sicherlich anders denken.
Seit Kauf der Wohnung haben wir, aufgeteilt auf verschiedene Anlageklassen, Geld gespart und investiert. Auch dieser Puffer beruhigt ungemein.
Kaum vorstellbar, aber zumindest mein Job ist (kein Beamter) auf Grund der Tätigkeit, Position und Arbeitgeber unkündbar. Auch das entspannt unglaublich.
Aber auch hier gilt: Jeder ist seines Glückes Schmied.