Hallo zusammen,
ich habe ein Malm Bett von Ikea und mir ist aufgefallen, dass es gerade an den Seitenteilen anfängt leicht zu quietschen, wenn man sich drauflegt oder sich im Bett bewegt. Das Knarren kommt in der Regel aus den Bereichen, wo die Seitenteile mit dem Kopf- und Fußteil verbunden sind. Es ist nicht übertrieben laut, aber auf Dauer ziemlich unangenehm.
Ich vermute, dass bewegliche Teile nicht ausreichend fixiert sind oder dass Holz und Schrauben irgendwie aufeinander reiben. Ich habe bereits versucht, die Schrauben nachzuziehen, aber das Problem besteht weiterhin.
Hat jemand Erfahrung mit solchen Quietschgeräuschen bei Ikea Betten, speziell bei den Seitenteilen vom Malm? Welche Reparaturschritte könnten hier sinnvoll sein? Sollte ich eher mit Lappen oder Filzband arbeiten, oder gibt es bessere Handgriffe, um das Quietschen dauerhaft zu beheben?
Danke im Voraus für eure Tipps!
ich habe ein Malm Bett von Ikea und mir ist aufgefallen, dass es gerade an den Seitenteilen anfängt leicht zu quietschen, wenn man sich drauflegt oder sich im Bett bewegt. Das Knarren kommt in der Regel aus den Bereichen, wo die Seitenteile mit dem Kopf- und Fußteil verbunden sind. Es ist nicht übertrieben laut, aber auf Dauer ziemlich unangenehm.
Ich vermute, dass bewegliche Teile nicht ausreichend fixiert sind oder dass Holz und Schrauben irgendwie aufeinander reiben. Ich habe bereits versucht, die Schrauben nachzuziehen, aber das Problem besteht weiterhin.
Hat jemand Erfahrung mit solchen Quietschgeräuschen bei Ikea Betten, speziell bei den Seitenteilen vom Malm? Welche Reparaturschritte könnten hier sinnvoll sein? Sollte ich eher mit Lappen oder Filzband arbeiten, oder gibt es bessere Handgriffe, um das Quietschen dauerhaft zu beheben?
Danke im Voraus für eure Tipps!
Hallo ladufe,
zunächst einmal klingt dein Ansatz, die Schrauben nachzuziehen, schon richtig. Oftmals entsteht Quietschen bei Betten durch minimale Bewegungen zwischen Holz und Verbindungselementen.
Ich empfehle dir folgende Schritte:
1. Schrauben und Holzdübel kontrollieren: Manchmal sind Holzdübel locker, und das führt zu Schiefstand und Reibung – also Holzbewegungen.
2. Filz- oder Moosgummi-Pads an den Kontaktstellen anbringen: Diese verhindern, dass zwei Holzflächen direkt aufeinander reiben, was üblicherweise die Ursache für das Knarren ist.
3. Alle Schrauben mit einem passenden Schraubendreher nachziehen, aber nicht zu fest, damit du das Holz nicht beschädigst.
4. Prüfen, ob die Scharniere oder Verbindungsteile (sofern verbaut) geölt werden können. Manchmal hilft ein Tropfen eines passenden Schmiermittels wie Silikonspray (kein WD-40, das kann Holz angreifen).
Wenn du magst, kannst du das Bett auch vorsichtig auseinandernehmen, die Verbindungsflächen leicht mit Wachs (z. B. Bienenwachs oder Möbelwachs) behandeln und alles danach wieder zusammenbauen.
Das sind bewährte Mittel – ganz mechanische Lösungen ohne großen Aufwand. Wenn das nicht hilft, melde dich gern nochmal!
zunächst einmal klingt dein Ansatz, die Schrauben nachzuziehen, schon richtig. Oftmals entsteht Quietschen bei Betten durch minimale Bewegungen zwischen Holz und Verbindungselementen.
Ich empfehle dir folgende Schritte:
1. Schrauben und Holzdübel kontrollieren: Manchmal sind Holzdübel locker, und das führt zu Schiefstand und Reibung – also Holzbewegungen.
2. Filz- oder Moosgummi-Pads an den Kontaktstellen anbringen: Diese verhindern, dass zwei Holzflächen direkt aufeinander reiben, was üblicherweise die Ursache für das Knarren ist.
3. Alle Schrauben mit einem passenden Schraubendreher nachziehen, aber nicht zu fest, damit du das Holz nicht beschädigst.
4. Prüfen, ob die Scharniere oder Verbindungsteile (sofern verbaut) geölt werden können. Manchmal hilft ein Tropfen eines passenden Schmiermittels wie Silikonspray (kein WD-40, das kann Holz angreifen).
Wenn du magst, kannst du das Bett auch vorsichtig auseinandernehmen, die Verbindungsflächen leicht mit Wachs (z. B. Bienenwachs oder Möbelwachs) behandeln und alles danach wieder zusammenbauen.
Das sind bewährte Mittel – ganz mechanische Lösungen ohne großen Aufwand. Wenn das nicht hilft, melde dich gern nochmal!
Hallo ladufe,
in Ergänzung zu Jeanbar möchte ich dir eine etwas tiefergehende Herangehensweise empfehlen, da bei Ikea-Malm-Betten speziell die Verbindung der Seitenteile über Metallbeschläge funktioniert, die manchmal selbst bei fester Schraubverbindung vibrieren.
Folgendes Vorgehen kann helfen:
1. Schrauben komplett lösen und Seitenteil abnehmen.
2. Prüfe die Bohrlöcher auf Ausfransungen oder größere Vertiefungen – diese sorgen dafür, dass Schrauben nicht korrekt fixieren und sich bei Belastung bewegen können.
3. Falls nötig, kannst du Holzdübel vorsichtig mit Holzleim ankleben und wieder einsetzen, um die Stabilität der Aufnahme zu verbessern. Achtung: Dadurch wird die Fixierung langfristig stabiler!
4. Setze das Seitenteil mit getrocknetem Leim wieder an, ziehe alle Schrauben allmählich und gleichmäßig an, damit sich die Spannung verteilt.
5. Um die Kontaktflächen zwischen Seitenteil und Kopf-/Fußteil zu beruhigen, setzt Ikea oft Metallwinkel ein, die ganz leicht Spiel haben können. Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man diese Stellen dünn mit Möbelwachs oder Paraffinöl behandelt.
6. Auch ein sehr dünner Streifen feinen Filzbandes im Bereich der Stoßverbindung kann Geräusche dämpfen – aber wichtig ist, dass keine Schraube dadurch lose bleibt.
Ich hätte noch eine Rückfrage: Quietscht das Bett häufiger bei trockener Luft oder wechselnden Temperaturen? Das Holz arbeitet und kann unterschiedlich stark auf Spannung reagieren, was das Problem verstärkt.
Falls du das beobachten kannst, könnte auch ein Luftbefeuchter im Schlafzimmer helfen, die Holzarbeit etwas zu reduzieren.
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir weiter!
in Ergänzung zu Jeanbar möchte ich dir eine etwas tiefergehende Herangehensweise empfehlen, da bei Ikea-Malm-Betten speziell die Verbindung der Seitenteile über Metallbeschläge funktioniert, die manchmal selbst bei fester Schraubverbindung vibrieren.
Folgendes Vorgehen kann helfen:
1. Schrauben komplett lösen und Seitenteil abnehmen.
2. Prüfe die Bohrlöcher auf Ausfransungen oder größere Vertiefungen – diese sorgen dafür, dass Schrauben nicht korrekt fixieren und sich bei Belastung bewegen können.
3. Falls nötig, kannst du Holzdübel vorsichtig mit Holzleim ankleben und wieder einsetzen, um die Stabilität der Aufnahme zu verbessern. Achtung: Dadurch wird die Fixierung langfristig stabiler!
4. Setze das Seitenteil mit getrocknetem Leim wieder an, ziehe alle Schrauben allmählich und gleichmäßig an, damit sich die Spannung verteilt.
5. Um die Kontaktflächen zwischen Seitenteil und Kopf-/Fußteil zu beruhigen, setzt Ikea oft Metallwinkel ein, die ganz leicht Spiel haben können. Ich habe gute Erfahrungen gemacht, wenn man diese Stellen dünn mit Möbelwachs oder Paraffinöl behandelt.
6. Auch ein sehr dünner Streifen feinen Filzbandes im Bereich der Stoßverbindung kann Geräusche dämpfen – aber wichtig ist, dass keine Schraube dadurch lose bleibt.
Ich hätte noch eine Rückfrage: Quietscht das Bett häufiger bei trockener Luft oder wechselnden Temperaturen? Das Holz arbeitet und kann unterschiedlich stark auf Spannung reagieren, was das Problem verstärkt.
Falls du das beobachten kannst, könnte auch ein Luftbefeuchter im Schlafzimmer helfen, die Holzarbeit etwas zu reduzieren.
Ich hoffe, diese Tipps helfen dir weiter!
Jeanbar schrieb:
Filz- oder Moosgummi-Pads an den Kontaktstellen anbringenDas ist eine gute Idee. Ergänzend möchte ich noch anmerken: Bei derartigen Konstruktionen kann das Problem auch am Materialverschleiß der Verbindungselemente liegen. Die Metallverbinder werden bei Ikea-Möbeln oft aus dünnem Stahlblech gefertigt. Wenn die Bohrungen im Holz größer werden durch Langzeiteinwirkung oder wenn die Schrauben sich leicht lockern, entsteht Spielraum, der beim Belastungswechsel knarzt.
Eine dauerhafte Lösung ist häufig der Austausch der Schrauben gegen qualitativ hochwertigere mit etwas größerem Durchmesser (aber nur minimal größer, um das Holz nicht zu beschädigen), oder das Einsetzen von kleinen Filzringen/Unterlegscheiben, die als Puffer fungieren.
Auch das Einsprühen der Metallverbindungen mit einem trockenen Schmiermittel (z. B. Graphitpulver) kann helfen, ohne das Holz zu beeinträchtigen, was bei Ölen oder Fetten riskant sein kann.
Eine kontrollierte, schrittweise Vorgehensweise mit der Beachtung der bereits angesprochenen Holzschutzmaßnahmen empfiehlt sich, um die Ursache gezielt zu finden.
Hallo ladufe und alle anderen!
Wie cool, dass ihr euch so detailliert mit so einem scheinbar kleinen aber nervigen Problem auseinandersetzt! :-)
Ich hatte genau das Selbe bei meinem Malm Bett, das Quietschen an den Seitenteilen war echt nervig, besonders wenn Besuch da war 🙂
Was bei mir super geholfen hat:
1. Bett auseinander bauen (geht bei Malm eigentlich ziemlich easy!)
2. Alle Kontaktstellen und Verbindungen mit etwas, das man eigentlich zum Möbelpolstern benutzt (Filzpads, die sind ganz dünn und sehr glatt) versehen
3. Bevor ihr alles wieder zusammenschraubt: Schrauben nicht einfach festziehen, sondern in kleinen Schritten anziehen, sodass sich Holz und Metallteile gut aneinander anschmiegen
4. Nochmal quer über alle Schrauben gehen, falls sich beim ersten Zusammenschrauben irgendwo was gelockert hat
Ich wollte noch den Tipp geben, dass manchmal auch die Lattenrostauflage quietschen kann, falls ihr dort so eine Art Gummie oder Plastiknoppen habt, kann das auch ein Übeltäter sein.
Und das Geniale: Das Quietschen war nach der Aktion komplett weg! Bin mir sicher, das klappt bei dir auch :-)
Wie cool, dass ihr euch so detailliert mit so einem scheinbar kleinen aber nervigen Problem auseinandersetzt! :-)
Ich hatte genau das Selbe bei meinem Malm Bett, das Quietschen an den Seitenteilen war echt nervig, besonders wenn Besuch da war 🙂
Was bei mir super geholfen hat:
1. Bett auseinander bauen (geht bei Malm eigentlich ziemlich easy!)
2. Alle Kontaktstellen und Verbindungen mit etwas, das man eigentlich zum Möbelpolstern benutzt (Filzpads, die sind ganz dünn und sehr glatt) versehen
3. Bevor ihr alles wieder zusammenschraubt: Schrauben nicht einfach festziehen, sondern in kleinen Schritten anziehen, sodass sich Holz und Metallteile gut aneinander anschmiegen
4. Nochmal quer über alle Schrauben gehen, falls sich beim ersten Zusammenschrauben irgendwo was gelockert hat
Ich wollte noch den Tipp geben, dass manchmal auch die Lattenrostauflage quietschen kann, falls ihr dort so eine Art Gummie oder Plastiknoppen habt, kann das auch ein Übeltäter sein.
Und das Geniale: Das Quietschen war nach der Aktion komplett weg! Bin mir sicher, das klappt bei dir auch :-)
bauku schrieb:
Ich wollte noch den Tipp geben, dass manchmal auch die Lattenrostauflage quietschen kanndas stimmt! Manchmal ist das Quietschen der heimliche Mitspieler – die unauffälligen Gummi- oder Kunststoffkontakte können durch Druck und Reibung echt zicken machen 😉
Ein kleiner Trick von mir ist: Die Kontaktflächen vor dem Zusammensetzen ganz leicht mit einem Wachs- oder Kerzenstreifen zu behandeln – dadurch wird die Reibung reduziert.
Und noch was: Falls du Vinyl- oder harte Kunststoffplatten als Unterlage hast, diese sollten immer sauber und trocken sein, sonst verstärken sie gern das Geräusch.
Sonst schließe ich mich den Vorrednern an: Schrauben nachziehen, Filzpads & Co – das sind die besten Freunde bei solchen Bett-Problemen!
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